Day of knee arthroscopy
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Entdecken Sie das Ruqelo-Ökosystem
KI-gestützte klinische Produktivitätstools für medizinisches Fachpersonal.
Ruqelo ClinicalPatientenfreundliche Gesundheitsbildung und Orientierung.
Premium-Training für gesprochenes Arabisch mit Rollenspielen, Audio und Companion.
Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Die Kniearthroskopie (auch Gelenkspiegelung genannt) ist ein schonender chirurgischer Eingriff. Dabei führt der Arzt über kleine Schnitte eine Kamera und dünne Instrumente in Ihr Kniegelenk ein. So kann er Verletzungen oder Schäden am Knie genau erkennen und oft gleich behandeln. Der Eingriff findet in der Regel ambulant statt, das heißt, Sie können noch am selben Tag nach Hause gehen.
Wichtige Fakten
Ja, die Kniearthroskopie gehört zu den häufigsten orthopädischen Eingriffen in Deutschland. Jedes Jahr werden Zehntausende durchgeführt.
Sie wird bei Menschen jeden Alters durchgeführt, die unter Knieproblemen wie Meniskusrissen, Knorpelschäden oder Kreuzbandverletzungen leiden. Besonders häufig betroffen sind Sportler und ältere Menschen.
Vor einer Arthroskopie führt der Arzt eine gründliche Untersuchung durch. Dazu gehören Fragen zu Ihren Beschwerden, eine körperliche Untersuchung und meist bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT (Magnetresonanztomographie).
Die Arthroskopie selbst wird in der Regel unter Vollnarkose oder einer örtlichen Betäubung (Spinalanästhesie) durchgeführt. Der Eingriff dauert etwa 30 bis 60 Minuten. Nach der Operation bleiben Sie für kurze Zeit im Aufwachraum, bevor Sie nach Hause dürfen. Sie sollten vorher mit Ihrem Arzt besprechen, ob Sie jemand abholen kann, da Sie für einige Stunden nicht selbst Auto fahren dürfen.
Die Behandlung mit einer Kniearthroskopie ist ein chirurgischer Eingriff. Der Arzt kann während der Spiegelung verschiedene Probleme behandeln: z. B. einen gerissenen Meniskus glätten oder nähen, freie Gelenkkörper entfernen oder Knorpel glätten. Die genaue Behandlung hängt vom Befund ab.
Am Tag der Arthroskopie sind Sie nach dem Aufwachen noch etwas benommen. Sie sollten es ruhig angehen lassen. Am besten legen Sie das Bein hoch und kühlen das Knie. In den ersten Tagen kann eine Unterarmgehstütze helfen, das Bein zu entlasten. Führen Sie einfache Bewegungsübungen nach Anleitung Ihres Arztes durch – das beugt Steifigkeit vor.
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß (z. B. aus Hülsenfrüchten, Fisch, magerem Fleisch) unterstützt die Wundheilung. Vermeiden Sie Rauchen, da es die Durchblutung beeinträchtigt. Beginnen Sie mit leichten Übungen wie Beinheben oder Wackelbewegungen, sobald Ihr Arzt es erlaubt. Steigern Sie die Aktivität langsam.
Eine Operation kann Ängste und Unsicherheit auslösen. Es ist völlig normal, sich Sorgen zu machen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einem Psychologen, wenn die Gedanken Sie belasten. Bei akuten Suizidgedanken wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge (kostenlos, 24 Stunden: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222).
Manche Knieverletzungen lassen sich durch Training und Vorsicht vermeiden: Stärken Sie die Muskulatur um das Knie (Oberschenkel, Waden), dehnen Sie regelmäßig und tragen Sie bei Sport geeignetes Schuhwerk. Eine gute Technik bei Sportarten vermindert das Verletzungsrisiko. Übergewicht zu reduzieren entlastet die Kniegelenke.
Es gibt keine Impfung gegen Knieverletzungen oder Arthrose.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Orthopäden können helfen, frühzeitige Verschleißerscheinungen zu erkennen. Besonders bei Risikofaktoren wie Übergewicht oder familiärer Vorbelastung ist das sinnvoll.
Die Kniearthroskopie ist ein sehr sicherer Eingriff. Die meisten Patienten können nach einigen Wochen wieder ihren normalen Alltag aufnehmen und nach etwa 3–6 Monaten wieder Sport treiben. Die Prognose hängt von der genauen Verletzung und der konsequenten Nachbehandlung ab. Mit guter Physiotherapie und Gedicht ist eine vollständige Genesung in vielen Fällen möglich. Bei Arthrose kann die Arthroskopie die Symptome lindern, aber der Verschleiß schreitet in der Regel langsam fort. Ihr Arzt wird mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan besprechen.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht für externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Ihr Arzt kann Ihnen entzündungshemmende Medikamente (NSAR) verschreiben, um Schmerzen und Schwellungen zu lindern. Bei Bedarf werden Ihnen auch blutverdünnende Spritzen gegeben, um Thrombosen (Blutgerinnsel) vorzubeugen. Die Einnahme erfolgt genau nach ärztlicher Anweisung.
Eine Arthroskopie wird empfohlen, wenn konservative Behandlungen (Physiotherapie, Schmerzmittel, Ruhe) nicht ausreichen oder wenn eine klare Verletzung vorliegt, die operativ behoben werden muss – z. B. ein Meniskusriss, der das Knie blockiert.