Vomiting in children
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Erbrechen bei Kindern ist das heftige AusstoĂen von Mageninhalt durch den Mund. Es ist meist ein Zeichen dafĂŒr, dass der Körper etwas loswerden will, zum Beispiel einen Virus oder verdorbene Nahrung.
Wichtige Fakten
Ja, Erbrechen gehört zu den hÀufigsten Beschwerden im Kindesalter. Fast jedes Kind erbricht mindestens einmal im Jahr.
Es betrifft SÀuglinge, Kleinkinder und Schulkinder. Besonders hÀufig tritt es bei Kindern unter 5 Jahren auf.
Der Arzt stellt die Diagnose meist durch eine ausfĂŒhrliche Befragung der Eltern und eine körperliche Untersuchung des Kindes. Er fragt nach Dauer, HĂ€ufigkeit, Aussehen des Erbrochenen sowie nach weiteren Symptomen wie Fieber oder Durchfall.
Die Untersuchung ist fĂŒr das Kind in der Regel nicht schmerzhaft. Der Arzt wird den Bauch vorsichtig abtasten und vielleicht einen Ultraschall durchfĂŒhren. Bei Verdacht auf eine ernste Erkrankung können weitere Tests nötig sein.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad. Im Vordergrund steht immer der Ausgleich von FlĂŒssigkeitsverlusten. Bei viralen Infekten hilft oft schon Geduld und viel Trinken.
Nach einer Erkrankung mit Erbrechen brauchen Kinder oft ein bis zwei Tage, um sich vollstĂ€ndig zu erholen. Bieten Sie leichte Kost an, wenn das Kind wieder Appetit hat â zum Beispiel Zwieback, Banane oder gekochte Kartoffeln. Vermeiden Sie fettige oder stark gewĂŒrzte Speisen.
Leichte Kost wie oben beschrieben. Keine anstrengenden körperlichen AktivitÀten, bis es dem Kind wieder gut geht. Bewegung an der frischen Luft ist nach vollstÀndiger Genesung förderlich.
Wiederholtes Erbrechen kann bei Kindern Angst vor dem nĂ€chsten Brechreiz auslösen. Nehmen Sie die Ăngste ernst, trösten Sie Ihr Kind und erklĂ€ren Sie ihm sanft, dass der Körper sich wehrt, aber bald wieder gesund wird. Bei anhaltender Ăbelkeit oder Essensverweigerung nach der Erkrankung kann eine psychologische UnterstĂŒtzung sinnvoll sein â besprechen Sie das mit Ihrem Kinderarzt.
Nicht immer, aber das Risiko von Infektionen lĂ€sst sich durch gute Hygiene verringern. Waschen Sie regelmĂ€Ăig Ihre HĂ€nde und die Ihres Kindes. Vermeiden Sie engen Kontakt zu erkrankten Personen. Lebensmittel sollten gut durcherhitzt sein. Achten Sie auf sauberes Trinkwasser, besonders auf Reisen.
Die StĂ€ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Schluckimpfung gegen Rotaviren fĂŒr alle SĂ€uglinge ab einem Alter von 6 Wochen. Diese Impfung schĂŒtzt zuverlĂ€ssig vor schweren DurchfĂ€llen und Erbrechen durch Rotaviren. Fragen Sie Ihren Kinderarzt nach der Impfung.
Es gibt keine routinemĂ€Ăigen FrĂŒherkennungsuntersuchungen speziell fĂŒr Erbrechen. Die Vorsorge-Untersuchungen beim Kinderarzt (U1 bis U9) beinhalten aber eine allgemeine Gesundheitskontrolle.
Die allermeisten Kinder erholen sich vollstĂ€ndig von einer Episode mit Erbrechen, besonders wenn die Ursache eine typische Magendarminfektion ist. Bei rechtzeitiger FlĂŒssigkeitszufuhr und Ă€rztlicher UnterstĂŒtzung bei Bedarf sind schwere Folgen sehr selten. Bei wiederholtem oder chronischem Erbrechen sollte nach der Ursache gesucht werden â die Behandlung ist dann meist erfolgreich.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Bei Anzeichen von Austrocknung oder bei schwerem Erbrechen kann der Arzt Medikamente verschreiben, die die Ăbelkeit lindern und das Erbrechen stoppen. Diese werden meist als ZĂ€pfchen oder Saft gegeben. Bei FlĂŒssigkeitsmangel kann auch eine Behandlung mit Infusionen im Krankenhaus nötig sein. Spezifische Medikamente gegen Viren (Virustatika) sind nur in seltenen FĂ€llen erforderlich. Bei bakteriellen Infektionen können Antibiotika verordnet werden â allerdings nur, wenn der Arzt eine solche Infektion festgestellt hat.
Eine Operation ist nur in sehr seltenen FĂ€llen nötig, zum Beispiel bei einem Darmverschluss (Invagination) oder einer BlinddarmentzĂŒndung. Diese Diagnosen erfordern eine sofortige Ă€rztliche AbklĂ€rung im Krankenhaus.