cellulitis blood test explained
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Cellulitis ist eine bakterielle Hautinfektion, die tiefer liegende Hautschichten betrifft. Ein Bluttest misst Entzündungswerte wie CRP und weiße Blutkörperchen, um die Infektion zu bestätigen und den Schweregrad einzuschätzen.
Wichtige Fakten
- Cellulitis wird meist durch Bakterien verursacht, die durch eine Hautverletzung eindringen.
- Ein Bluttest zeigt, wie stark die Infektion den Körper belastet.
- Blutkulturen können in schweren Fällen den genauen Erreger nachweisen.
Cellulitis kommt häufig vor, vor allem bei Erwachsenen.
Menschen aller Altersgruppen können Cellulitis bekommen. Betroffen sind oft Personen mit geschwächtem Immunsystem, Durchblutungsstörungen oder Hautverletzungen.
Symptome
- Plötzliches hohes Fieber mit Schüttelfrost
- Schnelle Ausbreitung der Rötung innerhalb weniger Stunden
- Starke Schmerzen im betroffenen Bereich
- Anzeichen einer Blutvergiftung (Sepsis): Verwirrtheit, schneller Herzschlag, Atemnot, kalte Hände und Füße
- ⚠Fieber über 38°C
- ⚠Rötung, die sich trotz Behandlung vergrößert
- ⚠Starke Schmerzen, die nicht nachlassen
Häufige Symptome
- Rötung und Schwellung der Haut
- Wärmegefühl im betroffenen Bereich
- Schmerzen oder Spannungsgefühl
- Fieber oder Schüttelfrost
Symptome bei Kindern
- Unruhe und Weinen
- Rötung, die sich ausbreitet
- Fieber
- Appetitlosigkeit
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Verwirrtheit oder Desorientierung
- Rötung und Schwellung, die weniger auffällig sind
- Verschlechterung des Allgemeinzustands
Ursachen
Hauptursachen
- Bakterien wie Streptokokken oder Staphylokokken dringen durch eine Hautverletzung ein.
- Im Bluttest sind erhöhte Entzündungswerte sichtbar.
Risikofaktoren
- Hautrisse, Schnitte, Insektenstiche oder Pilzinfektionen
- Chronische Hauterkrankungen wie Ekzeme
- Geschwächtes Immunsystem (z. B. durch Diabetes, Krebsbehandlung oder HIV)
- Durchblutungsstörungen in den Beinen
- Übergewicht
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Bei Fieber und sich schnell ausbreitender Rötung sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus.
- Wenn Sie Verwirrtheit oder Bewusstseinsveränderungen bemerken.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn eine Rötung oder Schwellung nach zwei Tagen nicht besser wird.
- Wenn Sie sich unsicher sind, ob es sich um Cellulitis handelt.
Diagnose
Der Arzt stellt die Diagnose meist anhand des Hautbildes und der Symptome. Ein Bluttest kann zusätzliche Informationen liefern.
Mögliche Untersuchungen
- Bluttest: Messung von Entzündungswerten (CRP, Leukozyten)
- Blutkultur: In schweren Fällen, um den genauen Erreger zu identifizieren
- Gegebenenfalls bildgebende Verfahren wie Ultraschall
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Der Arzt entnimmt Blut aus einer Armvene. Das tut kurz weh, ist aber schnell vorbei. Die Ergebnisse liegen meist nach einem Tag vor.
Behandlung
Cellulitis wird mit Antibiotika behandelt. Welches Antibiotikum genau, entscheidet der Arzt je nach Schwere und Erreger. Ein Bluttest hilft, den Verlauf zu überwachen.
Selbsthilfe zu Hause
- Hochlagern des betroffenen Körperteils
- Kühlende Umschläge zur Schmerzlinderung
- Viel trinken und schonen
- Die Haut sauber und trocken halten
Medizinische Behandlungen
Die Behandlung erfolgt meist mit Antibiotika, die oral eingenommen oder bei schweren Fällen intravenös verabreicht werden. Der Arzt entscheidet über Dauer und Art der Behandlung. Ein Bluttest zeigt, ob die Therapie wirkt.
Wann kommt eine Operation infrage?
Selten muss eine Ansammlung von Eiter (Abszess) chirurgisch geöffnet werden.
Leben mit der Erkrankung
Nach der Behandlung ist Cellulitis meist ausgeheilt. Achten Sie auf mögliche Wiederholungen und pflegen Sie Ihre Haut gut.
Tipps für den Alltag
- Hautverletzungen sofort reinigen und abdecken
- Bei Durchblutungsstörungen regelmäßige Bewegung
- Fußpflege bei Diabetes
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung stärken das Immunsystem und die Durchblutung.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Eine schwere Infektion kann verunsichern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Ängste.
Vorbeugung
Nicht immer, aber Sie können das Risiko senken, indem Sie Hautverletzungen sorgfältig behandeln und Ihr Immunsystem stärken.
Impfungen
Es gibt keine Impfung gegen Cellulitis. Impfungen gegen bestimmte Bakterien wie Pneumokokken können bei Risikopersonen helfen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Früherkennungsprogramme
Ein routinemäßiges Screening ist nicht erforderlich. Bei wiederkehrenden Infektionen kann der Arzt zusätzliche Tests anordnen.
Komplikationen
Unbehandelt
- Ausbreitung der Infektion in tiefere Gewebe (Abszess)
- Blutvergiftung (Sepsis) – lebensbedrohlich
- Wiederkehrende Cellulitis
Langzeitprognose
Mit rechtzeitiger Behandlung heilt Cellulitis in der Regel vollständig aus. Der Bluttest hilft, den Erfolg zu überwachen. Nur selten kommt es zu Komplikationen.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2026
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