Episiotomy repair
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Ein Dammschnitt (Episiotomie) ist ein kleiner chirurgischer Schnitt im Dammbereich (der Bereich zwischen Scheide und After), der während der Geburt vorgenommen wird, um den Geburtskanal zu erweitern. Nach der Geburt wird dieser Schnitt dann durch eine Naht (Episiotomie-Reparatur) wieder verschlossen. Die Wunde heilt in der Regel innerhalb weniger Wochen.
Wichtige Fakten
Dammschnitte werden heute seltener durchgeführt als früher. In Deutschland bekommen etwa 10 bis 20 von 100 Frauen bei ihrer ersten Geburt einen Dammschnitt.
Betroffen sind Frauen, die vaginal entbinden, insbesondere bei der ersten Geburt, bei einer Saugglocken- oder Zangengeburt, oder wenn das Baby sehr groß ist.
Die Diagnose erfolgt durch eine körperliche Untersuchung. Der Arzt oder die Hebamme betrachtet die Naht, tastet die Umgebung ab und beurteilt die Durchblutung und mögliche Entzündungszeichen.
Die Untersuchung ist kurz und schmerzarm. Sie werden gebeten, sich auf eine Liege zu legen, die Beine leicht anzuwinkeln und zu entspannen. Der Arzt schaut sich die Wunde genau an und beantwortet Ihre Fragen.
Die Behandlung der Episiotomie-Naht konzentriert sich auf die Wundpflege, Schmerzlinderung und die Vermeidung von Komplikationen. In den meisten Fällen heilt die Naht von selbst, unterstützt durch einfache Maßnahmen zu Hause.
In den ersten Tagen nach der Geburt sollten Sie viel Ruhe einplanen und sich schonen. Legen Sie sich immer wieder hin, um den Druck auf den Damm zu verringern. Vermeiden Sie langes Stehen oder Sitzen. Nutzen Sie weiche Kissen oder ein Sitzring zum Sitzen.
Eine ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst und Gemüse beugt Verstopfung vor. Trinken Sie viel Wasser. Leichte Beckenbodenübungen können Sie nach Rücksprache mit Ihrer Hebamme beginnen, sobald die Schmerzen nachlassen.
Die Zeit nach der Geburt ist emotional fordernd. Schmerzen oder Heilungsprobleme können zusätzlich belasten. Fühlen Sie sich nicht allein – viele Frauen haben ähnliche Erfahrungen. Es ist völlig normal, sich verletzlich oder unsicher zu fühlen.
Ein Dammschnitt ist nicht immer vermeidbar, aber die Häufigkeit wurde in den letzten Jahren durch eine zurückhaltendere Praxis reduziert. Maßnahmen wie eine gute Geburtsvorbereitung, Dammmassagen in den letzten Wochen der Schwangerschaft und eine langsame Geburt unter Anleitung können das Risiko eines Dammschnitts verringern. Besprechen Sie Ihre Wünsche mit Ihrer Hebamme oder Ärztin.
Die allermeisten Dammschnittwunden heilen problemlos und innerhalb weniger Wochen vollständig. Mit guter Pflege und Schonung können Sie die Heilung unterstützen. Sollten dennoch Komplikationen auftreten, sind diese heute gut behandelbar. Die meisten Frauen haben nach der vollständigen Abheilung keine langfristigen Beeinträchtigungen.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Bei Schmerzen können Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme ein für die Stillzeit geeignetes Schmerzmittel einnehmen. Bei Anzeichen einer Infektion verschreibt der Arzt ein Antibiotikum. In seltenen Fällen kann die Naht erneuert oder die Wunde chirurgisch gereinigt werden.
In den allermeisten Fällen ist kein weiterer chirurgischer Eingriff nötig. Nur wenn die Wunde sich öffnet oder eine schwere Infektion vorliegt, kann eine erneute Naht oder ein kleiner Eingriff erforderlich sein.