Pneumonectomy overview
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Eine Pneumonektomie ist eine große Operation, bei der eine gesamte Lunge entfernt wird. Sie wird meist bei schweren Lungenerkrankungen wie Lungenkrebs, schweren Infektionen oder Verletzungen durchgeführt, wenn andere Behandlungen nicht mehr helfen.
Wichtige Fakten
Nein, Pneumonektomien werden nur selten durchgeführt. Sie sind in der Regel die letzte Option bei schweren Lungenerkrankungen, wenn andere Behandlungen nicht wirken.
Die Operation betrifft hauptsächlich Erwachsene, die an fortgeschrittenem Lungenkrebs, schweren Lungeninfektionen (z. B. Tuberkulose) oder Lungenverletzungen leiden. Auch Menschen mit gutartigen Tumoren oder angeborenen Fehlbildungen können betroffen sein.
Die Diagnose, die zu einer Pneumonektomie führen kann, wird meist durch eine Kombination aus Bildgebung, Gewebeprobe und Lungenfunktionstests gestellt. Der Arzt überweist Sie dazu an einen Facharzt (Pneumologe oder Thoraxchirurg).
Die Pneumonektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die gesamte erkrankte Lunge entfernt wird. Vor der Operation werden meist andere Behandlungen wie Chemotherapie oder Bestrahlung versucht, um den Tumor zu verkleinern. Die Entscheidung zur Operation wird individuell getroffen.
Neben der Operation können je nach Grunderkrankung auch medikamentöse Behandlungen wie Chemotherapie, zielgerichtete Therapien oder Immuntherapie eingesetzt werden. Diese werden vom Onkologen verordnet und individuell angepasst. Sauerstofftherapie kann nach der Operation nötig sein.
Die Pneumonektomie wird in der Regel durchgeführt, wenn die Erkrankung auf eine Lunge begrenzt ist und eine Entfernung der gesamten Lunge die beste Chance auf Heilung oder Kontrolle bietet. Das ist besonders bei lokal fortgeschrittenem Lungenkrebs der Fall, wenn andere Behandlungen nicht ausreichen.
Nach einer Pneumonektomie müssen Sie sich an die verringerte Lungenkapazität gewöhnen. Viele Menschen führen ein fast normales Leben, werden aber schneller müde und können weniger körperliche Anstrengung leisten. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind wichtig, um Komplikationen früh zu erkennen.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und ausreichend Eiweiß unterstützt die Heilung. Leichte Bewegung wie Spazierengehen oder sanftes Krafttraining hilft, die Muskulatur zu erhalten. Vermeiden Sie anstrengende Sportarten bis zur vollständigen Genesung. Besprechen Sie Ihr Bewegungsprogramm mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten.
Eine Pneumonektomie selbst kann nicht verhindert werden, da sie eine Behandlung ist. Die Grunderkrankung, die zur Operation führt, lässt sich jedoch oft durch einen gesunden Lebensstil vermeiden. Dazu gehören: Nichtrauchen, Vermeidung von Schadstoffen, gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung.
Lassen Sie sich nach Rücksprache mit Ihrem Arzt gegen Grippe (Influenza) und Pneumokokken impfen, um Lungeninfektionen zu vermeiden. Die Impfungen sind besonders vor und nach einer Lungenoperation wichtig.
Für Menschen mit hohem Risiko (z. B. Langzeitraucher ab 50 Jahren) wird ein Lungenkrebs-Screening mittels Niedrigdosis-CT empfohlen. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, ob ein Screening für Sie infrage kommt.
Die Prognose hängt stark von der Grunderkrankung ab. Bei manchen Patienten kann die Pneumonektomie zu einer vollständigen Heilung führen, bei anderen hilft sie, die Krankheit zu kontrollieren und die Lebensqualität zu verbessern. Viele Menschen gewöhnen sich gut an das Leben mit einer Lunge und führen ein aktives Leben – mit Einschränkungen bei großer Anstrengung. Moderne Nachsorge und Reha-Maßnahmen unterstützen die Erholung.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Vor der Operation werden Sie ausführlich beraten. Der Arzt erklärt den Eingriff, die Risiken und die Erholungszeit. Sie müssen einige Wochen vorher mit dem Rauchen aufhören und möglicherweise bestimmte Medikamente absetzen. In der Klinik werden Sie von einem Team aus Chirurgen, Anästhesisten und Pflegekräften betreut.
Die Diagnose und die Operation können Ängste und Traurigkeit auslösen. Es ist normal, sich verunsichert zu fühlen. Ein offenes Gespräch mit Angehörigen, einer Selbsthilfegruppe oder einem Psychotherapeuten kann helfen. Bei anhaltenden Gedanken an Selbstverletzung oder Hoffnungslosigkeit wenden Sie sich sofort an den ärztlichen Notdienst (112) oder eine psychiatrische Klinik.