Schwindel beim Tragen der Brille
Übersicht
Manche Menschen fühlen sich schwindelig, wackelig oder benommen, wenn sie ihre Brille tragen – besonders in den ersten Tagen mit einer neuen Brille. Das Gehirn bekommt über die Augen ein verändertes Bild geliefert. Es muss sich erst an die neue Sehweise gewöhnen. In den meisten Fällen ist dieser Schwindel harmlos und verschwindet nach ein bis zwei Wochen von selbst. Er ist kein Zeichen dafür, dass mit Ihren Augen etwas Ernsthaftes nicht stimmt.
Wichtige Fakten
- Schwindel durch die Brille entsteht meist, weil das Gehirn ein neues Sehbild erst verarbeiten lernen muss. Augen und Gleichgewichtssinn arbeiten dabei kurzzeitig nicht ganz im Gleichklang.
- Am häufigsten tritt er bei einer neuen Brille, bei einer deutlich veränderten Sehstärke, bei Gleitsichtgläsern oder bei Gläsern mit Prisma auf. Ein Prisma ist ein Schliff im Glas, der die Lichtrichtung verändert.
- Meist legt sich der Schwindel innerhalb von ein bis zwei Wochen. Bleibt er länger oder wird er stärker, sollte die Brille überprüft werden.
Ja, das ist recht häufig. Viele Brillenträger kennen ein leichtes Schwanken oder ein benommenes Gefühl, wenn sie eine neue Brille bekommen. Auch nach einer Anpassung der Sehstärke kann das kurzzeitig auftreten.
Betroffen sind vor allem Menschen mit einer neuen Brille oder einer veränderten Sehstärke. Häufiger passiert es bei stärkeren Sehfehlern, bei Gleitsichtgläsern, bei Gläsern mit Prisma, bei einer starken Hornhautverkrümmung (Astigmatismus – das ist eine unregelmäßige Krümmung der Hornhaut) sowie bei Menschen, deren beide Augen sehr unterschiedliche Werte haben. Auch Kinder, die ihre erste Brille bekommen, und ältere Menschen können betroffen sein.
Symptome
- Plötzlicher, sehr starker Schwindel zusammen mit Sprachstörungen, einem hängenden Mundwinkel oder Schwäche in Arm oder Bein – das können Anzeichen eines Schlaganfalls sein. Sofort den Notruf 112 wählen.
- Schwindel mit plötzlichem Sehverlust, Doppelbildern oder einem Gesichtsfeldausfall
- Sehr starker, ungewohnter Kopfschmerz, der plötzlich auftritt
- Bewusstlosigkeit, Krampfanfall oder Verwirrtheit
- Schwindel zusammen mit Brustschmerz oder Atemnot
- Schwindel nach einem Sturz mit Kopfverletzung
- ⚠Schwindel, der über mehrere Tage bleibt und nicht besser wird
- ⚠Neu aufgetretene Doppelbilder
- ⚠Plötzlich auftretender Hörverlust oder starker Tinnitus (Ohrgeräusche) zusammen mit Schwindel
- ⚠Ein Sturz mit Schmerzen oder Verletzung
- ⚠Kopfschmerzen, die immer stärker werden
- ⚠Übelkeit und Erbrechen, die nicht aufhören, sodass Sie kaum trinken können
Häufige Symptome
- Ein leichtes Schwanken oder ein Gefühl, wie auf einem Schiff zu stehen
- Benommenheit, die vor allem beim Gehen oder in Bewegung auftritt
- Kopfschmerzen oder Druck hinter den Augen, oft am Abend
- Müde, angestrengte Augen nach längerem Tragen
- Übelkeit oder ein flaues Gefühl im Magen
- Verschwommenes Sehen, das kurz nach dem Aufsetzen der Brille auftritt
- Das Gefühl, dass der Boden oder die Umgebung schief steht
- Unsicherheit beim Treppensteigen oder beim Gehen in Menschenmengen
Symptome bei Kindern
- Kinder sagen selten „mir ist schwindelig“. Sie reiben sich stattdessen oft die Augen oder blinzeln viel.
- Sie meiden Lesen, Hausaufgaben oder Bildschirmarbeit oder werden dabei schnell unruhig.
- Kopfschmerzen nach der Schule oder nach längerem Tragen der Brille
- Auffällige Ungeschicklichkeit, Stolpern oder Anstoßen an Möbel
- Die Brille wird häufig abgesetzt, „vergessen“ oder als unangenehm beschrieben
- Gereiztheit oder Rückzug, weil das Sehen mit Brille anstrengend ist
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Ein unsicheres Gangbild oder vermehrtes Festhalten an Wänden und Möbeln
- Erhöhte Stolper- und Sturzgefahr, besonders auf Treppen und unebenen Wegen
- Benommenheit beim schnellen Blickwechsel, etwa beim Autofahren oder Einkaufen
- Probleme mit Gleitsichtgläsern beim Lesen oder beim Blick nach unten
- Müdigkeit und Kopfschmerzen schon nach kurzer Tragezeit
- Zurückhaltung im Alltag, weil man sich mit der Brille nicht mehr sicher fühlt
Ursachen
Hauptursachen
- Neue oder veränderte Brillengläser: Das Gehirn muss sich an ein anderes Bild gewöhnen. Besonders bei einer deutlich anderen Sehstärke ist der Unterschied groß.
- Gleitsichtgläser: Sie haben oben, in der Mitte und unten unterschiedliche Stärken. Beim Blick durch den unteren Bereich wirkt die Umgebung leicht verzerrt. Das kann beim Gehen unsicher machen.
- Gläser mit Prisma: Ein Prisma lenkt das Licht um. Dadurch verschiebt sich das Bild, und die Augen müssen sich neu ausrichten.
- Sehr unterschiedliche Werte auf beiden Augen: Sind die Augen sehr verschieden stark, entstehen zwei unterschiedlich große Bilder. Das Gehirn muss diese Bilder zusammenbringen, was anstrengend sein kann.
- Falscher Sitz der Brille: Sitzt die Brille zu tief, zu hoch oder zu weit weg von den Augen, stimmt der Blickpunkt nicht mehr mit dem berechneten Glas überein.
- Starke Kurzsichtigkeitskorrektur: Bei hohen Minuswerten kann die Umgebung über den Glasrand leicht verzerrt wirken.
- Ungünstige Glasform oder zu kleine Gläser: Der Randbereich verzerrt stärker, wenn man seitlich durch das Glas schaut.
- Zusammenwirken mit anderen Ursachen: Manchmal kommt der Schwindel nicht nur von der Brille, sondern auch von niedrigem Blutdruck, Flüssigkeitsmangel, Schlafmangel oder Problemen im Gleichgewichtsorgan. Die Brille kann dann der Auslöser sein, der es bemerkbar macht.
Risikofaktoren
- Erste Brille oder eine deutlich veränderte Sehstärke
- Umstellung von Einstärkengläsern auf Gleitsichtgläser
- Gläser mit Prisma
- Sehr unterschiedliche Sehstärke rechts und links
- Hohe Sehfehlerwerte
- Eine Brille, die nicht richtig eingestellt oder zentriert ist
- Hoher Bildschirmanteil im Alltag, wenig Pausen für die Augen
- Niedriger Blutdruck, Flüssigkeitsmangel oder Schlafmangel
- Bestimmte Medikamente, die den Blutdruck senken können – fragen Sie dazu Ihre Ärztin oder Ihren Arzt
- Zusätzliche Augenbeschwerden wie trockene Augen oder eine Störung des beidäugigen Sehens
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Plötzlicher starker Schwindel mit Sprachstörung, Lähmung, Sehverlust oder Verwirrtheit – sofort 112 anrufen
- Doppelbilder, die neu auftreten
- Schwindel nach einem Sturz oder mit Kopfverletzung
- Plötzlicher Hörverlust oder starke Ohrgeräusche zusammen mit Schwindel
- Schwindel, der so stark ist, dass Sie nicht mehr sicher stehen oder gehen können
- Übelkeit und Erbrechen, sodass Sie nicht mehr trinken können
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Der Schwindel hält länger als zwei Wochen an oder wird nicht besser
- Sie bekommen Kopfschmerzen oder Übelkeit, die immer stärker werden
- Sie fühlen sich mit der Brille unsicher beim Autofahren oder auf der Arbeit
- Sie haben den Eindruck, dass die Brille nicht richtig sitzt oder verrutscht
- Sie vermeiden Situationen, weil Sie sich mit der Brille unwohl fühlen
- Sie haben zusätzlich trockene, juckende oder brennende Augen
- Ihr Kind klagt über Kopfschmerzen, meidet Lesen oder setzt die neue Brille ständig ab
Diagnose
Zuerst erzählen Sie, wann der Schwindel auftritt: nur mit Brille, nur ohne, beim Gehen, beim Lesen oder beim Blick zur Seite. Danach wird geprüft, ob die Brille zu Ihrer Sehstärke passt. Meist schauen sich Augenoptikerinnen und Augenoptiker sowie Augenärztinnen und Augenärzte die Gläser, die Zentrierung und den Sitz der Brille an. Zusätzlich wird abgeklärt, ob eine andere Ursache hinter dem Schwindel steckt, zum Beispiel ein niedriger Blutdruck oder eine Störung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr.
Mögliche Untersuchungen
- Sehtest zur Kontrolle der aktuellen Sehstärke
- Prüfung, ob die Gläser zur gemessenen Stärke und zur Zentrierung passen
- Kontrolle des Sitzes: Abstand der Brille zu den Augen, Höhe der Gläser, Sitz der Bügel
- Messung der Sehschärfe mit und ohne Brille
- Prüfung des beidäugigen Sehens, zum Beispiel ob beide Augen gut zusammenarbeiten
- Blutdruckmessung im Liegen und im Stehen
- Bei Bedarf Untersuchung des Gleichgewichtsorgans oder ein Hörtest
- Bei Bedarf ein Blutbild, um etwa eine Blutarmut oder eine Schilddrüsenveränderung auszuschließen
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Nehmen Sie Ihre Brille zum Termin mit – auch die alte, falls Sie noch eine haben. Notieren Sie vorher, wann der Schwindel auftritt und wie lange er anhält. Die Untersuchung ist schmerzlos und dauert meist nicht lange. Oft lässt sich die Ursache schon beim ersten Termin finden, zum Beispiel ein zu großer Abstand zwischen Brille und Augen oder eine zu starke Änderung der Gläser. Manchmal braucht es einen zweiten Termin, um eine andere Ursache auszuschließen.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich danach, warum der Schwindel entsteht. In vielen Fällen reicht es, der Brille und dem Gehirn etwas Zeit zu geben und die Tragezeit langsam zu steigern. Passt die Brille nicht richtig oder ist die Änderung der Sehstärke zu groß gewesen, lässt sich das oft mit einer kleinen Anpassung lösen. Steckt eine andere Ursache dahinter, wird diese behandelt.
Selbsthilfe zu Hause
- Tragen Sie die neue Brille anfangs in kurzen Abschnitten und steigern Sie die Zeit langsam – so kann sich das Gehirn in kleinen Schritten gewöhnen.
- Setzen Sie sich hin, wenn Ihnen schwindelig wird, und trinken Sie ein Glas Wasser.
- Machen Sie beim Lesen und am Bildschirm regelmäßig kurze Pausen und schauen Sie dabei bewusst in die Ferne.
- Achten Sie auf gutes Licht und vermeiden Sie lange Arbeit in dunkler Umgebung.
- Sagen Sie in der Augenoptik Bescheid, wenn die Brille rutscht oder drückt – kleine Einstellungen an den Bügeln oder am Nasensteg können viel bewirken.
- Beim Autofahren: Fahren Sie erst wieder, wenn Sie sich sicher fühlen. Bis dahin lieber auf öffentliche Verkehrsmittel oder eine Mitfahrgelegenheit ausweichen.
- Achten Sie auf ausreichend Schlaf und regelmäßiges Trinken.
- Führen Sie in den ersten Tagen kein neues Fahrzeug und keine ungewohnten Sportarten aus, bis der Schwindel vorbei ist.
Medizinische Behandlungen
Zuerst wird geprüft, ob die Brillengläser und die Zentrierung stimmen. Wenn die Änderung zur alten Brille sehr groß war, kann es sinnvoll sein, die Stärke in kleineren Schritten anzupassen oder die Gläser anders zentrieren zu lassen. Bei Gleitsichtgläsern hilft manchmal eine andere Glasart oder eine andere Lage des Nahbereichs. Bei Gläsern mit Prisma wird der Prismenwert überprüft und gegebenenfalls angepasst. Leiden Sie zusätzlich unter trockenen Augen, kann eine Behandlung der trockenen Augen helfen – sprechen Sie dazu mit Ihrer Augenarztpraxis oder Ihrer Apotheke. Gibt es Hinweise auf eine Störung des beidäugigen Sehens, können gezielte Sehübungen bei einer Orthoptistin oder einem Orthoptisten helfen – das sind Fachkräfte für das Zusammenspiel der Augen. Wenn eine andere Ursache gefunden wird, zum Beispiel ein niedriger Blutdruck, wird diese passend behandelt. Medikamente gegen Schwindel sind nur selten sinnvoll und gehören immer in ärztliche Hand.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Operation ist bei Schwindel durch eine Brille praktisch nie nötig. Nur wenn eine ganz andere Ursache gefunden wird, etwa eine Erkrankung des Auges oder des Gleichgewichtsorgans, kann in seltenen Fällen ein operativer Eingriff besprochen werden. Das entscheidet immer die behandelnde Fachärztin oder der behandelnde Facharzt.
Leben mit der Erkrankung
Im Alltag hilft es, die neue Brille Schritt für Schritt in den Tagesablauf einzubauen: zum Beispiel morgens eine Stunde, dann eine Pause, dann wieder eine Stunde. Viele merken schon nach wenigen Tagen einen deutlichen Unterschied. Planen Sie für die ersten Tage keine langen Autofahrten und keine wichtigen Termine, bei denen Sie sicher stehen müssen. Legen Sie die Brille nicht ständig weg und wieder an – das verlängert die Gewöhnung oft, weil das Gehirn jedes Mal neu umschalten muss. Ausnahmen sind Situationen, in denen Ihnen wirklich unwohl ist: Dann lieber kurz absetzen und hinsetzen.
Tipps für den Alltag
- Feste Seh-Pausen einbauen: etwa alle 20 Minuten kurz in die Ferne schauen
- Für gute Beleuchtung am Arbeitsplatz und beim Lesen sorgen
- Ausreichend trinken, besonders an warmen Tagen
- Regelmäßige Mahlzeiten, um Kreislaufschwankungen zu vermeiden
- Beim Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen langsam machen
- Auf Alkohol in den ersten Umstellungstagen möglichst verzichten
- Treppen und unebene Wege anfangs bewusst und mit Handlauf gehen
- Bei Bildschirmarbeit bewusst blinzeln, um trockene Augen zu vermeiden
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst und ausreichend Flüssigkeit unterstützt den Kreislauf. Bewegung an der frischen Sprache – gemeint ist: Bewegung an der frischen Luft – hilft dem Gleichgewichtssinn und dem Kreislauf. Gehen, Radfahren auf sicheren Wegen oder leichte Gymnastik sind gut geeignet. In den ersten Tagen mit der neuen Brille lieber ruhigere Sportarten wählen und auf Übungen mit schnellen Kopfbewegungen verzichten, bis Sie sich sicher fühlen. Bei Kreislaufproblemen können Wechselduschen und regelmäßige Bewegung langfristig helfen.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Anhaltender Schwindel kann belasten: Man fühlt sich unsicher, traut sich weniger zu und macht sich Sorgen. Das ist verständlich. Oft hilft es, die Situation einzuordnen: Ein Schwindel durch eine neue Brille ist meist vorübergehend und gut behandelbar. Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen darüber und holen Sie sich Unterstützung, wenn Sie sich im Alltag eingeschränkt fühlen. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht mehr weiterzuwissen, oder wenn Ängste und Sorgen überhandnehmen, wenden Sie sich an Ihre Hausarztpraxis. In einer akuten seelischen Krise erreichen Sie den Notruf 112; auch die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr für Sie da.
Vorbeugung
Ganz vermeiden lässt sich der Eingewöhnungsschwindel nicht, aber Sie können ihn deutlich abmildern. Sagen Sie bei der Brillenbestellung, wenn Sie empfindlich auf Veränderungen reagieren oder früher schon Schwindel hatten. Fragen Sie nach einer schrittweisen Anpassung der Stärke und lassen Sie die Brille sorgfältig einstellen. Nehmen Sie sich für die Umstellung ein paar ruhige Tage Zeit und steigern Sie die Tragezeit langsam.
Früherkennungsprogramme
Lassen Sie Ihre Sehstärke regelmäßig überprüfen – bei Erwachsenen etwa alle ein bis zwei Jahre, bei Kindern je nach Alter und Auffälligkeiten nach Empfehlung der Kinderarztpraxis. Bei Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen wie Diabetes kann ein engerer Rhythmus sinnvoll sein. Auch der Blutdruck sollte gelegentlich gemessen werden, denn ein niedriger Blutdruck kann Schwindel begünstigen. Die Hausarztpraxis und die Augenarztpraxis beraten Sie gern zum passenden Rhythmus.
Komplikationen
Unbehandelt
- Anhaltende Kopfschmerzen und angestrengte Augen
- Unsicherheit beim Gehen mit erhöhter Stolper- und Sturzgefahr, besonders bei älteren Menschen
- Die Brille wird immer seltener getragen – dadurch verschlechtert sich das Sehen im Alltag
- Einschränkung beim Autofahren, am Arbeitsplatz oder bei Freizeitaktivitäten
- Vermeidungsverhalten und Rückzug aus Situationen, die als unangenehm erlebt werden
- Zunehmende Anspannung und Sorgen bis hin zu Angst vor dem Schwindel
- Eine zugrunde liegende andere Ursache, etwa ein niedriger Blutdruck, bleibt unerkannt
Langzeitprognose
Die Aussichten sind sehr gut. In den allermeisten Fällen verschwindet der Schwindel innerhalb von ein bis zwei Wochen, sobald sich das Gehirn an das neue Sehen gewöhnt hat. Bleibt er bestehen, lässt sich die Ursache meist gut finden und mit kleinen Anpassungen an der Brille oder einer Behandlung der eigentlichen Ursache lösen. Sie müssen damit nicht allein klarkommen – ein Gespräch in der Augenoptik oder in Ihrer Arztpraxis ist ein guter erster Schritt.
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Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026
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