Panic in children
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Eine Panikattacke ist ein plötzliches, starkes GefĂŒhl von Angst oder Unbehagen, das ohne erkennbare Gefahr auftritt. Bei Kindern Ă€uĂert sich dies oft durch Herzrasen, SchweiĂausbrĂŒche, Zittern oder das GefĂŒhl, die Kontrolle zu verlieren. Es handelt sich nicht um eine ernsthafte körperliche Erkrankung, sondern um eine Reaktion des Körpers auf Stress.
Wichtige Fakten
Ja, Panikattacken treten bei Kindern hĂ€ufiger auf, als man denkt. Etwa 2â5 % der Kinder und Jugendlichen erleben im Laufe ihres Lebens eine Panikattacke.
Panikattacken können Kinder jeden Alters betreffen, besonders aber zwischen dem 10. und 19. Lebensjahr. MÀdchen sind etwas hÀufiger betroffen als Jungen.
Die Diagnose wird in der Regel von einem Kinder- und Jugendarzt, einem Kinderpsychologen oder einem Facharzt fĂŒr Kinder- und Jugendpsychiatrie gestellt. Sie basiert auf einem ausfĂŒhrlichen GesprĂ€ch mit dem Kind und den Eltern sowie auf Beobachtungen des Verhaltens.
Der Arzt oder die Ărztin wird in einer ruhigen, kindgerechten Umgebung mit Ihnen und Ihrem Kind sprechen. Es kann sein, dass mehrere Termine nötig sind, um ein vollstĂ€ndiges Bild zu bekommen. Die Untersuchungen sind schmerzfrei und dauern meist zwischen 30 und 60 Minuten.
Die Behandlung von Panikattacken bei Kindern zielt darauf ab, die Angst zu verstehen und zu bewÀltigen. Im Vordergrund stehen psychotherapeutische AnsÀtze, die dem Kind helfen, mit der Angst umzugehen. Medikamente werden nur in schweren FÀllen und nur nach sorgfÀltiger AbwÀgung durch einen Facharzt eingesetzt.
Panikattacken können den Alltag Ihres Kindes beeintrĂ€chtigen, aber mit der richtigen UnterstĂŒtzung lernt es, damit umzugehen. Wichtig ist, dass Sie als Eltern gelassen bleiben und die Angst nicht noch verstĂ€rken. Helfen Sie Ihrem Kind, die Attacken als etwas VorĂŒbergehendes zu betrachten, das bewĂ€ltigt werden kann.
Nicht alle Panikattacken sind vermeidbar, aber Sie können das Risiko senken: Fördern Sie ein offenes GesprÀchsklima, reduzieren Sie unnötigen Leistungsdruck und stÀrken Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes. Achten Sie auf Warnsignale wie plötzliche Schulverweigerung oder hÀufige Bauchschmerzen.
Es gibt keine Impfung gegen Panikattacken.
Ein routinemĂ€Ăiges Screening ist in Deutschland nicht vorgesehen. Bei Verdacht kann der Kinderarzt jedoch gezielt nach Symptomen fragen.
Mit frĂŒhzeitiger UnterstĂŒtzung und altersgerechter Therapie haben Kinder mit Panikattacken eine sehr gute Prognose. Die meisten Kinder lernen, mit der Angst umzugehen und fĂŒhren ein normales, glĂŒckliches Leben. Die Behandlung ist wirksam, und viele Kinder sind nach einigen Monaten beschwerdefrei.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 17. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Falls psychotherapeutische MaĂnahmen allein nicht ausreichen, kann ein Arzt in beratender Funktion bestimmte angstlösende Medikamente verschreiben. Diese werden jedoch nur in Absprache mit einem Kinderpsychiater und nur fĂŒr einen begrenzten Zeitraum eingesetzt. Die Behandlung erfolgt immer unter Ă€rztlicher Aufsicht.
Eine Operation ist bei Panikattacken nicht erforderlich.
Eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel Obst, GemĂŒse und Vollkornprodukten sowie regelmĂ€Ăige Bewegung â am besten an der frischen Luft â können helfen, Stress abzubauen und die Stimmung zu verbessern. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht zu viel Zucker oder Koffein zu sich nimmt.
Panikattacken können Ihr Kind Ă€ngstlich, unsicher und traurig machen. Möglicherweise entwickelt es SchuldgefĂŒhle oder Scham. Es ist wichtig, diese GefĂŒhle ernst zu nehmen und professionelle UnterstĂŒtzung zu suchen. Mit der richtigen Therapie verbessert sich die psychische Gesundheit meist deutlich.