Dialyse: Wenn die Nieren Unterstützung brauchen
Übersicht
Die Dialyse ist eine „Blutwäsche“. Sie übernimmt einen Teil der Arbeit, die gesunde Nieren normalerweise tun: Sie filtert Abfallstoffe aus dem Blut und entfernt überschüssiges Wasser. Wenn die Nieren nur noch sehr eingeschränkt oder gar nicht mehr arbeiten, kann der Körper diese Stoffe nicht mehr selbst loswerden. Dann hilft die Dialyse, den Körper im Gleichgewicht zu halten. Wichtig zu wissen: Die Dialyse ist keine Krankheit, sondern ein Behandlungsverfahren. Sie ersetzt die Nierenarbeit nur teilweise – deshalb bleiben Ernährung, Medikamente und regelmäßige Kontrollen wichtig.
Wichtige Fakten
- Dialyse ist eine künstliche Blutwäsche, die Abfallstoffe und überschüssiges Wasser aus dem Blut entfernt.
- Es gibt zwei häufige Formen: die Hämodialyse (meist mehrmals pro Woche im Dialysezentrum) und die Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse), die zu Hause durchgeführt werden kann.
- Für manche Menschen ist eine Nierentransplantation langfristig die beste Lösung – die Dialyse überbrückt oft die Wartezeit.
- Die Behandlung ist heute gut planbar, und viele Menschen führen mit Dialyse ein weitgehend selbstständiges Leben.
Eine dauerhafte Dialysebehandlung ist hierzulande keine Seltenheit. In Deutschland leben viele Tausend Menschen mit einer solchen Nierenersatztherapie, und jedes Jahr kommen neue hinzu. Meist entwickelt sich der Nierenschaden über Jahre, sodass die Dialyse gut vorbereitet werden kann.
Betroffen sind vor allem Menschen mit langjähriger Diabetes oder dauerhaft hohem Blutdruck – das sind die häufigsten Ursachen für einen schleichenden Nierenfunktionsverlust. Auch bestimmte Nierenerkrankungen, entzündliche Erkrankungen oder eine erbliche Veranlagung können eine Rolle spielen. Ältere Menschen sind häufiger betroffen, aber auch Kinder und junge Erwachsene können auf Dialyse angewiesen sein.
Symptome
- Starke Atemnot, Atemstillstand oder das Gefühl, keine Luft zu bekommen
- Brustschmerz oder Engegefühl in der Brust
- Plötzliche Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit oder Krampfanfall
- Herzstolpern mit Schwindel oder Ohnmacht
- Starke, nicht stillbare Blutung an einem Dialysezugang (Shunt) – hier sofort fest drücken und den Notruf 112 wählen
- Sehr hohes Fieber mit Schüttelfrost, besonders wenn ein Dialysezugang gerötet oder geschwollen ist
- ⚠Rasch zunehmende Wassereinlagerungen, zum Beispiel deutlich geschwollene Beine oder ein aufgetriebener Bauch
- ⚠Gewichtszunahme von mehreren Kilos in wenigen Tagen
- ⚠Anhaltendes Erbrechen oder Durchfall, weil dadurch Flüssigkeit und Salze aus dem Gleichgewicht geraten können
- ⚠Neue oder stärkere Luftnot bei Belastung
- ⚠Rötung, Schwellung, Schmerz oder eitrige Absonderung an der Einstichstelle des Dialysezugangs
- ⚠Ausbleiben des üblichen Bauchfell-Dialyseflusses oder trübe Flüssigkeit beim Beutelwechsel
Häufige Symptome
- Müdigkeit und allgemeine Schwäche, oft über Wochen zunehmend
- Geschwollene Beine, Fußknöchel oder Augenlider durch eingelagertes Wasser
- Weniger Urin oder gar kein Urin mehr
- Übelkeit, Appetitlosigkeit, manchmal Erbrechen
- Hautjucken und trockene Haut
- Kurzatmigkeit, besonders beim Treppensteigen oder im Liegen
- Konzentrationsprobleme, „Benommenheit“ oder verlangsamtes Denken
- Muskelkrämpfe, vor allem nachts
- Metallischer Geschmack im Mund oder unangenehmer Mundgeruch
Symptome bei Kindern
- Gedeihstörung: Das Kind nimmt langsamer zu oder wächst weniger als Gleichaltrige
- Häufiges Erbrechen oder Trinkschwäche bei Babys
- Auffällige Müdigkeit, Lustlosigkeit oder Rückzug im Spiel
- Geschwollene Augenlider am Morgen
- Bei Kindern wird oft früher an eine Transplantation gedacht, damit Wachstum und Entwicklung besser gefördert werden
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Beschwerden werden oft als „normale Alterserscheinung“ abgetan – Müdigkeit, Schwäche oder Verwirrtheit können aber Warnzeichen sein
- Verwirrtheit oder plötzliche Wesensveränderung durch harnpflichtige Stoffe im Blut
- Größere Anfälligkeit für Wassereinlagerungen und Kurzatmigkeit
- Erhöhtes Risiko für Kreislaufprobleme während der Dialyse
- Oft mehrere Begleiterkrankungen, die mitbehandelt werden müssen
Ursachen
Hauptursachen
- Langjährige Diabetes (Zuckerkrankheit) mit Schädigung der kleinen Nierengefäße
- Dauerhaft hoher Blutdruck, der die Nieren über Jahre belastet
- Entzündliche Nierenerkrankungen (zum Beispiel Glomerulonephritis – eine Entzündung der Filterkörperchen)
- Erbliche Zystennieren: Die Nieren sind von vielen flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen durchsetzt
- Verschlusskrankheiten der Nierenarterien durch Gefäßverkalkung
- Schädigung durch bestimmte Medikamente oder Giftstoffe, besonders bei längerer Anwendung
- Akutes Nierenversagen, etwa nach schwerer Erkrankung, Operation oder schwerer Austrocknung – hier ist die Dialyse manchmal vorübergehend nötig
- Angeborene Fehlbildungen der Harnwege, besonders bei Kindern
Risikofaktoren
- Diabetes und hoher Blutdruck über viele Jahre
- Rauchen
- Starkes Übergewicht
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Nierenerkrankungen in der Familie
- Höheres Lebensalter
- Häufige oder dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln, die die Nieren belasten können
- Wiederkehrende Harnwegsinfekte oder Harnabflussstörungen
- Bestimmte Grunderkrankungen wie rheumatische oder immunologische Erkrankungen
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Sie deutlich weniger Urin lassen als sonst oder gar keinen mehr
- Wenn Beine, Gesicht oder Bauch innerhalb weniger Tage stark anschwellen
- Wenn Sie in Ruhe oder im Liegen kurzatmig werden
- Wenn anhaltende Übelkeit und Erbrechen Sie am Essen und Trinken hindern
- Wenn ein Dialysezugang blutet, anschwillt, rot wird oder schmerzt – melden Sie sich sofort in Ihrem Dialysezentrum
- Wenn plötzlich Verwirrtheit, starke Schwäche oder ein Krampfanfall auftreten – dann den Notruf 112 wählen
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Sie über Wochen müde, antriebslos und ungewöhnlich blass sind
- Wenn Sie anhaltend unter Hautjucken oder Appetitlosigkeit leiden
- Wenn bei Ihnen Diabetes oder hoher Blutdruck bekannt ist – hier sind regelmäßige Nierenkontrollen wichtig
- Wenn in Ihrer Familie Nierenerkrankungen vorkommen
- Wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin von einer eingeschränkten Nierenfunktion gesprochen hat und Sie Fragen zur weiteren Planung haben
Diagnose
Der Weg zur Dialyse beginnt meist mit einer Blutuntersuchung, die zeigt, wie gut die Nieren noch arbeiten. Aus dem Kreatininwert im Blut lässt sich die Nierenleistung abschätzen – Ärzte sprechen von der „glomerulären Filtrationsrate“ (eGFR), also der Menge Blut, die die Nieren pro Minute filtern können. Ergänzend kommen Urinuntersuchungen, ein Ultraschall und die Messung des Blutdrucks hinzu. Sinkt die Nierenleistung dauerhaft unter einen bestimmten Wert oder treten gefährliche Folgen wie Wassereinlagerungen oder ein gestörter Salzhaushalt auf, wird eine Nierersatztherapie geplant. Das geschieht fast immer rechtzeitig und gemeinsam mit Ihnen.
Mögliche Untersuchungen
- Blutuntersuchung: Kreatinin, Harnstoff und eGFR zur Abschätzung der Nierenfunktion
- Blutuntersuchung zu Kalium, Natrium, Kalzium und Phosphat – diese Salze geraten bei Nierenschwäche aus dem Gleichgewicht
- Urinuntersuchung auf Eiweiß und rote Blutkörperchen
- Ultraschall der Nieren und Harnwege, um Größe, Struktur und Abflussstörungen zu beurteilen
- Blutdruckmessung, auch über längere Zeit zu Hause
- Ultraschall des Herzens und Herzstrommessung (EKG) zur Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos
- Gefäßuntersuchung der Arme, wenn ein Dialysezugang geplant ist
- Bei unklarer Ursache: Gewebeentnahme aus der Niere (Nierenbiopsie)
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Wenn eine dauerhafte Dialyse absehbar wird, nimmt sich das Behandlungsteam Zeit für ein ausführliches Gespräch. Dabei werden die beiden Formen – Hämodialyse im Zentrum und Peritonealdialyse zu Hause – verglichen: Wie ist Ihr Alltag, wie viel Selbstständigkeit möchten Sie, welche Unterstützung gibt es vor Ort? Vor dem ersten Einsatz braucht es einen Zugang zum Blutkreislauf, der oft einige Wochen vorher angelegt wird, damit er gut einheilen kann. Sie müssen diese Entscheidungen nicht allein treffen – Nierenfachärzte, Pflegefachkräfte und Sozialdienste begleiten Sie Schritt für Schritt.
Behandlung
Ziel der Behandlung ist es, den Körper zu entlasten, Beschwerden zu lindern und ein möglichst normales Leben zu ermöglichen. Es gibt zwei etablierte Dialyseverfahren und die Möglichkeit einer Nierentransplantation. Welches Verfahren passt, hängt von Ihrer Gesundheit, Ihrem Alltag und Ihren Wünschen ab. Die AWMF-Leitlinien zur Nierenersatztherapie empfehlen, die Entscheidung gemeinsam mit Ihnen zu treffen und regelmäßig zu überprüfen.
Selbsthilfe zu Hause
- Trinkmenge und Salzaufnahme mit dem Behandlungsteam absprechen – bei Dialyse ist beides oft begrenzt
- Täglich wiegen, um Wassereinlagerungen früh zu bemerken
- Blutdruck zu Hause regelmäßig messen und notieren
- Dialysezugang pfleglich behandeln: nicht abdrücken, nicht zum Tragen schwerer Taschen nutzen, täglich auf Rötung oder Schwellung prüfen
- Zu allen Dialseterminen kommen und Verschiebungen frühzeitig besprechen
- Alle Medikamente – auch frei verkäufliche Schmerzmittel und Nahrungsergänzung – mit dem Behandlungsteam abklären, weil manche Stoffe die Nieren belasten
- Auf ausreichend Schlaf und Bewegung achten
- Impfungen mit dem Behandlungsteam besprechen
Medizinische Behandlungen
Die Hämodialyse reinigt das Blut außerhalb des Körpers: Das Blut läuft über einen Zugang durch einen Filter und wird gereinigt zurückgegeben. Sie findet meist mehrmals pro Woche für einige Stunden in einem Dialysezentrum statt. Bei der Peritonealdialyse wird eine klare Spüllösung über einen weichen Schlauch in den Bauchraum eingefüllt; das Bauchfell wirkt dabei als natürlicher Filter. Diese Form kann nach einer Einweisung zu Hause, oft auch nachts, durchgeführt werden. Zusätzlich bekommen Menschen an der Dialyse meist Medikamente, um Blutdruck, Knochenstoffwechsel, Blutsalze und die Blutbildung zu unterstützen – Ihr Behandlungsteam stellt diese gezielt auf Sie ein. Eine Nierentransplantation ersetzt die Dialyse langfristig und wird geprüft, sobald sie möglich ist.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Operation kann aus zwei Gründen eine Rolle spielen. Erstens braucht die Hämodialyse einen dauerhaften Gefäßzugang, meist am Unterarm – dafür wird in einem kleinen Eingriff eine Verbindung zwischen Vene und Arterie angelegt (Shunt). Zweitens ist die Nierentransplantation selbst eine Operation. Für die Peritonealdialyse wird ein dünner Katheter in den Bauchraum eingesetzt, ebenfalls in einem kurzen Eingriff. Ihr Ärzteteam bespricht mit Ihnen Vor- und Nachteile und den passenden Zeitpunkt.
Leben mit der Erkrankung
Der Alltag mit Dialyse braucht etwas Organisation, ist aber für viele Menschen gut machbar. Feste Termine strukturieren die Woche, und vieles – Arbeit, Reisen, Hobbys, Familienleben – bleibt möglich. Viele Dialysezentren helfen bei der Urlaubsplanung und organisieren Behandlungen an anderen Orten. Es hilft, Routinen zu entwickeln: Termine in den Kalender eintragen, eine kleine Tasche mit wichtigen Unterlagen dabeihaben, und für schlechte Tage jemanden, der einspringen kann.
Tipps für den Alltag
- Ernährung und Trinkmenge gemeinsam mit einer Ernährungsberatung planen
- Regelmäßige, angepasste Bewegung – auch kurze Spaziergänge zählen
- Nicht rauchen und Alkohol nur in Maßen
- Ausreichend Pausen und Schlaf einplanen, besonders an Dialysetagen
- Haut pflegen, um Juckreiz zu lindern
- Soziale Kontakte bewusst pflegen – sie sind ein wichtiger Teil der Gesundheit
- Impfungen regelmäßig auffrischen lassen
Ernährung und Bewegung
Bei Dialyse ist die Ernährung ein zentraler Baustein. Oft gilt: weniger Salz, begrenzte Flüssigkeit und eine bewusste Auswahl an Lebensmitteln, die viel Kalium oder Phosphat enthalten – beides kann sich bei Nierenschwäche im Blut anstauen. Gleichzeitig ist ausreichend Eiweiß wichtig, damit Kräfte und Muskeln erhalten bleiben. Das klingt nach vielen Regeln, lässt sich aber gut lernen, und eine Ernährungsfachkraft kann einen Plan erstellen, der zu Ihrem Geschmack und Alltag passt. Bewegung tut gut: Schon regelmäßiges Gehen, leichte Gymnastik oder Wassergymnastik stärken Herz und Muskeln. Besprechen Sie vorher, was für Sie geeignet ist.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
EineDialyse verändert das Leben – das darf man ruhig sagen. Viele Menschen fühlen sich anfangs überfordert, traurig oder wütend, und die ständigen Termine können anstrengend sein. Solche Gefühle sind normal und kein Zeichen von Schwäche. Sprechen Sie offen mit Ihrem Behandlungsteam: Oft gibt es psychologische Begleitung, Sozialdienste oder Selbsthilfegruppen, die konkret entlasten. Wenn Sie Gedanken haben, die Ihnen Angst machen, oder sich niedergeschlagen und hoffnungslos fühlen, suchen Sie sich bitte Unterstützung – Sie müssen da nicht allein durch. In akuten seelischen Krisen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenlos erreichbar, und im Notfall gilt der Notruf 112.
Vorbeugung
Eine Dialyse lässt sich nicht immer verhindern – aber das Risiko, überhaupt eine Nierenschwäche zu entwickeln, lässt sich deutlich senken. Der wichtigste Schutz für die Nieren ist, Diabetes und hohen Blutdruck gut im Griff zu behalten. Beides tut oft nicht weh, schadet den Nieren aber über Jahre. Regelmäßige Kontrollen lohnen sich daher besonders, wenn eine dieser Erkrankungen bekannt ist.
Impfungen
Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion oder an der Dialyse haben ein höheres Risiko für schwere Infektionen. Deshalb wird häufig zu Impfungen geraten, zum Beispiel gegen Grippe, Lungenentzündung (Pneumokokken) und Hepatitis B. Welche Impfungen für Sie sinnvoll sind, besprechen Sie am besten mit Ihrem Behandlungsteam.
Früherkennungsprogramme
Zur Früherkennung gehören regelmäßige Blutdruckmessungen sowie Blut- und Urinuntersuchungen. Schon eine einfache Blutprobe zeigt, wie gut die Nieren arbeiten, und im Urin lässt sich Eiweiß nachweisen, das auf einen beginnenden Nierenschaden hindeutet. Menschen mit Diabetes oder hohem Blutdruck sollten diese Kontrollen einmal im Jahr wahrnehmen. Fragen Sie Ihre Hausarztpraxis danach.
Komplikationen
Unbehandelt
- Anstau von Abfallstoffen und Blutsalzen, der zu Übelkeit, Verwirrtheit und Herzrhythmusstörungen führen kann
- Starke Wassereinlagerungen mit Lungenödem (Wasser in der Lunge) und Atemnot
- Belastung des Herzens und der Blutgefäße mit erhöhtem Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
- Störungen des Knochenstoffwechsels und der Blutbildung mit Müdigkeit und Knochenschwäche
- Schwächung des Immunsystems mit häufigeren Infektionen
- Bei Kindern: verzögertes Wachstum und Entwicklung
Langzeitprognose
Die Dialyse ist heute eine gut erprobte Behandlung, die viele Menschen über Jahre stabil hält und ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Viele können weiterarbeiten, verreisen und Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Für manche ist eine Nierentransplantation der nächste Schritt und eröffnet neue Perspektiven. Es gibt also Grund zu Zuversicht – auch wenn der Weg herausfordernd ist. Sprechen Sie offen über Ihre Wünsche und Fragen: Gemeinsam mit Ihrem Behandlungsteam können Sie den Alltag gestalten, der zu Ihnen passt.
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Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026
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