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Die Immuntherapie-Infusion ist eine Behandlung, bei der Ihr Immunsystem (die natürliche Abwehr Ihres Körpers) dabei unterstützt wird, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Dabei werden Medikamente über einen Tropf (Infusion) in Ihre Vene gegeben.
Wichtige Fakten
Die Immuntherapie wird immer häufiger eingesetzt, ist aber nicht für jede Krebserkrankung die Standardtherapie. Ihr Arzt entscheidet gemeinsam mit Ihnen, ob diese Behandlung geeignet ist.
Immuntherapie-Infusionen werden vor allem bei Menschen mit bestimmten Krebserkrankungen eingesetzt, zum Beispiel bei schwarzem Hautkrebs (Melanom), Lungenkrebs oder Nierenzellkrebs.
Ob eine Immuntherapie für Sie infrage kommt, wird anhand Ihrer Krebserkrankung, Ihres allgemeinen Gesundheitszustands und spezieller Gewebetests (z. B. PD-L1-Test) entschieden.
Vor der ersten Infusion wird ein venöser Zugang gelegt (kleiner Schlauch in der Vene). Die Infusion selbst dauert in der Regel 30 Minuten bis 2 Stunden. Danach werden Sie noch etwa eine Stunde überwacht, um auf mögliche Reaktionen zu achten.
Die Immuntherapie wird in Zyklen verabreicht – meist alle 2 bis 4 Wochen über einen bestimmten Zeitraum. Die Behandlung kann als alleinige Therapie oder in Kombination mit Operation, Bestrahlung oder anderen Krebstherapien erfolgen.
Die Behandlung besteht aus der regelmäßigen Gabe von Immuntherapeutika, die das Immunsystem gezielt aktivieren. Die genauen Medikamente und die Dosierung werden von Ihrem Arzt individuell festgelegt. Bei starken Nebenwirkungen können Kortison oder andere entzündungshemmende Mittel eingesetzt werden.
Während der Behandlung ist es wichtig, auf Ihren Körper zu hören. Planen Sie Ruhepausen ein und vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten an Infusionstagen. Führen Sie ein Symptomtagebuch, um Veränderungen mit Ihrem Arzt besprechen zu können.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann die Therapie unterstützen. Vermeiden Sie rohes Fleisch oder nicht pasteurisierte Milchprodukte wegen Infektionsgefahr. Leichte Bewegung wie Yoga oder Spaziergänge hilft, die Muskulatur zu erhalten und die Stimmung zu verbessern.
Die Behandlung kann Ängste, Stress oder Niedergeschlagenheit auslösen. Es ist normal, sich manchmal überfordert zu fühlen. Suchen Sie sich bei Bedarf professionelle Hilfe, z. B. eine psychoonkologische Beratung.
Ein Teil der Krebserkrankungen lässt sich nicht verhindern. Eine gesunde Lebensweise (nicht rauchen, ausgewogene Ernährung, Bewegung) kann das allgemeine Krebsrisiko senken, aber die Notwendigkeit einer Immuntherapie ist nicht beeinflussbar.
Die Immuntherapie hat vielen Menschen geholfen, ihren Krebs erfolgreich zu bekämpfen. Wie gut sie wirkt, hängt von der Krebsart und dem individuellen Gesundheitszustand ab. Ihr Arzt wird die Behandlung regelmäßig überprüfen und anpassen – bleiben Sie zuversichtlich und in engem Kontakt mit Ihrem Behandlungsteam.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
In manchen Fällen wird die Immuntherapie vor einer Operation gegeben, um den Tumor zu verkleinern (neoadjuvante Therapie). Nach der Operation kann sie das Rückfallrisiko senken (adjuvante Therapie).