Herzrhythmusstörungen und Herzklopfen
Übersicht
Ihr Herz schlägt normalerweise in einem ruhigen, gleichmäßigen Takt – in Ruhe etwa 60 bis 100 Mal pro Minute. Damit das zuverlässig klappt, gibt es im Herzen ein kleines elektrisches System: Es gibt den Impuls zum Schlagen vor und leitet ihn weiter. Gerät dieser Takt durcheinander, spricht man von einer Herzrhythmusstörung. Das Herz kann dann zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig schlagen. Herzklopfen – in der Fachsprache Palpitationen genannt – bedeutet, dass Sie Ihren eigenen Herzschlag bewusst spüren, zum Beispiel als Klopfen, Rasen, Stolpern oder als kurzen Aussetzer. Wichtig zu wissen: Herzklopfen ist sehr verbreitet und meistens harmlos. Es kann aber auch ein Hinweis auf etwas sein, das behandelt werden sollte. Deshalb ist es sinnvoll, die Ursache abklären zu lassen, statt sich dauerhaft Sorgen zu machen.
Wichtige Fakten
- Herzklopfen bemerken die meisten Menschen irgendwann einmal – oft ausgelöst durch Stress, Kaffee, Alkohol oder zu wenig Schlaf.
- Nicht jede Herzrhythmusstörung ist gefährlich. Manche sind unangenehm, aber harmlos; andere brauchen eine Behandlung.
- Mit einem EKG lässt sich der Herzrhythmus gut untersuchen – meist ist dafür kein großer Aufwand nötig.
Ja, sehr sogar. Herzstolpern und Herzklopfen gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen ihre Hausarztpraxis aufsuchen. Viele spüren es nur selten und in Ruhe, etwa abends im Bett. Mit zunehmendem Alter kommen Herzrhythmusstörungen häufiger vor, weil das Herz und sein elektrisches System sich verändern.
Grundsätzlich kann es jeden treffen – auch gesunde, junge Menschen. Häufiger betroffen sind ältere Menschen, Menschen mit einer bekannten Herzkrankheit, mit Bluthochdruck, einer Schilddrüsenüberfunktion, starkem Übergewicht oder einem Schlafproblem mit nächtlichen Atemaussetzern. Auch wer viel Kaffee, Alkohol, Nikotin oder aufputschende Substanzen konsumiert, merkt den Herzschlag öfter.
Symptome
- Brustschmerz, Enge- oder Druckgefühl in der Brust zusammen mit Herzrasen oder Herzstolpern
- Ohnmacht oder kurze Bewusstlosigkeit, auch wenn Sie sich schnell wieder erholen
- Starke Atemnot, Erstickungsgefühl oder blaue Lippen
- Herzrasen zusammen mit kaltschweißiger Haut, Übelkeit und dem Gefühl, gleich umzukippen
- Plötzliche Lähmung oder Schwäche einer Körperseite, Sprachstörung, Sehverlust – Zeichen eines Schlaganfalls
- Ein sehr schneller oder sehr langsamer Puls, bei dem Sie sich akut krank fühlen
- ⚠Herzrasen oder Herzstolpern, das länger als einige Minuten anhält oder in kurzen Abständen wiederkommt
- ⚠Neu aufgetretenes Herzklopfen, wenn bei Ihnen eine Herzkrankheit bekannt ist
- ⚠Herzklopfen mit zunehmender Müdigkeit, Leistungsabfall oder Luftnot bei alltäglichen Dingen
- ⚠Geschwollene Beine oder Atemnot im Liegen, die Sie nachts aufwachen lässt
- ⚠Ein unregelmäßiger Puls, den Sie selbst am Handgelenk bemerken – besonders ab dem mittleren Lebensalter
- ⚠Herzklopfen in der Schwangerschaft, das neu auftritt oder stärker wird
Häufige Symptome
- Herzklopfen: Sie spüren Ihren Herzschlag deutlich im Hals, in der Brust oder im Bauch
- Herzrasen: der Puls ist plötzlich schnell, manchmal wie ein „Anschalten“ und „Abschalten“
- Herzstolpern oder Aussetzer: ein kurzes Stocken, gefolgt von einem kräftigen Schlag
- Unregelmäßiger Puls, der sich beim Fühlen am Handgelenk „chaotisch“ anfühlt
- Schwindel oder ein flaues Gefühl im Kopf
- Kurzatmigkeit bei Belastung, manchmal auch in Ruhe
- Innere Unruhe, Nervosität oder Angst, die zusammen mit dem Herzklopfen auftritt
- Müdigkeit und nachlassende Leistungsfähigkeit über Wochen
Symptome bei Kindern
- Kinder können Herzklopfen oft noch nicht beschreiben – sie werden still, blass oder klagen über „komisches Herz“ oder Bauchweh
- Meist ist Herzklopfen bei Kindern harmlos, etwa bei Fieber, Aufregung oder nach dem Sport
- Kurze Bewusstlosigkeit, plötzliches Wegtreten beim Spielen oder ein Herzrasen, das von allein nicht aufhört, sollte immer ärztlich abgeklärt werden
- Bei Babys und Kleinkindern sind Trinkschwäche, Blässe und schnelle Atmung mögliche Warnzeichen
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Ältere Menschen spüren das Herzklopfen manchmal weniger deutlich – dafür treten Müdigkeit, Schwäche und Luftnot in den Vordergrund
- Schwindel, Unsicherheit beim Gehen und Stürze können Ausdruck einer Rhythmusstörung sein
- Vorübergehende Verwirrtheit oder plötzliche Vergesslichkeit kann mit einer Störung des Herzrhythmus zusammenhängen
- Geschwollene Beine oder nächtliche Atemnot sind Hinweise, die abgeklärt werden sollten
Ursachen
Hauptursachen
- Stress, Anspannung und starke Emotionen – das Herz reagiert direkt auf seelische Belastung
- Koffein, Alkohol, Nikotin und Energydrinks, aber auch bestimmte frei verkäufliche Schnupfen- oder Hustenmittel
- Zu wenig Schlaf, Erschöpfung und ein unregelmäßiger Tagesrhythmus
- Fieber, Flüssigkeitsmangel oder ein gestörter Salzhaushalt im Blut
- Eine überaktive Schilddrüse oder eine Blutarmut (Anämie)
- Herzkrankheiten wie Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzklappenprobleme oder eine Herzschwäche
- Nächtliche Atemaussetzer im Schlaf (Schlafapnoe), oft mit lautem Schnarchen und Tagesmüdigkeit
- Manchmal findet sich keine erkennbare Ursache – dann ist das Herz gesund und der Rhythmus einfach empfindlich
Risikofaktoren
- Höheres Lebensalter
- Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder erhöhte Blutfettwerte
- Bekannte Herzkrankheit in der Familie oder bei Ihnen selbst
- Starkes Übergewicht und Bewegungsmangel
- Viel Alkohol, Rauchen oder regelmäßiger Konsum von Aufputschmitteln
- Schlafapnoe und chronischer Schlafmangel
- Schilddrüsenerkrankungen
- Dauerhafter Stress und seelische Belastung
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Herzrasen oder Herzstolpern länger anhält, immer wiederkehrt oder Sie dabei schwindelig werden
- Wenn Sie kurz ohnmächtig geworden sind oder sich benommen fühlen
- Wenn zusätzlich Brustschmerz, Atemnot oder ein Engegefühl auftritt
- Wenn bei Ihnen eine Herzkrankheit bekannt ist und etwas Neues am Herzen auffällt
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Sie Herzklopfen regelmäßig bemerken, auch wenn es schnell wieder vorbeigeht
- Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Herz schlägt unregelmäßig
- Wenn Sie müder oder weniger leistungsfähig sind als früher und sich das nicht erklärt
- Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Medikamente oder Ihr Kaffee- und Alkoholkonsum eine Rolle spielen
Diagnose
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch: Wann tritt das Herzklopfen auf, wie lange dauert es, wie fühlt es sich an, was war vorher los? Danach hört die Ärztin oder der Arzt Ihr Herz ab und misst Puls und Blutdruck. Der wichtigste Schritt ist meist ein EKG (Elektrokardiogramm): Dabei werden die elektrischen Signale des Herzens über kleine Elektroden auf der Haut aufgezeichnet – das tut nicht weh und dauert nur wenige Minuten. Da Rhythmusstörungen oft nur zeitweise auftreten, kann ein längeres Mitschreiben nötig sein. In Deutschland orientieren sich Ärztinnen und Ärzte dabei an den Leitlinien der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften), die empfehlen, je nach Befund stufenweise weiter abzuklären.
Mögliche Untersuchungen
- EKG in Ruhe: kurze Aufzeichnung der Herzströme
- Langzeit-EKG über 24 oder mehr Stunden, oft mit einem kleinen tragbaren Gerät
- Event-Rekorder oder ein Gerät zum Selbstauslösen, wenn die Beschwerden selten sind
- Blutuntersuchung, unter anderem zu Schilddrüse, Salzen, Blutbild und Nierenwerten
- Ultraschall des Herzens (Echokardiografie): zeigt Größe, Muskulatur und Klappen des Herzens
- Belastungs-EKG auf dem Fahrrad oder Laufband
- Aufzeichnung des Pulses über eine Smartwatch oder ein Blutdruckmessgerät – als Hinweis, nicht als Ersatz für das EKG
- In besonderen Fällen eine Untersuchung mit einem Herzkatheter, bei der die elektrischen Leitungsbahnen direkt geprüft werden
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Rechnen Sie mit einem Termin von etwa 20 bis 30 Minuten für das Erstgespräch und ein Ruhe-EKG. Ein Langzeit-EKG bekommen Sie meist in der Praxis angelegt und tragen es einen Tag und eine Nacht – Sie können dabei ganz normal zur Arbeit gehen und schlafen, nur Duschen ist meist nicht erlaubt. Oft dauert es einige Tage, bis alle Befunde da sind. Nicht immer findet sich beim ersten Mal eine Ursache – das ist normal und kein Zeichen dafür, dass man Sie nicht ernst nimmt. Manchmal hilft es, die Beschwerden mit Datum, Uhrzeit und Situation zu notieren.
Behandlung
Wie behandelt wird, hängt davon ab, welche Art von Rhythmusstörung vorliegt, ob sie Beschwerden macht und ob sie gefährlich werden kann. Sehr oft reicht es, Auslöser zu erkennen und zu meiden – dann beruhigt sich der Herzrhythmus von selbst. Bei behandlungsbedürftigen Formen gibt es gute Möglichkeiten: den Puls zu verlangsamen, den Rhythmus zu stabilisieren, das Risiko für Folgeprobleme zu senken oder die störende Stelle im Herzen zu verödern. Das Ziel ist immer, dass Sie sich sicher und leistungsfähig fühlen. Die konkrete Behandlung bespricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt mit Ihnen – abhängig von Alter, Begleiterkrankungen und Ihren eigenen Wünschen.
Selbsthilfe zu Hause
- Notieren Sie, wann das Herzklopfen auftritt – so erkennen Sie Muster und Auslöser
- Reduzieren Sie Kaffee, schwarzen Tee, Energydrinks und Alkohol und beobachten Sie, ob es besser wird
- Achten Sie auf ausreichend Schlaf und regelmäßige Pausen im Alltag
- Trinken Sie über den Tag verteilt genug Wasser, besonders bei Hitze oder Fieber
- Lernen Sie ein Entspannungsverfahren wie ruhiges Atmen, progressive Muskelentspannung oder Yoga
- Bewegen Sie sich regelmäßig, aber steigern Sie moderat und hören Sie auf Ihren Körper
- Rauchen Sie möglichst nicht – das entlastet Herz und Kreislauf
- Nehmen Sie Medikamente nur wie verordnet ein und fragen Sie in der Apotheke nach, ob Ihre Präparate den Herzschlag beeinflussen können
Medizinische Behandlungen
Je nach Befund kommen unterschiedliche Wege infrage. Bei harmlosen, aber unangenehmen Formen kann es genügen, Auslöser zu meiden und die Beschwerden zu beobachten. Wenn das Herz zu schnell oder unregelmäßig schlägt, gibt es Medikamente, die den Puls verlangsamen oder den Rhythmus wieder gleichmäßiger machen. Bei bestimmten unregelmäßigen Rhythmusstörungen kann zusätzlich ein gerinnungshemmendes Medikament sinnvoll sein – es verhindert, dass sich Blutgerinnsel bilden und verschleppen. Bei einem zu langsamen Herzschlag kann ein kleiner Herzschrittmacher helfen, der bei Bedarf elektrische Impulse gibt. Welche Behandlung zu Ihnen passt, wird individuell entschieden; die Ärztin oder der Arzt erklärt Nutzen und mögliche Nebenwirkungen im Gespräch.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eingriffe sind nicht der erste Schritt, können aber bei bestimmten Rhythmusstörungen sehr wirksam sein. Bei einer Verödung (Katheterablation) wird ein dünner Schlauch über eine Vene bis zum Herzen geführt und die Stelle, die den falschen Rhythmus auslöst, gezielt verödet. Das geschieht meist ohne große Operation und oft ohne Vollnarkose. Auch ein Herzschrittmacher oder ein implantierbarer Defibrillator, der gefährliche Rhythmusstörungen erkennt und korrigiert, werden in einem kleinen Eingriff eingesetzt. Ob das für Sie sinnvoll ist, hängt von der Art der Störung und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand ab – lassen Sie sich die Vor- und Nachteile in Ruhe erklären und entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Behandlungsteam.
Leben mit der Erkrankung
Die meisten Menschen mit Herzklopfen oder einer gut eingestellten Rhythmusstörung können ganz normal leben, arbeiten, Sport treiben und reisen. Hilfreich ist ein ruhiger Umgang mit dem eigenen Körper: Wer gelernt hat, dass das Klopfen meist harmlos ist, erschrickt weniger – und oft wird es dadurch auch seltener. Tragen Sie bei Bedarf Ihre Befunde oder einen kurzen Arztbrief bei sich, damit im Notfall schnell klar ist, was bekannt ist.
Tipps für den Alltag
- Feste Schlafzeiten und ausreichend Erholung
- Ein maßvoller Umgang mit Alkohol und Koffein
- Regelmäßige Bewegung, die Ihnen guttut, ohne sich zu überfordern
- Stress abbauen durch Pausen, Hobbys und soziale Kontakte
- Bei Hitze und Krankheit bewusst mehr trinken
- Nicht rauchen – oder mit Unterstützung aufhören
- Bei Schlafproblemen wie Schnarchen und Atemaussetzern ärztlich abklären lassen
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und gesunden Fetten tut Herz und Kreislauf gut. Salzen Sie nicht zu stark und achten Sie auf ein für Sie passendes Gewicht. Bewegung ist ausdrücklich erwünscht: zügiges Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen oder Tanzen stärken das Herz. Wenn Sie bisher wenig aktiv waren, beginnen Sie langsam und steigern Sie allmählich. Bei einer bekannten Herzkrankheit oder wenn beim Sport Schwindel oder Luftnot auftreten, besprechen Sie Ihr Trainingspensum vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Herzklopfen und Angst können sich gegenseitig verstärken: Wer sein Herz stark spürt, wird unruhig – und Aufregung lässt das Herz wieder schneller schlagen. Dieser Kreislauf lässt sich gut durchbrechen, zum Beispiel mit ruhigem Atmen, Entspannungsübungen oder einem Gespräch über die Sorgen. Wenn Sie merken, dass die Angst Ihren Alltag bestimmt, sich Schlaf und Stimmung verändern oder Sie das Gefühl haben, keine Ruhe mehr zu finden, sprechen Sie darüber – mit Ihrer Hausarztpraxis oder einer psychotherapeutischen Anlaufstelle. In einer seelischen Krise hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst, im Notfall der Rettungsdienst unter 112.
Vorbeugung
Nicht jede Herzrhythmusstörung lässt sich verhindern – manche gehört einfach zur Veranlagung oder zum Älterwerden. Vieles lässt sich aber günstig beeinflussen: ein gut eingestellter Blutdruck, ein ausgeglichener Blutzucker, ein herzgesunder Lebensstil mit Bewegung, ausreichend Schlaf und maßvollem Alkohol- und Koffeinkonsum. Auch die Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer Schlafapnoe kann Herzklopfen deutlich reduzieren. Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig ein und lassen Sie Ihre Werte in den empfohlenen Abständen kontrollieren.
Impfungen
Es gibt keine Impfung gegen Herzrhythmusstörungen. Sinnvoll ist aber der reguläre Schutz nach den Empfehlungen Ihres Landes – zum Beispiel gegen Grippe und Pneumokokken, weil Infekte das Herz zusätzlich belasten können. Lassen Sie sich in Ihrer Praxis oder Apotheke beraten, welche Impfungen für Sie passen.
Früherkennungsprogramme
Ein generelles Screening auf Herzrhythmusstörungen wird nicht für alle empfohlen. Bei Bluthochdruck, Diabetes, Herzkrankheiten oder ab dem höheren Lebensalter wird der Puls in der Praxis meist ohnehin regelmäßig mitgemessen. Wenn Sie ein Blutdruckmessgerät mit Pulskontrolle zu Hause nutzen, können unregelmäßige Werte ein Hinweis sein – sprechen Sie Ihre Praxis darauf an, statt selbst zu deuten.
Komplikationen
Unbehandelt
- Anhaltendes Herzrasen kann zu Schwäche, Luftnot und in seltenen Fällen zu Ohnmacht führen
- Bestimmte unregelmäßige Rhythmusstörungen erhöhen langfristig das Risiko für einen Schlaganfall, wenn sie unbehandelt bleiben
- Eine dauerhaft schnelle Herzfrequenz kann das Herz auf Dauer schwächen
- Unbehandeltes Herzklopfen kann Angst und Unsicherheit verstärken und den Alltag einschränken
Langzeitprognose
Die Aussichten sind in den allermeisten Fällen gut. Viele Menschen mit Herzklopfen haben ein gesundes Herz, und die Beschwerden verschwinden von selbst oder bessern sich durch kleine Veränderungen im Alltag. Bei behandlungsbedürftigen Rhythmusstörungen gibt es heute wirksame und gut erprobte Möglichkeiten – von Medikamenten bis zu schonenden Eingriffen. Wichtig ist, dass Sie dranbleiben: zu Terminen gehen, Fragen stellen und Ihre Beobachtungen mitteilen. So finden Sie gemeinsam mit Ihrem Behandlungsteam einen Weg, mit dem Sie sich sicher und gut versorgt fühlen.
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Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2026
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