COVID recovery screening test preparation
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Das COVID-19-Erholungs-Screening ist eine Reihe von ärztlichen Untersuchungen, die nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung durchgeführt werden. Ziel ist es, mögliche Langzeitfolgen wie Herz-, Lungen- oder Nierenschäden frühzeitig zu erkennen und die allgemeine Gesundheit zu überprüfen.
Wichtige Fakten
- Das Screening wird besonders Menschen empfohlen, die während der Erkrankung im Krankenhaus behandelt wurden oder weiterhin Symptome haben.
- Die Untersuchungen sind in der Regel schmerzfrei und dauern etwa 30 bis 60 Minuten.
- Die Ergebnisse helfen Ihrem Arzt, einen individuellen Behandlungs- und Erholungsplan zu erstellen.
Ja, immer mehr Menschen erhalten nach einer COVID-19-Erkrankung ein solches Screening. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Nachsorge.
Betroffen sind Menschen jeden Alters, die eine COVID-19-Infektion hatten – besonders jene mit einem schweren Verlauf oder anhaltenden Beschwerden wie Müdigkeit oder Kurzatmigkeit.
Symptome
- Plötzliche starke Brustschmerzen
- Akute Atemnot, die nicht nachlässt
- Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit
- Ohnmacht
- ⚠Verschlechterung von bestehenden Symptomen
- ⚠Fieber über 38,5 °C
- ⚠Anhaltende Übelkeit oder Durchfall
Häufige Symptome
- Müdigkeit
- Kurzatmigkeit nach Belastung
- Husten
- Brustschmerzen
- Konzentrationsschwierigkeiten („Brain Fog“)
- Geruchs- oder Geschmacksstörungen
- Gelenk- und Muskelschmerzen
Symptome bei Kindern
- Müdigkeit
- Kopfschmerzen
- Bauchschmerzen
- Schlafstörungen
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Stärkere Atemnot
- Verwirrtheit
- Verschlechterung von bestehenden Vorerkrankungen
Ursachen
Hauptursachen
- Das SARS-CoV-2-Virus kann verschiedene Organe wie Lunge, Herz und Nieren schädigen.
- Eine überschießende Immunreaktion nach der Infektion kann zu Entzündungen führen.
Risikofaktoren
- Älteres Alter
- Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herzerkrankungen
- Schwerer Verlauf der COVID-19-Erkrankung
- Rauchen
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Bei plötzlichen starken Brustschmerzen, akuter Atemnot oder Verwirrtheit sofort die 112 anrufen.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn trotz Genesung anhaltende Symptome wie Müdigkeit oder Husten bestehen, vereinbaren Sie einen Termin für das Erholungs-Screening.
Diagnose
Das Erholungs-Screening besteht aus mehreren Untersuchungen, die auf Ihre Beschwerden abgestimmt sind. Ihr Arzt wird Sie vorab über die Vorbereitung informieren, z. B. ob Sie nüchtern kommen müssen.
Mögliche Untersuchungen
- Blutuntersuchung (Entzündungsmarker, Nierenwerte)
- Lungenfunktionstest
- Belastungs-EKG (Elektrokardiogramm)
- Röntgen oder Computertomographie (CT) der Lunge
- Gegebenenfalls Herzultraschall (Echokardiographie)
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchungen finden ambulant statt und dauern meist nicht länger als eine Stunde. Sie sollten bequeme Kleidung tragen und Ihre Medikamentenliste mitbringen. Bei manchen Tests müssen Sie bestimmte Medikamente vorübergehend absetzen – besprechen Sie dies vorher mit Ihrem Arzt.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach den festgestellten Auffälligkeiten. Im Vordergrund steht die Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Gesundheit.
Selbsthilfe zu Hause
- Ausreichend Ruhe und Schlaf
- Langsamer Wiedereinstieg in den Alltag
- Leichte Bewegung wie Spaziergänge, sobald der Arzt zustimmt
Medizinische Behandlungen
Bei Atemproblemen werden Atemübungen und Physiotherapie empfohlen. Bei Herzproblemen wird ein Kardiologe hinzugezogen. Ihr Arzt erstellt mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan – dies kann auch Medikamente zur Unterstützung der Organfunktion umfassen, aber keine Eigenmedikation.
Wann kommt eine Operation infrage?
Operative Eingriffe sind in der Regel nicht nötig. In sehr seltenen Fällen, z. B. bei einer Lungenembolie, kann ein Eingriff erforderlich sein – dies wird dann mit Ihnen besprochen.
Leben mit der Erkrankung
Nehmen Sie sich Zeit für die Erholung. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern Sie Aktivitäten nur langsam. Planen Sie regelmäßige Pausen ein.
Tipps für den Alltag
- Ausgewogene, vitaminreiche Ernährung
- Ausreichend Flüssigkeit (Wasser oder ungesüßte Tees)
- Vermeidung von Stress
- Rauchverzicht
Ernährung und Bewegung
Essen Sie viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Trinken Sie täglich mindestens 1,5–2 Liter. Beginnen Sie mit leichten Übungen wie Yoga oder Schwimmen, sobald Ihr Arzt es erlaubt.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Die Zeit nach einer COVID-19-Erkrankung kann auch psychisch belastend sein. Ängste und Niedergeschlagenheit sind häufig. Bei anhaltender gedrückter Stimmung oder Gedanken an Selbstverletzung suchen Sie bitte sofort ärztliche Hilfe – rufen Sie die 112 oder die Telefonseelsorge.
Vorbeugung
Ein Erholungs-Screening kann nicht verhindert werden, aber eine gute Nachsorge kann Langzeitfolgen reduzieren.
Impfungen
Eine COVID-19-Impfung senkt das Risiko für schwere Verläufe und damit auch für schwere Langzeitfolgen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihren Impfstatus.
Früherkennungsprogramme
Das Erholungs-Screening selbst ist eine Früherkennungsmaßnahme. Es wird nach einer Infektion angeboten, um mögliche Schäden rechtzeitig zu erkennen.
Komplikationen
Unbehandelt
- Anhaltende Lungenfunktionsstörungen
- Herzmuskelentzündung (Myokarditis)
- Chronisches Erschöpfungssyndrom
- Nierenschäden
Langzeitprognose
Die meisten Menschen erholen sich gut, besonders wenn Auffälligkeiten früh erkannt und behandelt werden. Die Prognose ist insgesamt günstig – bleiben Sie zuversichtlich.
Unterstützung finden
Hilfetelefone
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 26. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.