Pleural tap
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Eine Pleurapunktion (auch Pleuratapping genannt) ist ein medizinischer Eingriff, bei dem mit einer dünnen Nadel Flüssigkeit oder Luft aus dem Pleuraspalt entnommen wird. Der Pleuraspalt ist der schmale Raum zwischen der Lunge und der Brustwand. Dieser Eingriff hilft, die Ursache von Atembeschwerden zu finden oder zu behandeln.
Wichtige Fakten
- Der Eingriff wird meist unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass Sie wach sind, aber keine Schmerzen spüren.
- Die entnommene Flüssigkeit wird im Labor auf Bakterien, Entzündungszellen oder Krebszellen untersucht.
- Nach der Punktion wird oft ein Röntgenbild gemacht, um sicherzustellen, dass die Lunge sich wieder gut entfaltet hat.
Ja, Pleurapunktionen werden relativ häufig durchgeführt, vor allem bei Patienten mit Atemnot oder unklaren Flüssigkeitsansammlungen im Brustkorb.
Der Eingriff kann bei Menschen jeden Alters notwendig werden, tritt aber häufiger bei älteren Erwachsenen oder Personen mit bestimmten Grunderkrankungen wie Lungenentzündung, Krebs oder Herzinsuffizienz auf.