Dry mouth in children
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Trockener Mund (medizinisch Xerostomie genannt) bedeutet, dass der Mund zu wenig Speichel produziert. Speichel ist wichtig, um den Mund zu befeuchten, das Kauen und Schlucken zu erleichtern und die ZĂ€hne vor Karies zu schĂŒtzen. Bei Kindern kann ein trockener Mund unangenehm sein und das Essen oder Sprechen erschweren.
Wichtige Fakten
Trockener Mund tritt bei Kindern seltener auf als bei Erwachsenen, ist aber nicht ungewöhnlich. HÀufig sind kurze Phasen, zum Beispiel bei Fieber oder verstopfter Nase.
Kinder jeden Alters können betroffen sein, besonders aber Kinder, die durch den Mund atmen (z.âŻB. bei Allergien oder Polypen), bestimmte Medikamente einnehmen oder an chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Sjögren-Syndrom leiden.
Der Arzt oder die Ărztin wird zuerst mit Ihnen und Ihrem Kind sprechen und den Mund untersuchen. Dabei wird geschaut, ob die SchleimhĂ€ute trocken sind, wie viel Speichel vorhanden ist und ob ZĂ€hne oder Zahnfleisch geschĂ€digt sind.
Die Untersuchung ist in der Regel schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Der Arzt oder die Ărztin wird Ihnen erklĂ€ren, ob eine Behandlung nötig ist oder ob einfache MaĂnahmen ausreichen. Bei Bedarf ĂŒberweist er oder sie zu einem Facharzt fĂŒr Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder Kinderzahnheilkunde.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Oft reichen einfache MaĂnahmen wie hĂ€ufiges Trinken, Befeuchten der Raumluft oder die Anpassung von Medikamenten. Ziel ist es, den Mund feucht zu halten und Beschwerden zu lindern.
Integrieren Sie das Trinken in den Alltag: Stellen Sie eine Wasserflasche griffbereit, erinnern Sie Ihr Kind in der Schule oder im Kindergarten ans Trinken. Achten Sie auf eine gute Mundhygiene, da Speichelmangel das Kariesrisiko erhöht.
Bevorzugen Sie feuchte Nahrungsmittel wie Suppen, Joghurt, Apfelmus oder weichgekochtes GemĂŒse. Trockene Lebensmittel wie Cracker oder MĂŒsli können eingeweicht werden. RegelmĂ€Ăige Bewegung fördert den Speichelfluss â achten Sie aber darauf, dass Ihr Kind wĂ€hrend des Sports ausreichend trinkt.
Nicht alle Ursachen sind vermeidbar, aber Sie können das Risiko senken: Sorgen Sie fĂŒr ausreichende FlĂŒssigkeitszufuhr, behandeln Sie Schnupfen und Allergien rechtzeitig, und achten Sie auf eine gute Mundhygiene. Besprechen Sie mit dem Arzt die Notwendigkeit von Medikamenten, die Mundtrockenheit auslösen können.
Bei den meisten Kindern ist trockener Mund vorĂŒbergehend und gut behandelbar. Mit einfachen MaĂnahmen und Ă€rztlicher Begleitung lassen sich Beschwerden meist gut lindern und FolgeschĂ€den vermeiden. Auch wenn eine chronische Ursache vorliegt, können Kinder mit der richtigen UnterstĂŒtzung ein normales und gesundes Leben fĂŒhren.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
In hartnĂ€ckigen FĂ€llen kann der Arzt oder die Ărztin spezielle MundspĂŒlungen oder -gele verschreiben, die den Mund befeuchten. Auch eine Umstellung der Medikation (falls möglich) kommt in Frage. Bei Grunderkrankungen erfolgt die Behandlung der zugrunde liegenden Störung. Die Therapie sollte immer mit einem Kinder- und Jugendarzt oder einem Spezialisten abgestimmt werden â Eigenmedikation ist nicht empfohlen.
Eine Operation ist nur in sehr seltenen FĂ€llen nötig, zum Beispiel wenn vergröĂerte Rachenmandeln die Mundatmung behindern oder Steine in den SpeicheldrĂŒsen entfernt werden mĂŒssen.
Ein anhaltend trockener Mund kann Kinder verunsichern oder das Essen in Gemeinschaft unangenehm machen. Falls Ihr Kind sich zurĂŒckzieht oder ĂŒber Bauchschmerzen vor dem Essen klagt, sprechen Sie mit einer Kinderpsychologin oder Ihrem Kinderarzt. Bei seelischen Belastungen können Sie sich auch an die Nummer gegen Kummer wenden (116âŻ111 fĂŒr Kinder und Jugendliche).