Keuchen: Bluttest erklärt
Übersicht
Ein Bluttest bei pfeifender Atmung (Wheezing) wird durchgeführt, um die Ursache zu finden. Dabei werden bestimmte Werte im Blut gemessen, wie Entzündungszeichen oder Allergiemarker.
Wichtige Fakten
- Wheezing ist ein pfeifendes Geräusch beim Atmen, oft durch verengte Atemwege.
- Ein Bluttest kann helfen, zwischen Asthma, Allergien oder Infektionen zu unterscheiden.
- Der Test ist einfach und schmerzarm, eine Blutabnahme reicht.
Bluttests bei wiederkehrendem oder unklarem Wheezing sind in der medizinischen Praxis üblich.
Betroffen sind vor allem Menschen mit Asthma, Allergien oder chronischen Lungenerkrankungen, aber auch Kinder mit Atemwegsinfekten.
Symptome
- Plötzliche schwere Atemnot
- Bläuliche Lippen oder Haut
- Starke Unruhe
- Bewusstlosigkeit
- ⚠Anhaltendes Wheezing trotz Medikamenten
- ⚠Fieber
- ⚠Verschlechterung innerhalb weniger Stunden
Häufige Symptome
- Pfeifendes Atemgeräusch
- Kurzatmigkeit
- Engegefühl in der Brust
- Husten
Symptome bei Kindern
- Bei Kindern kann Wheezing auch durch Atemwegsinfektionen wie Bronchiolitis auftreten.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Bei älteren Menschen ist Wheezing manchmal ein Zeichen für COPD oder Herzschwäche.
Ursachen
Hauptursachen
- Asthma
- Allergien (z.B. Pollen, Hausstaubmilben)
- Atemwegsinfekte
- COPD
- Herzerkrankungen
Risikofaktoren
- Rauchen
- Allergien in der Familie
- Berufe mit Reizstoffen
- Frühgeburtlichkeit
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Wheezing plötzlich auftritt oder sich verschlechtert.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wiederkehrendes Wheezing, auch ohne akute Not.
Diagnose
Der Arzt hört die Lunge ab, fragt nach Symptomen und ordnet bei Bedarf Bluttests und Lungenfunktionstests an.
Mögliche Untersuchungen
- Blutbild
- Entzündungsmarker (CRP)
- Allergietest (IgE)
- Lungenfunktionstest
- ggf. Röntgen
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Blutabnahme dauert nur wenige Minuten. Die Ergebnisse helfen, die richtige Behandlung zu finden.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei Asthma helfen entzündungshemmende und atemwegserweiternde Medikamente.
Selbsthilfe zu Hause
- Vermeiden von Rauch und Reizstoffen
- Allergene meiden
- Atemtechniken erlernen
Medizinische Behandlungen
Ärzte verschreiben oft Inhalationssprays oder Tabletten, die die Atemwege erweitern oder Entzündungen lindern. Eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) kann bei Allergien helfen.
Wann kommt eine Operation infrage?
Chirurgische Eingriffe sind selten nötig, z.B. bei Tumoren oder schweren Verengungen.
Leben mit der Erkrankung
Mit der richtigen Behandlung können die meisten Menschen ein normales Leben führen.
Tipps für den Alltag
- Regelmäßige Bewegung
- Gesunde Ernährung
- Stressvermeidung
- Nichtraucher sein
Ernährung und Bewegung
Ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Omega-3-Fettsäuren. Moderate Bewegung wie Spaziergänge, Schwimmen.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Chronisches Wheezing kann ängstlich machen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einer psychologischen Beratungsstelle.
Vorbeugung
Nicht immer, aber durch Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen und Allergenvermeidung.
Komplikationen
Unbehandelt
- Dauerhafte Lungenfunktionseinschränkung
- Vermehrte Infekte
- Bei schwerem Asthma lebensbedrohliche Anfälle
Langzeitprognose
Die Prognose ist bei frühzeitiger Behandlung meist gut. Viele Betroffene erreichen eine gute Kontrolle der Symptome.
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Zuletzt aktualisiert: 30. Juli 2026
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