Herzrhythmusstörungen: Wie die passende Behandlung gefunden wird
Übersicht
Bei einer Herzrhythmusstörung (Fachwort: Arrhythmie) schlägt das Herz nicht im gleichmäßigen Takt. Es kann zu schnell schlagen (Herzrasen), zu langsam (langsamer Puls) oder unregelmäßig (Herzstolpern). Möglich wird der Herzschlag durch winzige elektrische Signale, die wie eine Welle durch den Herzmuskel wandern. Gerät dieser elektrische Taktgeber aus dem Rhythmus, spürt man das oft als Klopfen oder Flattern in der Brust. Viele Rhythmusstörungen sind harmlos, manche brauchen eine Behandlung. Wie behandelt wird, hängt vor allem davon ab, welche Art von Störung vorliegt.
Wichtige Fakten
- Nicht jede Herzrhythmusstörung ist gefährlich – viele Menschen spüren gelegentlich ein Herzstolpern, ohne dass eine Herzerkrankung dahintersteckt.
- Für die Behandlung gibt es verschiedene Gruppen von Medikamenten gegen Herzrhythmusstörungen. Sie greifen an unterschiedlichen Stellen der Herzzellen an und passen deshalb zu unterschiedlichen Arten von Rhythmusstörungen.
- Manche dieser Medikamente werden vor allem in der Klinik oder im Notfall unter Beobachtung gegeben, andere werden langfristig zu Hause eingenommen. Die Auswahl trifft immer die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.
- In Deutschland orientieren sich Ärztinnen und Ärzte bei der Behandlung an den Leitlinien der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften).
Sehr häufig. Fast jeder Mensch hat im Laufe des Lebens einmal Herzstolpern. Mit steigendem Alter nehmen Herzrhythmusstörungen deutlich zu – sie gehören zu den häufigsten Gründen für einen Arztbesuch und für eine Krankenhauseinweisung.
Menschen jeden Alters können betroffen sein. Besonders häufig sind ältere Menschen, Menschen mit einer Herzerkrankung, mit Bluthochdruck, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder nächtlichen Atemaussetzern (Schlafapnoe). Auch junge, sonst gesunde Menschen können Rhythmusstörungen haben, zum Beispiel durch Stress, Schlafmangel, viel Alkohol oder Koffein oder durch eine angeborene Veranlagung.
Symptome
- Bewusstlosigkeit oder eine Ohnmacht, aus der die Person nicht rasch aufwacht
- Kein fühlbarer Puls, keine normale Atmung, die Person reagiert nicht – hier zählt jede Minute
- Plötzlich einsetzende schwere Atemnot in Ruhe
- Starke Brustschmerzen oder starkes Engegefühl in der Brust, das länger als wenige Minuten anhält
- Herzrasen zusammen mit kaltem Schweiß, Blässe, bläulicher Haut oder plötzlicher Verwirrtheit
- Wählen Sie in diesen Fällen sofort die 112 (Notruf). Beginnen Sie bei Bewusstlosigkeit und fehlender normaler Atmung mit der Wiederbelebung, wenn Sie es können – die Leitstelle führt Sie am Telefon an.
- ⚠Herzrasen, das länger als etwa 15 bis 30 Minuten anhält und nicht von selbst aufhört
- ⚠Neu aufgetretenes, häufiges Herzstolpern
- ⚠Schwindel, Schwarzwerden vor den Augen oder das Gefühl, gleich ohnmächtig zu werden
- ⚠Zunehmende Atemnot bei alltäglicher Belastung oder neu geschwollene Fußknöchel
- ⚠Ein dauerhaft sehr langsamer oder sehr schneller Puls, den Sie selbst messen können
- ⚠Außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.
Häufige Symptome
- Herzklopfen, Herzstolpern oder ein Aussetzer-Gefühl in der Brust
- Herzrasen oder ein plötzlich sehr schneller Puls
- Unruhe, innere Anspannung, Angstgefühl
- Schwindel oder ein Gefühl, als würde man gleich umkippen
- Kurzatmigkeit, besonders bei Belastung
- Müdigkeit und nachlassende Leistungsfähigkeit
- Druck oder Enge in der Brust
- Bei manchen Menschen gar keine Beschwerden – die Störung fällt nur im EKG auf
Symptome bei Kindern
- Babys zeigen manchmal Trinkschwäche, Blässe, Schwitzen oder Unruhe beim Füttern statt eines spürbaren Herzrasens
- Kleinere Kinder können schwer beschreiben, was los ist – sie klagen über Bauchweh, Unwohlsein oder wollen plötzlich nicht mehr toben
- Größere Kinder sprechen oft von einem Flattern, Klopfen oder Rennen in der Brust
- Manchmal ist ein plötzliches Zusammensacken oder eine Ohnmacht der erste Hinweis
- Angeborene Rhythmusstörungen fallen teils schon beim Kinderarzt-Check auf – eine kinderärztliche Abklärung ist wichtig
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Oft kein Herzklopfen, sondern Müdigkeit, Schwäche oder ein allgemeines Unwohlsein
- Schwindel, Unsicherheit beim Gehen, Stürze oder Beinahe-Stürze
- Plötzliche Verwirrtheit oder ein Zustand, der wie Vergesslichkeit wirkt
- Atemnot bei Tätigkeiten, die früher leichtfielen
- Geschwollene Fußknöchel oder nächtliche Atemnot im Liegen
- Ein sehr langsamer Puls mit Schwächegefühl
Ursachen
Hauptursachen
- Erkrankungen der Herzkranzgefäße oder ein früherer Herzinfarkt
- Herzschwäche (Herzinsuffizienz) – das Herz pumpt schwächer als normal
- Herzklappenfehler oder angeborene Herzfehler
- Bluthochdruck, der das Herz über Jahre belastet
- Verschobene Salze im Blut (Elektrolyte wie Kalium, Magnesium, Kalzium)
- Eine überaktive oder unteraktive Schilddrüse
- Viel Alkohol, Koffein oder Energydrinks, bestimmte Medikamente, Drogen
- Starker Schlafmangel, anhaltender Stress, Fieber und Infekte
- Nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe)
- Eine vererbte Neigung zu Rhythmusstörungen oder seltene angeborene Ionenkanal-Erkrankungen
Risikofaktoren
- Höheres Lebensalter
- Bereits bekannte Herzerkrankung, Herzinfarkt oder Herzschwäche
- Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht
- Schlafapnoe und chronischer Schlafmangel
- Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum
- Schilddrüsenerkrankung oder Nierenerkrankung
- Starke körperliche oder seelische Dauerbelastung
- Familiengeschichte: plötzlicher Herztod bei jungen Angehörigen
- Bestimmte Medikamente, die den Herzrhythmus beeinflussen können
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Herzrasen, das nicht von selbst aufhört oder mit Schwindel, Atemnot oder Brustdruck einhergeht
- Eine Ohnmacht oder ein Beinahe-Zusammenbruch, auch wenn er kurz war
- Neu aufgetretene Atemnot oder geschwollene Beine
- Ein Puls unter etwa 40 oder über etwa 150 Schlägen pro Minute in Ruhe, wenn Sie sich unwohl fühlen
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Sie bemerken immer wieder Herzstolpern oder Herzklopfen
- Sie vertragen Belastung schlechter als früher oder sind ungewohnt schnell erschöpft
- Sie nehmen ein neues Medikament und bemerken Herzrasen oder Herzstolpern
- In Ihrer Familie ist ein junger Mensch plötzlich am Herzen verstorben
- Sie haben eine bekannte Herzerkrankung und möchten Ihren Rhythmus überprüfen lassen
Diagnose
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch: Wann tritt es auf, wie lange dauert es, wie fühlt es sich an, was haben Sie vorher getan? Danach folgen eine körperliche Untersuchung und fast immer ein EKG (Elektrokardiogramm) – eine schmerzfreie Aufzeichnung der elektrischen Herzsignale über kleine Klebeelektroden auf der Brust. Weil viele Rhythmusstörungen nur zeitweise auftreten, reicht ein kurzes EKG oft nicht. Dann wird der Herzrhythmus über Stunden oder Tage mit einem tragbaren Gerät mitgeschrieben. So findet man heraus, welche Art von Störung vorliegt und welche Behandlung passt.
Mögliche Untersuchungen
- Ruhe-EKG: kurze Aufzeichnung der Herzströme, meist in wenigen Minuten
- Langzeit-EKG (auch Holter-EKG genannt): Aufzeichnung über 24 bis 72 Stunden
- Ereignis-Rekorder oder Langzeit-Pflaster: tragbares Gerät über mehrere Tage bis Wochen, teils mit Knopf zum Mitspeichern beim Spüren von Beschwerden
- Blutdruckmessung, teils auch über 24 Stunden
- Blutuntersuchung: Schilddrüsenwerte, Salze (Elektrolyte), Nieren- und Leberwerte, Blutbild
- Herzultraschall (Echokardiografie): zeigt Größe, Pumpkraft und Klappen des Herzens
- Belastungs-EKG: Herzrhythmus und Puls unter körperlicher Anstrengung
- Elektrophysiologische Untersuchung (EPU): ein Herzkatheter-Eingriff, mit dem die elektrischen Bahnen im Herzen genau vermessen werden
- Bei Bedarf Herz-MRT oder genetische Beratung bei familiärer Belastung
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die meisten Untersuchungen sind schmerzfrei und dauern nur Minuten. Nehmen Sie eine Liste aller Medikamente mit, die Sie einnehmen – auch frei verkäufliche und pflanzliche. Notieren Sie vorher, wann die Beschwerden auftreten und wie lange sie dauern, und ob Sie dabei Schwindel oder Atemnot bemerken. Fragen Sie ruhig nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Bis ein Befund vorliegt, kann einige Tage dauern – das ist normal.
Behandlung
Wie eine Herzrhythmusstörung behandelt wird, hängt von drei Fragen ab: Welche Art von Störung liegt vor? Macht sie Beschwerden? Und steckt eine Herzerkrankung dahinter? Grundsätzlich gibt es zwei Ziele. Beim ersten Ziel, der Rhythmuskontrolle, soll das Herz wieder in den normalen Takt kommen und dort bleiben. Beim zweiten Ziel, der Frequenzkontrolle, wird nur die Herzschlagzahl gebremst, damit das Herz ruhiger und gleichmäßiger arbeitet. Für beide Ziele gibt es verschiedene Gruppen von Medikamenten gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika). Sie wirken an unterschiedlichen Kanälen der Herzzellen – das sind winzige Eiweißporen, durch die elektrische Ladung in die Zelle hinein- und wieder herausfließt. Manche Wirkstoffe beeinflussen vor allem die Natriumkanäle, andere vor allem die Kaliumkanäle. Daraus ergibt sich, bei welcher Rhythmusstörung sie helfen und ob sie eher im Notfall und unter Beobachtung oder langfristig zu Hause eingesetzt werden. Diese Entscheidung trifft Ihre Ärztin oder Ihr Arzt individuell – mit Blick auf Ihr Herz, Ihre anderen Erkrankungen und Ihre Medikamente.
Selbsthilfe zu Hause
- Nehmen Sie verordnete Medikamente genau wie besprochen ein und setzen Sie nichts ohne Rücksprache ab – auch nicht, wenn Sie beschwerdefrei sind
- Lernen Sie, Ihren Puls zu fühlen und zu zählen; notieren Sie Auffälligkeiten mit Datum und Uhrzeit
- Achten Sie auf ausreichend Schlaf und Pausen – Schlafmangel ist ein häufiger Auslöser
- Trinken Sie ausreichend Wasser, besonders bei Hitze und körperlicher Anstrengung
- Gehen Sie mit Alkohol, Koffein und Energydrinks sparsam um und beobachten Sie, ob diese Getränke bei Ihnen Herzstolpern auslösen
- Besprechen Sie auch frei verkäufliche Mittel, Erkältungsmittel und pflanzliche Präparate mit Ihrer Apotheke – manche können den Rhythmus beeinflussen
- Halten Sie Ihre Termine zur Kontrolle wahr, auch wenn es Ihnen gut geht
Medizinische Behandlungen
Die Behandlung ist meist eine Kombination aus mehreren Bausteinen. Zuerst wird, wenn möglich, die Ursache behandelt – zum Beispiel ein zu hoher Blutdruck, eine Schilddrüsenüberfunktion oder ein gestörter Salzhaushalt. Dann kommen je nach Situation Medikamente infrage. Dabei gibt es kein Mittel, das für alle gleich gut passt: Verschiedene Wirkstoffgruppen greifen an unterschiedlichen Stellen der Herzzellen an, und die Wahl richtet sich nach der Art der Rhythmusstörung, nach der Pumpkraft des Herzens und nach anderen Erkrankungen. Weil solche Medikamente selbst den Rhythmus beeinflussen können, werden sie oft einschleichend verordnet, in der Klinik kurz unter Beobachtung gegeben oder regelmäßig mit EKG, Blut- und Nierenwerten kontrolliert. Wichtig zu wissen: Wenn eine Rhythmusstörung kein Beschwerdebild macht und kein erhöhtes Risiko besteht, kann die beste Behandlung auch sein, zunächst nichts zu geben und regelmäßig zu kontrollieren. Fragen Sie nach, welches Ziel bei Ihnen im Vordergrund steht – Rhythmus oder Frequenz.
Wann kommt eine Operation infrage?
Manchmal helfen Medikamente nicht ausreichend oder werden schlecht vertragen. Dann gibt es gut erprobte Eingriffe, die meist über einen Herzkatheter oder einen kleinen Schnitt unter dem Schlüsselbein erfolgen. Bei einer Katheterablation werden die elektrischen Bahnen, die die Störung auslösen, mit Wärme oder Kälte gezielt verödet. Ein Herzschrittmacher gibt bei einem zu langsamen Puls elektrische Impulse ab. Ein implantierbarer Defibrillator (ICD) erkennt gefährliches Herzrasen und beendet es mit einem Impuls. Welche Möglichkeit zu Ihnen passt, besprechen Sie am besten ausführlich mit Ihrer Kardiologin oder Ihrem Kardiologen.
Leben mit der Erkrankung
Viele Menschen mit Herzrhythmusstörungen leben ganz normal, wenn die Behandlung stimmt. Hilfreich ist ein ruhiger Umgang mit dem Thema: Nicht jeder Herzschlag muss kontrolliert werden. Manche führen einige Wochen ein kleines Tagebuch, um Auslöser zu erkennen – das gibt Sicherheit und liefert der Praxis gute Hinweise.
Tipps für den Alltag
- Regelmäßige, moderate Bewegung statt plötzlicher extremer Belastung
- Feste Schlafenszeiten und ausreichend Erholung
- Stress abbauen – zum Beispiel mit Entspannungsübungen, Atemtechniken oder Spaziergängen
- Alkohol und Koffein bewusst dosieren und beobachten, was Ihnen bekommt
- Nicht rauchen; bei Bedarf Unterstützung zur Raucherentwöhnung suchen
- Blutdruck und Gewicht im Blick behalten
- Medikamente zuverlässig einnehmen und Wechselwirkungen in der Apotheke prüfen lassen
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene, herzgesunde Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und eher pflanzlichen Fetten tut dem Herzen gut. Salz sparsam verwenden, stark gezuckerte Getränke meiden. Ausreichend trinken – besonders wichtig, weil Flüssigkeitsmangel den Salzhaushalt verschieben und Rhythmusstörungen begünstigen kann. Für Bewegung gilt: moderat und regelmäßig ist besser als selten und extrem. Spazieren, Radfahren, Schwimmen oder lockeres Joggen sind meist gut möglich. Bei einer bekannten Herzerkrankung oder wenn Beschwerden unter Belastung auftreten, klären Sie mit Ihrer Praxis, welche Intensität für Sie passt.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Herzstolpern macht vielen Menschen Angst – das ist verständlich, denn das Herz ist ein besonders sensibles Organ. Diese Anspannung kann wiederum das Herzklopfen verstärken, und so entsteht ein Kreislauf. Gut zu wissen: Über den Kreislauf zu sprechen, entlastet oft schon. Wenn Ängste, Grübeln oder eine gedrückte Stimmung Ihren Alltag bestimmen, sagen Sie es Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt – dafür gibt es gute Unterstützung. In einer akuten seelischen Krise können Sie sich jederzeit an die TelefonSeelsorge wenden (kostenlos, rund um die Uhr, auch nachts).
Vorbeugung
Nicht jede Rhythmusstörung lässt sich verhindern – manche sind angeboren. Aber vieles, was den Herzrhythmus aus dem Takt bringt, können Sie beeinflussen: Blutdruck und Blutzucker gut einstellen, nicht rauchen, Alkohol begrenzen, gut schlafen, Stress reduzieren, ausreichend trinken und Bewegungsmangel abbauen. Wer eine bekannte Herzerkrankung hat, sollte die verordnete Behandlung konsequent weiterführen.
Impfungen
Infekte können das Herz belasten und Rhythmusstörungen begünstigen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Menschen mit Herzerkrankungen und älteren Menschen Impfungen gegen Grippe, COVID-19 und Pneumokokken (Erreger von Lungenentzündung). Fragen Sie in Ihrer Hausarztpraxis, was für Sie sinnvoll ist.
Früherkennungsprogramme
Lassen Sie Blutdruck und Puls bei jedem Arztbesuch mitmessen. Ab 35 Jahren übernimmt die gesetzliche Krankenkasse alle drei Jahre einen Gesundheits-Check-up, bei dem auch Herz und Kreislauf beurteilt werden. Fühlen Sie zwischendurch selbst Ihren Puls. Bei familiärer Belastung – etwa plötzlichem Herztod bei jungen Angehörigen – sprechen Sie Ihre Praxis gezielt darauf an.
Komplikationen
Unbehandelt
- Bei bestimmten Formen (zum Beispiel Vorhofflimmern) können sich Blutgerinnsel bilden und einen Schlaganfall auslösen
- Die Pumpkraft des Herzens kann dauerhaft nachlassen (Herzschwäche)
- Wiederkehrende Ohnmachten mit Sturzverletzungen
- Dauerhaftes Herzrasen kann das Herz überlasten
- Bei gefährlichem Kammerflimmern droht ein Herz-Kreislauf-Stillstand
- Anhaltende Angst und Unsicherheit im Alltag
Langzeitprognose
Die Aussichten sind insgesamt gut. Viele Rhythmusstörungen sind harmlos oder lassen sich mit der passenden Behandlung gut kontrollieren, und für fast jede Form gibt es heute wirksame Wege – von Medikamenten über Kathetereingriffe bis zu Herzschrittmachern. Wichtig ist, Beschwerden ernst zu nehmen, die Kontrolltermine wahrzunehmen und bei Warnzeichen nicht zu zögern. Sie müssen das nicht allein tragen: Ihre Praxis begleitet Sie Schritt für Schritt.
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Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2026
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