Nausea in children
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Übelkeit ist ein mulmiges Gefühl im Magen, das oft mit dem Drang zum Erbrechen einhergeht. Bei Kindern kann sie viele Ursachen haben, von harmlosen Magenverstimmungen bis hin zu ernsteren Erkrankungen.
Wichtige Fakten
Ja, Übelkeit tritt bei Kindern sehr häufig auf. Fast jedes Kind hat im Laufe seiner Entwicklung mehrmals Übelkeit, zum Beispiel bei Infekten, Reisekrankheit oder Aufregung.
Sie betrifft Kinder aller Altersstufen, besonders häufig jedoch Kleinkinder und Schulkinder. Säuglinge können Übelkeit oft nur durch Unruhe oder vermehrtes Spucken zeigen.
Der Arzt oder die Ärztin wird zunächst ein Gespräch führen (Anamnese) und nach den Beschwerden, möglichen Auslösern und Begleitsymptomen fragen. Dann folgt eine körperliche Untersuchung.
Die Untersuchung ist in der Regel schmerzfrei und dauert etwa 15–30 Minuten. Eltern können dabei sein. Nach der Diagnose bespricht der Arzt oder die Ärztin die weitere Vorgehensweise.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Häufig ist keine spezielle Therapie nötig – die Übelkeit verschwindet von allein. Wichtig ist, einer Austrocknung vorzubeugen.
Bei gelegentlicher Übelkeit können Sie Ihr Kind zu Hause gut versorgen. Beobachten Sie die Trinkmenge und das Verhalten. Meist bessert sich das Befinden innerhalb von 1–2 Tagen.
In akuten Phasen leichte Kost und viel trinken. Nach Abklingen der Übelkeit kann wieder normal gegessen werden, anfangs mit schonender Kost. Bewegung an der frischen Luft ist förderlich, aber kein Sport während der Erkrankung.
Viele Ursachen lassen sich nicht verhindern. Sie können aber das Risiko senken, indem Sie auf Hygiene achten (Händewaschen, sauberes Spielzeug) und bei Reisekrankheit vorbeugende Maßnahmen ergreifen (leichte Mahlzeiten, frische Luft, Pausen).
Es gibt keine Impfung direkt gegen Übelkeit. Impfungen schützen jedoch vor einigen Infektionen, die Übelkeit auslösen können (z.B. Rotaviren, Masern). Der Impfplan der STIKO wird empfohlen.
Es gibt kein routinemäßiges Screening auf Übelkeit. Bei wiederholtem Auftreten kann der Arzt oder die Ärztin nach zugrunde liegenden Erkrankungen suchen (z.B. auf Migräne oder Stoffwechselstörungen).
Die allermeisten Kinder erholen sich vollständig von einer Übelkeit, egal aus welchem Grund. Mit rechtzeitiger Flüssigkeitszufuhr und einfacher Behandlung zu Hause ist die Prognose sehr gut. Nur in seltenen Fällen sind ärztliche Maßnahmen nötig – dann sind sie ebenfalls sehr erfolgreich.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Bei Bedarf verschreibt der Arzt oder die Ärztin ein altersgerechtes Mittel gegen Übelkeit – entweder als Zäpfchen, Saft oder Tablette. Diese Medikamente sollten nur nach ärztlicher Anweisung gegeben werden. Bei schwerem Flüssigkeitsverlust kann eine Infusion im Krankenhaus nötig sein.
Nur in seltenen Fällen, wenn ein mechanisches Hindernis vorliegt, z.B. ein Darmverschluss (Ileus) oder eine Blinddarmentzündung mit starker Übelkeit. Dies wird dann durch einen Chirurgen oder eine Chirurgin beurteilt.
Wiederholte Übelkeit kann Kinder ängstigen und zu Vermeidungsverhalten führen (z.B. Angst vor dem Essen oder vor Fahrten). Nehmen Sie die Ängste ernst, sprechen Sie darüber. Bei anhaltender psychischer Belastung kann eine kinderpsychologische Beratung helfen.