HPV-Impfung: Schutz vor Gebärmutterhalskrebs und anderen HPV-Erkrankungen
Übersicht
HPV steht für Humane Papillomviren. Das sind sehr verbreitete Viren, die Haut und Schleimhäute befallen – zum Beispiel im Genitalbereich, am After oder im Mund-Rachen-Raum. Es gibt über 200 verschiedene HPV-Typen. Einige lösen harmlose Warzen an Händen oder Füßen aus. Andere werden beim Sex übertragen und können Zellveränderungen verursachen, aus denen langfristig Krebs entstehen kann – vor allem Gebärmutterhalskrebs, aber auch Krebs am After, im Mund-Rachen-Raum und im Genitalbereich. Die HPV-Impfung ist eine Schutzimpfung. Sie wird gegeben, bevor man mit den Viren in Kontakt kommt, und bringt dem Immunsystem bei, die wichtigsten krebserregenden HPV-Typen abzuwehren. Sie schützt also nicht vor einer Infektion, die schon besteht, sondern vor einer neuen Infektion.
Wichtige Fakten
- Die HPV-Impfung schützt vor den HPV-Typen, die die meisten Fälle von Gebärmutterhalskrebs und viele andere HPV-bedingte Krebsarten verursachen.
- In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Wer sie als Kind nicht bekommen hat, kann sie bis zum 18. Geburtstag nachholen.
- Die Impfung gilt als gut verträglich. Meist treten nur leichte Beschwerden an der Einstichstelle auf, etwa Schmerzen oder eine Schwellung.
HPV ist extrem verbreitet. Fachleute gehen davon aus, dass sich die meisten sexuell aktiven Menschen im Laufe ihres Lebens mit HPV anstecken – oft ohne es je zu bemerken. Das klingt beunruhigend, ist aber zunächst normal: Bei den allermeisten Menschen bekämpft das Immunsystem die Viren innerhalb von ein bis zwei Jahren, und die Infektion heilt folgenlos aus. Nur wenn eine Infektion lange bestehen bleibt, kann sie Zellveränderungen auslösen.
HPV betrifft alle Geschlechter gleich. Deshalb richtet sich die Impfempfehlung ausdrücklich an Mädchen und Jungen. Auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder mit vielen wechselnden Sexualpartnerinnen und -partnern haben ein höheres Risiko, sich anzustecken. Am besten wirkt die Impfung, wenn sie vor dem ersten sexuellen Kontakt gegeben wird – deshalb der frühe Zeitpunkt im Kindes- und Jugendalter. Ein späterer Impfstart ist aber trotzdem sinnvoll, denn wer sich noch nicht mit allen in der Impfung enthaltenen Typen angesteckt hat, profitiert weiterhin.
Symptome
- Nach einer Impfung: Schwellung von Gesicht, Lippen oder Hals, Atemnot, pfeifende Atmung, Heiserkeit, großflächiger Hautausschlag oder Kreislaufkollaps – das können Zeichen einer schweren allergischen Reaktion sein. Rufen Sie sofort die 112 an.
- Plötzlich auftretende, sehr starke Blutungen aus der Scheide mit Schwindel, Blässe oder Ohnmacht.
- Starke, plötzlich einsetzende Unterbauchschmerzen mit Fieber und Kreislaufbeschwerden.
- ⚠Fieber über 39 Grad oder eine stark zunehmende, schmerzhafte Schwellung und Rötung der Einstichstelle in den Tagen nach der Impfung.
- ⚠Neu aufgetretene, schmerzhafte, blutende oder schnell wachsende Wucherungen im Genital- oder Afterbereich.
- ⚠Ungewöhnliche Blutungen oder Ausfluss, die länger als ein bis zwei Wochen anhalten.
Häufige Symptome
- Meist keine Beschwerden: Die große Mehrheit der HPV-Infektionen verläuft völlig unbemerkt und heilt von selbst aus.
- Feigwarzen (Fachbegriff Kondylome): kleine, weiche, hautfarbene oder gräuliche Knötchen oder Unebenheiten im Genital- oder Afterbereich. Sie können jucken, sind aber meist schmerzlos.
- Zellveränderungen am Gebärmutterhals werden fast nie gespürt. Sie fallen in der Regel nur bei der Vorsorgeuntersuchung auf.
- Nach der Impfung: vorübergehende Schmerzen, Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle, manchmal Müdigkeit, Kopfschmerzen oder leichtes Fieber.
Symptome bei Kindern
- Bei Kindern und Jugendlichen verursacht HPV so gut wie nie Beschwerden. Eine HPV-Infektion im Kindesalter ist sehr selten und meist harmlos.
- Nach der Impfung klagen Kinder und Jugendliche häufig über einen schmerzenden Arm an der Einstichstelle. Das hält meist ein bis zwei Tage an.
- Manche Kinder fühlen sich nach der Impfung kurz schlapp oder haben leichtes Fieber. Auch das geht in der Regel schnell vorbei.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Mit steigendem Alter steigt das Risiko, dass eine HPV-Infektion nicht mehr ausheilt und über Jahre Zellveränderungen verursacht.
- Blutungen zwischen den Regelblutungen, Blutungen nach dem Sex oder ungewöhnlicher Ausfluss sollten ärztlich abgeklärt werden.
- Die gesetzliche Krebsfrüherkennung richtet sich nach dem Alter: Frauen ab 20 Jahren haben Anspruch auf eine jährliche Untersuchung, ab 35 Jahren auf eine Kombinationsuntersuchung im Abstand von drei Jahren.
- Eine Nachholimpfung ist im Erwachsenenalter nur in bestimmten Fällen sinnvoll. Fragen Sie dazu Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Ursachen
Hauptursachen
- Ansteckung über direkten Haut- und Schleimhautkontakt, in den meisten Fällen beim Sex – auch beim Oral- oder Analverkehr.
- Eine Übertragung ist auch ohne Eindringen möglich, etwa durch intensiven Körperkontakt im Genitalbereich.
- Die Viren dringen in die obersten Schleimhautzellen ein und bleiben dort oft unbemerkt.
- Selten kann eine Übertragung von der Mutter auf das Kind bei der Geburt erfolgen.
Risikofaktoren
- Keine oder unvollständige HPV-Impfung.
- Viele wechselnde Sexualpartnerinnen und -partner oder ein früher Beginn sexueller Kontakte erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung.
- Ein geschwächtes Immunsystem, zum Beispiel durch bestimmte Erkrankungen oder bestimmte Behandlungen.
- Rauchen: Rauchen schwächt die Abwehr an den Schleimhäuten und begünstigt, dass eine HPV-Infektion bestehen bleibt.
- Eine lange bestehende Infektion mit einem sogenannten Hochrisiko-HPV-Typ – das ist der wichtigste Risikofaktor für Zellveränderungen.
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn nach einer Impfung Zeichen einer schweren allergischen Reaktion auftreten – dann sofort die 112 rufen.
- Bei hohem Fieber oder einer sich stark ausbreitenden Rötung und Schwellung nach der Impfung.
- Bei neu aufgetretenen Blutungen außerhalb der Regelblutung oder nach dem Sex.
- Bei schmerzhaften, blutenden oder schnell wachsenden Veränderungen im Genital- oder Afterbereich.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Sie Fragen zur HPV-Impfung haben oder unsicher sind, ob eine Impfung für Sie oder Ihr Kind sinnvoll ist.
- Wenn Sie oder Ihr Kind eine verpasste Impfung nachholen möchten.
- Wenn bei einer Vorsorgeuntersuchung ein auffälliger Befund festgestellt wurde.
- Wenn Sie Feigwarzen bei sich bemerken – auch wenn sie nicht wehtun.
- Wenn Sie einen Impftermin für Ihr Kind planen und dazu beraten werden möchten.
Diagnose
Eine HPV-Infektion selbst wird im Alltag meist nicht gezielt gesucht, weil sie fast immer unbemerkt verläuft und von selbst ausheilt. Worauf die Medizin achtet, sind die möglichen Folgen: Zellveränderungen am Gebärmutterhals und Warzen im Genitalbereich. Bei der regelmäßigen Krebsfrüherkennung wird ein Abstrich vom Gebärmutterhals entnommen und im Labor untersucht. Bei Männern werden Feigwarzen meist einfach durch Anschauen und Abtasten erkannt.
Mögliche Untersuchungen
- Abstrich vom Gebärmutterhals (sogenannter Pap-Test): Zellen werden unter dem Mikroskop auf Veränderungen geprüft.
- HPV-Test: Er zeigt, ob ein Hochrisiko-HPV-Typ vorhanden ist. Er wird in Deutschland vor allem ab 35 Jahren im Rahmen der Vorsorge eingesetzt.
- Körperliche Untersuchung des Genital- und Afterbereichs bei Verdacht auf Feigwarzen.
- Gewebeentnahme (Biopsie) bei auffälligen Befunden, um die Zellen genauer zu beurteilen.
- Bei Auffälligkeiten meist eine sogenannte Kolposkopie: Der Gebärmutterhals wird mit einer speziellen Lupe vergrößert betrachtet.
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchungen sind in der Regel kurz und gut auszuhalten. Der Abstrich wird in der Praxis entnommen und dauert nur wenige Minuten; er kann leicht unangenehm sein, tut aber meist nicht weh. Auf das Ergebnis warten Sie oft ein bis zwei Wochen. Ist etwas auffällig, heißt das nicht automatisch Krebs – sehr häufig finden sich nur leichte Veränderungen, die von selbst wieder abheilen. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bespricht mit Ihnen, ob eine Kontrolluntersuchung reicht oder ob eine genauere Abklärung sinnvoll ist.
Behandlung
Gegen die Viren selbst gibt es keine Behandlung – und das ist meist auch nicht nötig, weil der Körper die Infektion in den allermeisten Fällen selbst in den Griff bekommt. Behandelt werden deshalb nur die Folgen: Feigwarzen und auffällige Zellveränderungen. Eine behandelte HPV-Infektion hinterlässt außerdem keine dauerhafte Immunität – man kann sich also erneut anstecken. Umso wichtiger ist die Impfung als Schutz.
Selbsthilfe zu Hause
- Nehmen Sie Ihre Vorsorgetermine regelmäßig wahr – das ist der wichtigste Schutz vor den Folgen einer HPV-Infektion.
- Versuchen Sie, mit dem Rauchen aufzuhören. Das unterstützt die Abwehrkraft Ihrer Schleimhäute.
- Verwenden Sie beim Sex Kondome. Sie senken das Risiko einer Übertragung, bieten aber keinen vollständigen Schutz, weil HPV auch benachbarte Hautstellen betrifft.
- Achten Sie auf ausreichend Schlaf, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung, um Ihr Immunsystem zu unterstützen.
- Sprechen Sie offen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie beunruhigt sind – Fragen sind ausdrücklich erwünscht.
Medizinische Behandlungen
Feigwarzen lassen sich ärztlich entfernen, zum Beispiel durch Vereisen, Laserbehandlung oder einen kleinen Eingriff. Je nach Lage und Größe kommen auch verschreibungspflichtige Salben oder Lösungen zum Einsatz, die nur von Fachpersonen verordnet und oft über mehrere Wochen angewendet werden. Auffällige Zellveränderungen am Gebärmutterhals werden je nach Schweregrad entweder engmaschig kontrolliert oder gezielt entfernt. Welche Methode passt, hängt von Befund, Alter und weiteren Umständen ab – das bespricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt individuell mit Ihnen.
Wann kommt eine Operation infrage?
Ein kleiner Eingriff kann nötig werden, wenn Zellveränderungen am Gebärmutterhals stärker ausgeprägt sind oder über längere Zeit bestehen bleiben. Dabei wird der veränderte Gewebebereich entfernt, meist über die Scheide und ohne äußeren Schnitt. Der Eingriff dauert in der Regel nur wenige Minuten. Danach sind Nachkontrollen wichtig. Ob ein solcher Schritt sinnvoll ist, wird immer gemeinsam mit Ihnen entschieden.
Leben mit der Erkrankung
Die meisten Menschen mit HPV leben völlig unbeschwert weiter, weil die Infektion oft gar nicht bemerkt wird. Wenn bei Ihnen Feigwarzen oder ein auffälliger Vorsorgebefund festgestellt wurden, kann das belasten. Gut zu wissen: Sie können alles tun, was Sie sonst tun – Sport, Arbeit, Urlaub, Nähe und Sexualität. Während einer Behandlung von Feigwarzen kann es sinnvoll sein, vorübergehend auf Sex zu verzichten, bis die Haut verheilt ist. Fragen Sie im Zweifel Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Tipps für den Alltag
- Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen fest einplanen – zum Beispiel als Termin im Kalender.
- Nicht rauchen oder den Ausstieg angehen; das ist einer der stärksten Hebel für gesunde Schleimhäute.
- Kondome verwenden, um das Übertragungsrisiko zu senken.
- Ausreichend schlafen und auf die eigenen Kräfte achten.
- Offen mit der Partnerin oder dem Partner sprechen – HPV ist häufig und sagt nichts über Treue oder Lebenswandel aus.
Ernährung und Bewegung
Es gibt keine spezielle Ernährung, die HPV bekämpft. Eine ausgewogene Kost mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sowie regelmäßige Bewegung unterstützen aber Ihr Immunsystem allgemein. Schon 30 Minuten zügiges Gehen an mehreren Tagen pro Woche können einen Unterschied machen. Auch ausreichend Wasser und ein regelmäßiger Schlafrhythmus gehören dazu. Wichtig: Solche Maßnahmen ergänzen die Vorsorge, sie ersetzen sie nicht.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Eine HPV-Diagnose kann Ängste auslösen – viele fragen sich, ob sie jemandem die Schuld geben können oder ob sie „etwas falsch gemacht“ haben. Das ist verständlich, aber HPV trifft fast alle Menschen, die Sex haben. Schuldgefühle sind hier fehl am Platz. Wenn Sie merken, dass Sie die Gedanken nicht loslassen, über längere Zeit schlecht schlafen oder sich zurückziehen, sprechen Sie darüber – mit einer Vertrauensperson oder mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Psychologische Unterstützung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine sinnvolle Hilfe.
Vorbeugung
Ja, das Risiko lässt sich deutlich senken – allerdings nicht vollständig auf null bringen. Die wichtigste Maßnahme ist die HPV-Impfung, möglichst vor dem ersten sexuellen Kontakt. Zusätzlich senken Kondome das Übertragungsrisiko, und die regelmäßige Krebsfrüherkennung sorgt dafür, dass Zellveränderungen früh erkannt werden, bevor aus ihnen Krebs entsteht. Auch der Verzicht aufs Rauchen hilft.
Impfungen
Die HPV-Impfung schützt vor den HPV-Typen, die die meisten Fälle von Gebärmutterhalskrebs und viele weitere HPV-bedingte Krebsarten verursachen; außerdem vor den Typen, die Feigwarzen auslösen. Sie wird als Injektion in den Oberarm gegeben. Je nach Alter beim ersten Termin sind zwei oder drei Impftermine nötig, die über mehrere Monate verteilt liegen. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung für Mädchen und Jungen ab 9 Jahren; bis zum 18. Geburtstag kann sie nachgeholt werden. Die Impfung ist gut verträglich. Häufig gibt es vorübergehend Schmerzen oder eine Schwellung an der Einstichstelle. Ob eine Impfung für Sie oder Ihr Kind passt, besprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt oder mit Ihrer Apotheke.
Früherkennungsprogramme
In Deutschland übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Krebsfrüherkennung. Frauen ab 20 Jahren können jährlich eine Untersuchung des Gebärmutterhalses wahrnehmen, ab 35 Jahren dann eine Kombinationsuntersuchung aus Abstrich und HPV-Test im Abstand von drei Jahren. Diese Vorsorge ist wirksam und unkompliziert – sie ersetzt aber nicht die Impfung, und die Impfung ersetzt nicht die Vorsorge. Beides zusammen bietet den besten Schutz.
Komplikationen
Unbehandelt
- Feigwarzen können sich ausbreiten oder größer werden, besonders bei geschwächtem Immunsystem.
- Bleibt eine Infektion mit einem Hochrisiko-HPV-Typ über Jahre bestehen, können sich Vorstufen von Krebs entwickeln.
- Aus diesen Vorstufen kann langfristig Gebärmutterhalskrebs entstehen, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden.
- Auch Krebs am After, im Mund-Rachen-Raum und im äußeren Genitalbereich kann durch HPV begünstigt werden.
- Sehr selten kommt es bei Kindern zu gutartigen Wucherungen der Atemwege, wenn sich die Mutter bei der Geburt angesteckt hat.
Langzeitprognose
Die Perspektive ist überwiegend gut. Die meisten HPV-Infektionen heilen von selbst aus. Und selbst wenn Zellveränderungen auftreten, werden sie durch die Vorsorge meist so früh entdeckt, dass sie gut behandelbar sind – oft reicht eine kleine Entfernung der betroffenen Stelle aus. Die HPV-Impfung hat in den Ländern, in denen sie breit eingesetzt wird, die Zahl der HPV-Infektionen und der Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs bereits deutlich gesenkt. Mit Impfung und regelmäßiger Vorsorge haben Sie gute Möglichkeiten, sich zu schützen.
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Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2026
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