kidney blood test explained
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Ein Nieren-Bluttest ist eine einfache Blutuntersuchung, mit der Ihr Arzt überprüft, wie gut Ihre Nieren arbeiten. Dabei werden Werte wie Kreatinin, Harnstoff und die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) gemessen.
Wichtige Fakten
- Der Test zeigt, ob Ihre Nieren Abfallstoffe richtig aus dem Blut filtern.
- Abnormale Werte können auf eine Nierenschädigung hinweisen, aber oft sind die Veränderungen mild.
- Der Test wird häufig bei Routineuntersuchungen oder bei Risikopatienten durchgeführt.
Ja, dieser Test gehört zu den Standarduntersuchungen in der Medizin. Millionen Menschen weltweit lassen ihn jährlich durchführen.
Der Test betrifft Menschen jeden Alters, besonders aber ältere Erwachsene, Diabetiker, Bluthochdruck-Patienten und Menschen mit Nierenerkrankungen in der Familie.
Symptome
- Plötzliches Aussetzen der Urinproduktion
- Starke Atemnot
- Bewusstlosigkeit oder Verwirrtheit
- ⚠Deutliche Schwellungen im Gesicht oder an den Beinen
- ⚠Blut im Urin, das nicht von einer Infektion kommt
- ⚠Starke Übelkeit und Erbrechen
Häufige Symptome
- Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- Geschwollene Füße, Knöchel oder Hände (Ödeme)
- Veränderter Urin (schaumig, dunkel, wenig oder viel)
- Häufiges Wasserlassen, besonders nachts
Symptome bei Kindern
- Wachstumsstörungen
- Appetitlosigkeit und Übelkeit
- Blut im Urin
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Verwirrtheit oder Konzentrationsschwierigkeiten
- Muskelschwäche
- Unerklärlicher Gewichtsverlust
Ursachen
Hauptursachen
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Bluthochdruck
- Bestimmte Medikamente, z. B. Schmerzmittel oder Antibiotika
- Nierensteine oder wiederkehrende Harnwegsinfekte
Risikofaktoren
- Alter über 60 Jahre
- Familienvorgeschichte von Nierenerkrankungen
- Übergewicht
- Rauchen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Sie plötzlich kaum noch Urin lassen oder starke Schwellungen bemerken
- Bei Atemnot oder Verwirrtheit
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Sie Risikofaktoren wie Diabetes oder Bluthochdruck haben, lassen Sie den Test jährlich durchführen
- Falls Sie regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen, die die Nieren belasten
Diagnose
Die Diagnose basiert auf einer Blutprobe, die im Labor auf verschiedene Substanzen untersucht wird. Zusätzlich wird oft eine Urinprobe und ein Ultraschall der Nieren durchgeführt.
Mögliche Untersuchungen
- Bluttest auf Kreatinin, Harnstoff, eGFR
- Urintest auf Eiweiß, Blut oder Infektionszeichen
- Ultraschall der Nieren (Nierensonographie)
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Blutentnahme dauert nur wenige Minuten und ist kaum schmerzhaft. Sie müssen nicht nüchtern sein, es sei denn, Ihr Arzt bittet Sie darum. Die Ergebnisse liegen meist innerhalb von 24 Stunden vor.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Nierenfunktionsstörung. Ziel ist es, das Fortschreiten der Nierenschädigung zu verlangsamen und die Nieren so lange wie möglich gesund zu erhalten.
Selbsthilfe zu Hause
- Ausreichend trinken (1,5–2 Liter pro Tag, außer bei bestimmten Erkrankungen)
- Salzarme Ernährung
- Auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten
- Regelmäßige Bewegung
Medizinische Behandlungen
Ihr Arzt kann Ihnen Medikamente verschreiben, die den Blutdruck senken, den Blutzucker kontrollieren oder Entzündungen lindern. Bei fortgeschrittener Nierenschwäche kommen Verfahren wie Dialyse (Blutwäsche) oder eine Nierentransplantation in Frage.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Operation wird selten benötigt, z. B. zur Entfernung von Nierensteinen oder zur Vorbereitung auf eine Dialyse (Shunt-Anlage). Bei einer Nierentransplantation ist ein chirurgischer Eingriff notwendig.
Leben mit der Erkrankung
Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion können ein weitgehend normales Leben führen, wenn sie regelmäßig ihren Arzt aufsuchen und auf ihre Ernährung sowie Medikamente achten.
Tipps für den Alltag
- Tägliche Bewegung, z. B. Spazierengehen oder Radfahren
- Stress vermeiden und ausreichend schlafen
- Blutdruck und Blutzucker regelmäßig kontrollieren
Ernährung und Bewegung
Eine nierenfreundliche Ernährung ist salzarm, proteinreduziert (nach ärztlicher Absprache) und arm an kalium- und phosphathaltigen Lebensmitteln. Leichte Bewegung wie Schwimmen oder Yoga ist empfehlenswert.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Die Diagnose einer Nierenerkrankung kann Ängste auslösen. Es ist wichtig, sich Unterstützung zu suchen – zum Beispiel durch Gespräche mit Freunden, Familie oder einer psychologischen Beratungsstelle.
Vorbeugung
Nierenerkrankungen lassen sich nicht immer verhindern, aber ein gesunder Lebensstil senkt das Risiko erheblich. Dazu gehören: Nichtrauchen, gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und die Kontrolle von Blutdruck und Blutzucker.
Impfungen
Eine Impfung gegen Grippe und Lungenentzündung wird empfohlen, da Infektionen die Nieren zusätzlich belasten können. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.
Früherkennungsprogramme
Menschen mit Risikofaktoren sollten regelmäßig einen Nieren-Bluttest machen lassen. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten in bestimmten Abständen. Fragen Sie in Ihrer Praxis nach.
Komplikationen
Unbehandelt
- Fortschreitende Nierenschwäche bis hin zum Nierenversagen (Dialysepflicht)
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall)
- Blutarmut (Anämie)
- Knochenstoffwechselstörungen
Langzeitprognose
Wird eine Nierenerkrankung früh erkannt und behandelt, lässt sich das Fortschreiten oft verlangsamen oder stoppen. Viele Menschen können damit jahrelang gut leben. Mit modernen Behandlungen wie Dialyse oder Transplantation stehen wirksame Optionen zur Verfügung.
Unterstützung finden
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 18. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
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