Menstruation: Vorbereitung auf den Screening-Test
Übersicht
Ein Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Dabei wird ein kleiner Abstrich vom Muttermund genommen und im Labor untersucht.
Wichtige Fakten
- Der Test heißt auch Pap-Abstrich oder HPV-Test.
- Er wird alle 3–5 Jahre empfohlen.
- Die Vorbereitung ist einfach und hilft, zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.
Ja, Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge ist in Deutschland Standard.
Frauen und alle Menschen mit Gebärmutterhals ab etwa 20 Jahren.
Symptome
- Starke Blutungen, die nicht aufhören
- Plötzliche starke Unterleibsschmerzen
- ⚠Anhaltende Schmerzen
- ⚠Fieber nach einem Abstrich
Häufige Symptome
- Ungewöhnliche Blutungen zwischen den Perioden
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
- Veränderter Ausfluss
Symptome bei Kindern
- Der Test wird bei Kindern normalerweise nicht durchgeführt.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Blutungen nach den Wechseljahren
Ursachen
Hauptursachen
- Infektion mit bestimmten HP-Viren (humane Papillomviren)
- Rauchen
- Geschwächtes Immunsystem
Risikofaktoren
- Früher Beginn sexueller Aktivität
- Viele Sexualpartner
- Rauchen
- Langzeit-Einnahme der Pille
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Starke oder ungewöhnliche Blutungen (nicht nur zur Menstruation)
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Ab dem 20. Lebensjahr zur jährlichen Früherkennung
- Vor dem Testtermin: bei Bedarf Beratung
Diagnose
Der Test wird beim Frauenarzt oder der Frauenärztin gemacht. Eine Ärztin oder ein Arzt führt ein Gerät (Spekulum) ein und nimmt mit einem kleinen Bürstchen Zellen vom Muttermund ab.
Mögliche Untersuchungen
- Pap-Abstrich
- HPV-Test (auf humane Papillomviren)
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Der Abstrich dauert nur wenige Minuten. Meist ist er nur leicht unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Danach kann es zu leichten Schmierblutungen kommen.
Behandlung
Falls der Test auffällig ist, werden weitere Untersuchungen gemacht. Meist reicht eine kleine Gewebeprobe (Biopsie) aus. Je nach Befund gibt es verschiedene Behandlungen.
Selbsthilfe zu Hause
- Ruhe nach dem Eingriff
- Bei leichten Schmerzen Wärmflasche auf den Unterbauch
Medizinische Behandlungen
Mögliche Verfahren sind die Entfernung veränderter Zellen per Laser, Vereisung (Kryotherapie) oder eine kleine Operation (Konisation). Die Wahl der Behandlung hängt vom Befund ab und wird mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen.
Wann kommt eine Operation infrage?
Nur bei fortgeschritteneren Veränderungen kann eine größere Operation nötig sein.
Leben mit der Erkrankung
Die meisten Veränderungen heilen von selbst oder werden frühzeitig behandelt, sodass Sie ein normales Leben führen können.
Tipps für den Alltag
- Nicht rauchen
- HPV-Impfung (vor dem ersten Geschlechtsverkehr am wirksamsten)
- Regelmäßige Vorsorge
Ernährung und Bewegung
Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung stärken das Immunsystem.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Ein auffälliger Befund kann Angst machen. Es hilft, sich gut zu informieren und Fragen zu stellen.
Vorbeugung
Zum Teil: Die HPV-Impfung schützt vor den häufigsten krebsauslösenden Viren. Regelmäßige Vorsorge kann Vorstufen erkennen.
Impfungen
Die HPV-Impfung wird für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren empfohlen.
Früherkennungsprogramme
Ja, die regelmäßige Vorsorge (Pap-Abstrich/HPV-Test) ist die wichtigste Maßnahme.
Komplikationen
Unbehandelt
- Fortschreiten der Zellveränderungen zu Krebs
- Mögliche Metastasen (Absiedlungen)
Langzeitprognose
Wird Gebärmutterhalskrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut. Bei Vorstufen kann der Prozess gestoppt werden.
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Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2026
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