infection screening test preparation
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Ein Infektions-Screening-Test ist eine Untersuchung, bei der geprüft wird, ob eine Infektion mit Viren, Bakterien oder anderen Erregern vorliegt. Dazu wird meist Blut abgenommen oder ein Abstrich gemacht. Die richtige Vorbereitung hilft, zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.
Wichtige Fakten
- Sie müssen vor manchen Tests nüchtern sein – fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie vor dem Test essen und trinken dürfen.
- Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen – auch pflanzliche Mittel oder Nahrungsergänzungsmittel.
- Einige Tests brauchen einen Termin, andere können Sie spontan machen lassen – klären Sie das vorher ab.
Ja, Infektions-Screening-Tests werden sehr häufig durchgeführt. Zum Beispiel vor Operationen, bei Reisen oder wenn jemand Symptome hat.
Sie betreffen Menschen jeden Alters, die möglicherweise eine Infektion haben oder bei denen ein Risiko besteht. Dazu gehören auch Personen ohne Beschwerden, die zum Beispiel im Krankenhaus arbeiten oder bestimmte Reisen planen.
Symptome
- Bewusstlosigkeit oder ständige Schläfrigkeit
- Schwere Atemnot
- Krampfanfall
- Starke Blutungen oder hohes Fieber (über 40 °C) mit starkem Durstgefühl oder Kreislaufproblemen
- ⚠Fieber über 39 °C, das nach fiebersenkenden Maßnahmen nicht sinkt
- ⚠Starke Kopf- oder Gliederschmerzen
- ⚠Erbrechen über mehrere Stunden, so dass Sie nichts bei sich behalten
- ⚠Zeichen einer schweren Infektion (z. B. Hautausschlag, der sich schnell ausbreitet, steifer Nacken)
Häufige Symptome
- Fieber, Schüttelfrost
- Husten, Schnupfen, Halsschmerzen
- Durchfall, Übelkeit
- Müdigkeit, Abgeschlagenheit
- Schmerzen oder Schwellungen an einer Körperstelle
Symptome bei Kindern
- Fieber ohne andere erkennbare Ursache
- Ungewöhnliche Unruhe oder Teilnahmslosigkeit
- Trinkverweigerung bei Säuglingen
- Hautausschlag oder Erbrechen
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Verwirrtheit oder plötzliche Verschlechterung des Allgemeinzustands
- Fieber, das niedriger sein kann als bei Jüngeren
- Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
- Verschlechterung bestehender Erkrankungen
Ursachen
Hauptursachen
- Viren wie Grippe-, Corona- oder HIV-Viren
- Bakterien wie Streptokokken oder E. coli
- Pilze oder Parasiten
Risikofaktoren
- Kontakt zu kranken Menschen
- Geschwächtes Immunsystem (z. B. durch Medikamente oder Erkrankungen)
- Reisen in Gebiete mit bestimmten Infektionen
- Ungeschützter Geschlechtsverkehr
- Unhygienische Lebensmittel oder Wasser
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Sie Fieber über 39 °C haben oder sich sehr krank fühlen
- Wenn Sie trotz Behandlung zu Hause nicht besser werden
- Bei Anzeichen einer schweren Infektion (z. B. Atemnot, Verwirrtheit, steifer Nacken)
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Sie länger als drei Tage leichte Beschwerden haben, die nicht weggehen
- Vor einer geplanten Operation oder Reise
- Nach einem Risikokontakt (z. B. ungeschützter Geschlechtsverkehr oder Nadelstichverletzung)
Diagnose
Der Arzt oder das medizinische Personal entnimmt eine kleine Blutprobe oder macht einen Abstrich (z. B. im Rachen, in der Nase, im Genitalbereich). Manchmal ist auch eine Urinprobe nötig. Die Probe wird im Labor auf bestimmte Erreger oder Antikörper untersucht.
Mögliche Untersuchungen
- Bluttest (z. B. auf Viren oder Bakterien)
- Abstrich (z. B. Rachenabstrich bei Streptokokken oder Corona)
- Stuhlprobe bei Durchfallerkrankungen
- Urintest bei Harnwegsinfektionen
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Blutabnahme dauert nur wenige Minuten und tut etwas weh – wie ein Mückenstich. Bei einem Abstrich kann es kurz unangenehm sein, ist aber schnell vorbei. Sie bekommen die Ergebnisse meist nach ein bis zwei Tagen, manchmal auch schneller. Halten Sie sich an die Vorbereitungshinweise Ihres Arztes: Bitte nüchtern sein, wenn nötig, und alle Medikamente wie gewohnt einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt sagt etwas anderes.
Behandlung
Die Behandlung hängt von der Art der Infektion ab. Viele Virusinfektionen brauchen nur Ruhe und Hausmittel. Bakterielle Infektionen werden oft mit Antibiotika behandelt. Ihr Arzt entscheidet gemeinsam mit Ihnen, was am besten ist.
Selbsthilfe zu Hause
- Viel trinken (Wasser, Tee) und sich ausruhen
- Fiebersenkende Maßnahmen wie Wadenwickel (nur bei Kindern ab einem Jahr und nach Rücksprache mit Arzt)
- Auf eine vitaminreiche Ernährung achten
- Hände regelmäßig waschen, um Ansteckung zu vermeiden
Medizinische Behandlungen
Falls nötig, verschreibt Ihr Arzt ein Medikament, das genau auf den Erreger abgestimmt ist. Bitte nehmen Sie keine Antibiotika auf eigene Faust ein – sie wirken nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren. Auch bei Virusinfektionen gibt es manchmal spezielle Medikamente (Antivirale Mittel), die Ihr Arzt Ihnen verordnen kann. Wichtig: Beenden Sie eine verordnete Antibiotikatherapie immer wie vom Arzt verordnet, auch wenn es Ihnen besser geht.
Wann kommt eine Operation infrage?
In den allermeisten Fällen ist bei einer Infektion keine Operation nötig. Nur sehr selten, zum Beispiel bei einem Abszess (Eiteransammlung), kann ein kleiner Eingriff erforderlich sein.
Leben mit der Erkrankung
Bei einer akuten Infektion sollten Sie sich schonen und möglichst zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken. Die meisten Infektionen klingen innerhalb weniger Tage ab. Hören Sie auf Ihren Körper und gönnen Sie sich Ruhe.
Tipps für den Alltag
- Ausreichend Schlaf und Stressvermeidung
- Regelmäßiges Lüften von Räumen
- Gute Händehygiene, auch im Alltag
- Vermeiden Sie engen Kontakt zu anderen, solange Sie ansteckend sind
Ernährung und Bewegung
Leichte, vitaminreiche Kost (Obst, Gemüse) unterstützt das Immunsystem. Vermeiden Sie schwere, fettige Speisen, die den Körper belasten. Bewegung an der frischen Luft ist bei leichten Infekten in Ordnung – bei Fieber oder starkem Krankheitsgefühl sollten Sie aber auf Sport verzichten.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Auch eine einfache Infektion kann müde und niedergeschlagen machen. Nehmen Sie sich die Zeit zum Auskurieren. Falls Sie sich länger als eine Woche sehr erschöpft oder antriebslos fühlen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.
Vorbeugung
Viele Infektionen lassen sich durch einfache Maßnahmen verhindern: regelmäßiges Händewaschen, Abstand zu kranken Menschen, Hygiene bei der Zubereitung von Lebensmitteln und Schutz beim Geschlechtsverkehr.
Impfungen
Gegen viele Infektionskrankheiten gibt es Impfungen – zum Beispiel gegen Grippe, Corona, Hepatitis oder FSME. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, welche Impfungen für Sie empfohlen werden (die Ständige Impfkommission (STIKO) gibt dazu Empfehlungen).
Früherkennungsprogramme
Ein Infektions-Screening ist sinnvoll, wenn Sie ein erhöhtes Risiko haben – zum Beispiel vor einer Operation, nach einem Risikokontakt oder wenn Symptome auftreten. Ohne Beschwerden ist ein Screening nicht immer nötig; sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.
Komplikationen
Unbehandelt
- Manche Infektionen können sich verschlimmern und auf andere Organe übergreifen (z. B. Lungenentzündung oder Nierenbeckenentzündung).
- Bei bestimmten Erregern kann eine unbehandelte Infektion zu chronischen Erkrankungen führen (z. B. Hepatitis B oder HIV).
- Schwere Infektionen können zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen – ein medizinischer Notfall.
Langzeitprognose
Die allermeisten Infektionen heilen ohne Folgen aus. Dank Früherkennung und guten Behandlungsmöglichkeiten sind selbst ernstere Infektionen heute gut behandelbar. Wenn Sie Symptome rechtzeitig abklären lassen, ist die Prognose sehr gut.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 22. Juli 2026
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