Medikamente nach dem Brexit: Was Sie jetzt wissen sollten
Übersicht
Seit dem Ende der Brexit-Übergangszeit am 31. Dezember 2020 ist Großbritannien nicht mehr Teil des EU-Binnenmarkts. Das hat auch Folgen für Arzneimittel. Früher konnten Medikamente über britische Zulassungen und britische Lieferwege ohne weitere Prüfung in die EU kommen. Heute braucht ein Medikament für die EU eine eigene Zulassung – entweder EU-weit oder national in dem Land, in dem es verkauft wird. Dadurch kann es passieren, dass ein Präparat einen anderen Namen trägt, anders verpackt ist, von einer anderen Firma hergestellt wird oder zeitweise gar nicht lieferbar ist. Für Sie heißt das meist: Ihre Apotheke gibt Ihnen ein gleichwertiges Präparat mit demselben Wirkstoff, oder Ihre Praxis sucht mit Ihnen gemeinsam eine gute Alternative. Ganz wichtig: Die allermeisten Medikamente sind weiterhin zuverlässig verfügbar, und für fast jedes Problem gibt es eine Lösung.
Wichtige Fakten
- Der Brexit verändert vor allem den Weg, den ein Medikament zurücklegt – zum Beispiel Zulassung, Herstellung und Transport. An der Wirksamkeit des Wirkstoffs ändert das in der Regel nichts.
- Wenn sich nur Hersteller, Packung oder Name ändern, ist meist derselbe Wirkstoff in derselben Stärke enthalten. Ihre Apotheke kann das prüfen.
- Bei Lieferengpässen gibt es Ersatzlösungen. Apotheke und Arztpraxis können gemeinsam eine Alternative finden – sprechen Sie das ruhig aktiv an.
Lieferengpässe bei Medikamenten kommen in ganz Europa immer wieder vor, und sie haben viele Ursachen: Produktionsprobleme, steigende Nachfrage, wenige Hersteller für einen Wirkstoff. Der Brexit ist einer von mehreren Faktoren. Deshalb ist es gut möglich, dass Sie in Ihrer Apotheke schon einmal ein anderes Präparat als gewohnt bekommen haben – das ist kein Zeichen für ein besonderes Risiko, sondern Teil eines normalen Anpassungsprozesses.
Betroffen sind vor allem Menschen, die ein Medikament einnehmen, das bisher nur in Großbritannien zugelassen war oder dort hergestellt wurde. Das gilt zum Beispiel für manche seltenen Präparate, für bestimmte Kinderarzneimittel oder für speziell angefertigte Rezepturen. Auch Menschen mit vielen verschiedenen Medikamenten, Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Reisende zwischen Deutschland und Großbritannien sowie britische Staatsangehörige, die in Deutschland leben, merken die Veränderungen häufiger. Wer Medikamente im Ausland bestellt, sollte besonders aufmerksam sein.
Symptome
- Schwellung von Gesicht, Lippen oder Zunge, Atemnot oder pfeifende Atmung nach der Einnahme eines Medikaments – das kann eine schwere allergische Reaktion sein. Rufen Sie sofort 112 an.
- Plötzliche Bewusstlosigkeit, Kreislaufkollaps oder ein Krampfanfall nach Medikamenteneinnahme.
- Starke Beschwerden nach einem Präparat aus einer unklaren oder unseriösen Quelle, zum Beispiel Herzrasen, starke Verwirrtheit oder ein ausgeprägter Hautausschlag. Rufen Sie 112 an und nehmen Sie die Packung mit, wenn es gefahrlos möglich ist.
- ⚠Ihr Vorrat reicht nur noch wenige Tage und Sie bekommen das Medikament nirgends – wenden Sie sich am selben Tag an Ihre Praxis oder Ihre Apotheke.
- ⚠Sie merken nach einem Präparatewechsel, dass Ihre Beschwerden zurückkommen oder neue Nebenwirkungen auftreten.
- ⚠Sie sind unsicher, ob das neue Präparat wirklich denselben Wirkstoff in derselben Stärke enthält.
- ⚠Sie sollen ein Medikament wechseln und wissen nicht, wie Sie es einnehmen sollen – klären Sie das, bevor Sie die nächste Dosis nehmen.
Häufige Symptome
- Die Packung sieht anders aus als gewohnt: andere Farbe, anderes Design, anderer Firmenname.
- Der Name des Medikaments hat sich geändert, obwohl es derselbe Wirkstoff ist.
- Die Tabletten haben eine andere Form oder Farbe – das kann am Hersteller liegen, muss aber nicht.
- Die Apotheke sagt, das gewohnte Präparat sei gerade nicht lieferbar, und bietet ein anderes an.
- Ein Medikament, das Sie seit Jahren bekommen, ist plötzlich nur noch über eine Sonderbestellung erhältlich und braucht mehr Zeit.
- Die Dosierhilfe bei einem Saft oder einer Tropfenlösung sieht anders aus (anderer Messbecher, andere Spritze).
- Auf Ihrer Verordnung steht ein neuer Präparatename, den Sie nicht kennen.
Symptome bei Kindern
- Bei Kindern sind vor allem Säfte, Tropfen, Zäpfchen und speziell angefertigte Rezepturen betroffen, weil es hier weniger Hersteller gibt.
- Die neue Packung enthält vielleicht eine andere Dosierhilfe. Bitte geben Sie Kindern Medikamente nur mit der Dosierhilfe, die zur aktuellen Packung gehört.
- Manche Kinder lehnen einen neuen Geschmack oder eine neue Darreichungsform ab – das ist kein Grund zur Sorge, aber ein guter Anlass, in der Praxis nach einer passenden Alternative zu fragen.
- Achten Sie darauf, dass Sie bei einem Präparatewechsel die Menge neu absprechen und nicht einfach die alte Menge weitergeben.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Wer viele Medikamente gleichzeitig einnimmt, verliert bei geänderten Packungen leichter den Überblick.
- Neue Verpackungen werden manchmal nicht wiedererkannt – das kann zu doppelter Einnahme oder zu einer vergessenen Dosis führen.
- In Pflegeeinrichtungen kann ein Lieferwechsel den Ablauf verändern; fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar vorkommt.
- Bei eingeschränktem Sehvermögen oder bei Demenz ist es hilfreich, wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger die neue Packung einmal gemeinsam durchgeht.
Ursachen
Hauptursachen
- Großbritannien ist aus dem EU-Binnenmarkt ausgetreten. Damit gelten EU-Zulassungen dort nicht mehr automatisch, und britische Zulassungen gelten nicht mehr automatisch in der EU.
- Jedes Arzneimittel braucht für die EU eine eigene Zulassung – entweder zentral über die europäische Arzneimittelbehörde oder national über die zuständige Behörde des Landes.
- Zoll- und Grenzformalitäten sowie zusätzliche Prüfungen von Produktionschargen kosten Zeit und können Lieferungen verzögern.
- Viele Firmen haben Produktionsstandorte, Zulassungsinhaber oder Vertriebswege verlegt, damit ihre Medikamente weiter in der EU erhältlich sind. Solche Umstellungen dauern.
- Für Nordirland gelten besondere Regeln. Das führt dazu, dass manche Präparate unterschiedliche Wege nehmen und in verschiedenen Ländern unterschiedlich heißen.
- Einige bisher genutzte Importwege, etwa der Parallelvertrieb, sind weggefallen oder haben sich verändert.
Risikofaktoren
- Sie nehmen ein Medikament ein, das nur in Großbritannien zugelassen war oder dort hergestellt wurde.
- Es handelt sich um ein seltenes Medikament oder um eine speziell für Sie angefertigte Rezeptur.
- Sie nehmen viele verschiedene Medikamente gleichzeitig ein.
- Sie beziehen Medikamente über das Internet oder aus dem Ausland.
- Sie reisen regelmäßig zwischen Deutschland und Großbritannien oder leben als britische Staatsangehörige in Deutschland.
- Sie wohnen in einer Pflegeeinrichtung oder sind auf Hilfe bei der Medikamenteneinnahme angewiesen.
- Sprachbarrieren erschweren es Ihnen, Änderungen bei Packung oder Beipackzettel zu verstehen.
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Ihr Medikament ist nicht lieferbar und Ihr Vorrat reicht weniger als eine Woche.
- Nach einem Präparatewechsel treten Beschwerden wieder auf oder es kommen neue Nebenwirkungen hinzu.
- Sie haben Anzeichen einer allergischen Reaktion wie Hautausschlag, Juckreiz oder Schwellungen.
- Sie haben versehentlich zwei verschiedene Packungen desselben Wirkstoffs gleichzeitig eingenommen und sind unsicher, was jetzt zu tun ist.
- Sie haben ein Medikament aus einer unklaren Quelle bezogen und fühlen sich unwohl.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Sie möchten wissen, ob ein neues Präparat gleichwertig zu Ihrem bisherigen ist.
- Sie möchten Ihren Medikamentenplan aktualisieren lassen, weil sich Namen oder Packungen geändert haben.
- Sie planen eine längere Reise und möchten Ihren Vorrat und Ihre Verordnungen rechtzeitig klären.
- Sie haben Fragen zu Dosierhilfen bei Kindern oder bei Menschen mit Seh- oder Gedächtniseinschränkungen.
- Sie möchten generell einmal durchsprechen, welche Ihrer Medikamente auch in Zukunft gut verfügbar sind.
Diagnose
Hier geht es nicht um eine Diagnose im klassischen Sinn, sondern um eine Prüfung: Ist das Medikament, das Sie bekommen, gleichwertig zu dem, das Sie bisher genommen haben? Diese Prüfung übernehmen Apotheke und Arztpraxis gemeinsam. Wichtig sind dabei immer der Wirkstoff, die Stärke, die Darreichungsform (Tablette, Saft, Spray) und die Frage, wie oft Sie es einnehmen sollen. Der Name auf der Packung ist dagegen weniger wichtig als der Wirkstoff.
Mögliche Untersuchungen
- Vergleich des Wirkstoffs und der Stärke auf beiden Packungen.
- Vergleich der Darreichungsform und der Art der Einnahme.
- Blick in die Packungsbeilage, um Hinweise zu Anwendung und möglichen Nebenwirkungen zu prüfen.
- Nachfrage in der Apotheke, ob das Präparat in Deutschland zugelassen und aktuell lieferbar ist.
- Abgleich mit Ihrem Medikamentenplan, damit keine doppelten Einträge entstehen.
- Bei Unsicherheit: Rücksprache der Apotheke mit der verschreibenden Praxis.
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Nehmen Sie am besten alle Packungen mit, die Sie aktuell zu Hause haben – auch die alten. So kann die Apotheke direkt vergleichen. Häufig dauert das nur wenige Minuten. Wenn ein Präparat nicht lieferbar ist, bekommen Sie meist noch in der Apotheke einen Vorschlag für eine Alternative; manchmal ist dafür eine neue Verordnung aus der Praxis nötig. Sie werden nicht mit offenen Fragen nach Hause geschickt – fragen Sie im Zweifel immer nach, bis Sie sich sicher fühlen.
Behandlung
Die eigentliche Behandlung Ihrer Erkrankung bleibt gleich. Es geht darum, dass Sie verlässlich an den richtigen Wirkstoff in der richtigen Stärke kommen – auch wenn sich der Hersteller oder der Lieferweg ändert. Die wichtigste Anlaufstelle ist Ihre Apotheke: Dort wird geprüft, ob ein anderes Präparat gleichwertig ist. Wenn das nicht möglich ist, sucht Ihre Arztpraxis mit Ihnen gemeinsam nach einer passenden Lösung.
Selbsthilfe zu Hause
- Bestellen Sie Ihre Medikamente frühzeitig nach, nicht erst wenn die Packung fast leer ist.
- Führen Sie eine aktuelle Liste mit Wirkstoffnamen, Stärke und Einnahmezeitpunkt – nicht nur mit den Markennamen.
- Bewahren Sie die Packungsbeilage Ihrer aktuellen Präparate auf.
- Fragen Sie in der Apotheke nach, wenn eine Packung anders aussieht als gewohnt, bevor Sie sie einnehmen.
- Horten Sie keine großen Vorräte: Medikamente laufen ab, und übergroße Vorräte verschärfen Engpässe für andere.
- Bestellen Sie Medikamente nicht bei unbekannten Anbietern im Internet – dort ist das Risiko für gefälschte oder falsch gelagerte Ware deutlich höher.
- Lassen Sie sich bei Reisen eine Bescheinigung über Ihre Medikamente ausstellen, wenn Sie ins Ausland fahren.
Medizinische Behandlungen
Wenn Ihr gewohntes Präparat nicht verfügbar ist, gibt es mehrere ärztlich begleitete Wege: Es kann ein gleichwertiges Präparat mit demselben Wirkstoff verordnet werden, das in der EU zugelassen ist. Manchmal wird auf eine andere Darreichungsform desselben Wirkstoffs ausgewichen oder – wenn das nicht möglich ist – auf ein anderes Medikament aus derselben Wirkstoffgruppe. Bei speziell angefertigten Rezepturen kann die Apotheke eine eigene Herstellung anbieten. Nach einem Wechsel ist es sinnvoll, die Wirkung zu beobachten und bei Auffälligkeiten zeitnah Rücksprache zu halten. Konkrete Medikamente, Dosierungen und Präparatenamen bespricht immer Ihre Ärztin oder Ihr Arzt beziehungsweise Ihre Apotheke mit Ihnen.
Wann kommt eine Operation infrage?
In der Regel spielt eine Operation bei diesem Thema keine Rolle. Ein Eingriff ist nur dann ein Thema, wenn Ihre Grunderkrankung selbst eine Operation erfordert – das besprechen Sie bitte direkt mit Ihrer behandelnden Praxis.
Leben mit der Erkrankung
Der Alltag mit Medikamenten wird leichter, wenn Sie ein festes System haben: eine Liste, eine wöchentliche Tablettendose und ein fester Platz für Ihre Vorräte. Prüfen Sie beim Nachfüllen kurz, ob Wirkstoff und Stärke noch stimmen. Wenn sich eine Packung ändert, notieren Sie das auf Ihrer Liste – so behalten Sie den Überblick und können in der Praxis oder Apotheke schnell erklären, was Sie einnehmen.
Tipps für den Alltag
- Legen Sie einen festen Zeitpunkt in der Woche fest, an dem Sie Ihre Vorräte prüfen und nachbestellen.
- Bewahren Sie alle Medikamente trocken, nicht zu warm und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Teilen Sie Ihre Medikamentenliste mit einer Vertrauensperson, damit im Notfall jemand Bescheid weiß.
- Bringen Sie Ihre Liste zu jedem Arztbesuch mit – auch zu Terminen bei anderen Fachrichtungen.
- Bei Reisen: Nehmen Sie Medikamente im Handgepäck mit und planen Sie etwas Reserve für Verspätungen ein.
Ernährung und Bewegung
Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung ersetzen keine Medikamente, können aber Ihr Wohlbefinden unterstützen und manche Beschwerden lindern. Wenn Sie Ihre Lebensgewohnheiten ändern möchten, sprechen Sie vorher mit Ihrer Praxis – besonders dann, wenn Sie Medikamente einnehmen, die von Ihrem Essverhalten beeinflusst werden können.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Sich Sorgen zu machen, ob das eigene Medikament rechtzeitig kommt, ist verständlich und belastet viele Menschen. Solche Sorgen sind ernst zu nehmen. Sprechen Sie offen mit Ihrer Praxis darüber – oft lässt sich die Sorge mit einem konkreten Plan deutlich verkleinern. Wenn Ängste oder Unruhe Sie im Alltag stark einschränken, suchen Sie bitte Unterstützung. In einer akuten seelischen Krise können Sie jederzeit den Notruf 112 wählen; außerdem gibt es in Ihrer Region Beratungsstellen, die Ihnen Ihre Hausarztpraxis oder Ihr Gesundheitsamt nennen kann.
Vorbeugung
Die politischen Rahmenbedingungen können Sie nicht beeinflussen. Was Sie beeinflussen können, ist Ihre Vorbereitung: frühzeitig nachbestellen, eine aktuelle Liste führen, Veränderungen in der Packung ansprechen und seriöse Bezugsquellen nutzen. Damit verhindern Sie die meisten Probleme, bevor sie entstehen.
Impfungen
Auch Impfstoffe können von Zulassungs- und Lieferfragen betroffen sein. Ein guter Anlass, um bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu prüfen, ob Ihr Impfschutz vollständig ist – das ist ohnehin regelmäßig empfehlenswert.
Früherkennungsprogramme
Ein Screening im medizinischen Sinn gibt es zu diesem Thema nicht. Sinnvoll ist aber ein regelmäßiger Medikamenten-Check: einmal im Jahr alle Präparate durchgehen, Wirkstoff, Stärke und Einnahme prüfen und die Liste aktualisieren.
Komplikationen
Unbehandelt
- Behandlungslücken: Wenn ein Medikament unbemerkt ausbleibt, können Beschwerden zurückkommen oder sich verschlechtern.
- Verwirrung durch geänderte Packungen kann zu doppelter Einnahme oder zu vergessenen Dosen führen.
- Ein ungeeigneter Ersatz ohne fachliche Prüfung kann falsch dosiert werden oder nicht wirken.
- Gefälschte oder falsch gelagerte Medikamente aus unseriösen Quellen bergen ernste Gesundheitsrisiken.
- Bei Kindern kann eine falsche Dosierhilfe zu einer Über- oder Unterdosierung führen.
Langzeitprognose
Die Lage hat sich in den Jahren seit dem Brexit deutlich eingespielt: Die meisten Hersteller haben ihre Zulassungen und Lieferwege angepasst, und für die allermeisten Medikamente gibt es gut verfügbare, gleichwertige Alternativen. Mit einer aktuellen Medikamentenliste, etwas Vorlauf beim Nachbestellen und einer offenen Frage in der Apotheke bleiben Sie handlungsfähig – und Sie müssen dabei nicht allein zurechtkommen.
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Quellen und Leitlinien
Keine Leitlinie nennt dieses Thema
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Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2026
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