Hernia repair umbilical
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Ein Nabelbruch (medizinisch: Nabelhernie) entsteht, wenn eine Schwachstelle in der Bauchwand am Nabel (Bauchnabel) entsteht. Dadurch können Teile des Bauchfells oder Darms hindurchtreten und eine sichtbare, tastbare Vorwölbung bilden. Bei einem Nabelbruch handelt es sich um eine häufige, meist harmlose Erkrankung, die jedoch in manchen Fällen operativ behandelt werden muss.
Wichtige Fakten
Ja, Nabelbrüche sind sehr häufig. Bei Neugeborenen und Kleinkindern treten sie oft auf und verschwinden meist von selbst. Auch Erwachsene, besonders Frauen nach Schwangerschaften oder Menschen mit Übergewicht, sind häufig betroffen.
Nabelbrüche können in jedem Alter auftreten. Besonders gefährdet sind Frühgeborene, Kinder, Menschen mit starkem Übergewicht, Frauen nach mehreren Schwangerschaften sowie Personen, die schwere körperliche Arbeit verrichten oder unter chronischer Verstopfung leiden.
Die Diagnose wird in der Regel durch eine körperliche Untersuchung gestellt. Die Ärztin oder der Arzt tastet den Nabelbereich ab und bittet Sie, zu husten oder zu pressen, um die Vorwölbung sichtbar zu machen. Falls nötig, wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt.
Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Sie müssen für die Ultraschalluntersuchung in der Regel nicht nüchtern sein. Nach der Diagnose bespricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt mit Ihnen, ob und wann eine Behandlung nötig ist.
Die Behandlung eines Nabelbruchs hängt von der Größe, den Beschwerden und dem Alter des Patienten ab. Bei Kleinkindern schließen sich die meisten Brüche von selbst. Bei Erwachsenen ist eine Operation oft die einzige dauerhafte Lösung. Es gibt zwei Operationsmethoden: offen (mit einem Schnitt) oder minimalinvasiv (laparoskopisch). Beide Verfahren werden unter Vollnarkose durchgeführt.
Bei größeren oder schmerzhaften Brüchen wird eine Operation empfohlen. Dabei wird die Lücke in der Bauchwand verschlossen – meist mit einem speziellen Kunststoffnetz (Netzplastik), das die Bauchwand verstärkt. Die Operation kann offen oder minimalinvasiv (Schlüssellochchirurgie) durchgeführt werden. Bei Erwachsenen wird fast immer ein Netz eingesetzt, um das Rückfallrisiko zu senken.
Die meisten Menschen mit einem Nabelbruch können ihr Leben ganz normal führen, solange der Bruch klein und beschwerdefrei ist. Beobachten Sie die Stelle regelmäßig und suchen Sie bei Veränderungen ärztlichen Rat. Nach einer Operation ist für einige Wochen Schonung angesagt.
Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten beugt Verstopfung vor. Trinken Sie ausreichend (mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag). Leichte Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Spazierengehen sind in der Regel unbedenklich. Vermeiden Sie jedoch Sport mit starken Rumpfdruck, wie Gewichtheben oder intensives Bauchmuskeltraining, bis Ihr Arzt Ihnen etwas anderes sagt.
Nabelbrüche lassen sich nicht immer verhindern, da oft eine angeborene Bindegewebsschwäche die Ursache ist. Sie können jedoch das Risiko senken, indem Sie Übergewicht vermeiden, chronische Verstopfung behandeln, schweres Heben vermeiden und auf eine gesunde Lebensweise achten. Nach einer Operation kann durch Vermeidung von Druck auf die Bauchwand einem Rückfall vorgebeugt werden.
Es gibt keine Impfung gegen Nabelbrüche.
Eine gezielte Vorsorgeuntersuchung für Nabelbrüche gibt es nicht. Bei einer allgemeinen körperlichen Untersuchung wird der Nabel jedoch meist mit abgetastet. Falls Sie eine Beule bemerken, suchen Sie am besten frühzeitig Ihren Hausarzt auf.
Insgesamt ist die Prognose bei Nabelbrüchen sehr gut. Die meisten Kinderbrüche heilen von selbst. Bei Erwachsenen führt eine Operation in der Regel zu einer dauerhaften Behebung des Bruchs. Die Rückfallquote ist bei Verwendung eines Kunststoffnetzes gering. Auch ohne Behandlung bleiben viele kleine, beschwerdefreie Brüche über Jahre stabil. Wichtig ist die regelmäßige ärztliche Kontrolle, um Komplikationen zu vermeiden.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Eine Operation wird empfohlen, wenn: der Bruch Schmerzen verursacht, größer wird oder droht, sich einzuklemmen. Auch bei Frauen mit Kinderwunsch oder bei körperlich aktiven Menschen wird häufig frühzeitig operiert, um Komplikationen zu vermeiden.
Ein Nabelbruch kann manchmal Sorgen bereiten, vor allem, wenn er sichtbar ist oder Schmerzen verursacht. Viele Menschen fühlen sich unsicher, ob sie Sport treiben oder reisen dürfen. Es ist normal, solche Gedanken zu haben. Ein offenes Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt hilft, Ängste abzubauen. Bei Bedarf können Sie auch psychologische Unterstützung suchen.