Acetylsalicylsäure (ASS) langfristig einnehmen – kann das dem Sehen schaden?
Übersicht
Acetylsalicylsäure – kurz ASS – ist ein Wirkstoff, der Schmerzen lindert und die Blutgerinnung hemmt. In niedriger Dosierung wird er oft über viele Jahre eingenommen, zum Beispiel nach einem Herzinfarkt, nach einem Stent oder bei bestimmten Gefäßerkrankungen. In den letzten Jahren haben Forschende untersucht, ob diese langfristige Einnahme mit Sehproblemen zusammenhängt – vor allem mit der altersabhängigen Makuladegeneration, kurz AMD. Die Makula ist die Stelle der Netzhaut, mit der wir scharf sehen: das Zentrum des Bildes, das wir beim Lesen, beim Autofahren oder beim Erkennen von Gesichtern brauchen. Bei der AMD lagern sich Ablagerungen unter der Netzhaut ab oder es wachsen krankhafte Gefäße (die „feuchte“ Form). Wichtig zu wissen: Ein Zusammenhang zwischen ASS und AMD wird in Studien zwar diskutiert, ist aber bis heute nicht eindeutig bewiesen. Die Ergebnisse widersprechen sich teilweise.
Wichtige Fakten
- Studien haben untersucht, ob Menschen, die ASS über viele Jahre einnehmen, häufiger eine altersabhängige Makuladegeneration entwickeln. Einige Studien fanden einen vorsichtigen Hinweis, andere fanden keinen Zusammenhang. Sicher bewiesen ist nichts.
- Die Makula ist der Punkt des schärfsten Sehens in der Netzhaut. Ist sie geschädigt, wird das Sehen in der Mitte schlechter – zum Beispiel beim Lesen, beim Erkennen von Gesichtern oder beim Autofahren. Das periphere (äußere) Sehen bleibt oft länger erhalten.
- Nehmen Sie ASS nicht auf eigene Faust ab. Ein plötzliches Absetzen kann gefährlich sein, etwa nach einem Stent oder Herzinfarkt. Besprechen Sie jede Änderung mit der Ärztin oder dem Arzt, die oder der das Mittel verordnet hat.
Die altersabhängige Makuladegeneration ist in Deutschland eine der häufigsten Ursachen für eine schwere Sehminderung im höheren Lebensalter. ASS gehört zu den weltweit am häufigsten dauerhaft eingenommenen Wirkstoffen. Ob die langfristige ASS-Einnahme das AMD-Risiko tatsächlich erhöht, ist aber weiterhin offen – die Studienlage ist nicht einheitlich.
Am häufigsten betrifft die AMD Menschen ab etwa 60 bis 65 Jahren. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, eine familiäre Häufung, heller Hauttyp und langjährige starke Sonnenlichtbelastung. Wer ASS dauerhaft einnimmt, hat meist eine Herz-Kreislauf-Erkrankung – und gehört damit oft ohnehin zu einer Altersgruppe, in der AMD häufiger vorkommt.
Symptome
- Plötzlicher, schmerzloser Sehverlust auf einem Auge – das kann ein Gefäßverschluss im Auge sein und ist ein Notfall
- Plötzlich auftretende Blitze, viele neue „Rußflocken“ oder ein Schatten bzw. Vorhang, der sich über das Sichtfeld schiebt – Hinweis auf eine Netzhautablösung
- Starke Augenschmerzen mit gerötetem Auge, Übelkeit, Erbrechen und verschwommenem Sehen oder Lichtringen – Hinweis auf einen akuten Glaukomanfall (plötzlich stark erhöhter Augeninnendruck)
- Sehverlust nach einem Unfall, Schlag oder einer Kopfverletzung
- ⚠Neu aufgetretene verzerrte oder wellige Linien
- ⚠Ein neuer dunkler Fleck im Zentrum des Sehens
- ⚠Rasche Verschlechterung des Sehens innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen
- ⚠Plötzlich auftretende Doppelbilder
- ⚠Deutlich zunehmende „fliegende Mücken“ im Sichtfeld
Häufige Symptome
- Unscharfes oder verschwommenes Sehen in der Bildmitte
- Gerade Linien wirken verzerrt oder wellig (zum Beispiel Fugen zwischen Fliesen)
- Ein grauer oder dunkler Fleck im Zentrum des Blickfelds
- Probleme beim Lesen: Buchstaben verschwimmen oder fehlen in der Mitte
- Gesichter lassen sich schwerer erkennen
- Farben wirken blasser, Kontraste schwächer
- In der Frühphase oft gar keine Beschwerden – Sehverschlechterung fällt manchmal erst beim Abdecken eines Auges auf
Symptome bei Kindern
- Kinder nehmen ASS nur selten über lange Zeit ein; für sie ist dieses Thema daher kaum relevant
- Allgemeine Anzeichen für Sehprobleme bei Kindern: häufiges Augenreiben, Kopfschmerzen, Nahansicht beim Lesen, Schielen, Unlust bei Aufgaben, die Sehen erfordern
- Fällt einem Kind das Sehen schwer, sollte das zeitnah augenärztlich abgeklärt werden – gutes Sehen ist für die Entwicklung wichtig
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Die AMD tritt vor allem im höheren Alter auf und verläuft oft über Jahre
- Meist sind beide Augen betroffen, häufig aber unterschiedlich stark
- Schwierigkeiten beim Lesen kleiner Schrift, bei schlechtem Licht oder beim Wechsel von hell nach dunkel
- Verzerrte Linien werden oft zuerst beim Blick auf Türrahmen oder Fliesen bemerkt
- Erhöhte Sturzgefahr, weil Stolperkanten und Stufen schlechter erkannt werden
- Manchmal kommen Begleiterkrankungen wie Grauer Star oder diabetische Netzhautveränderungen hinzu
Ursachen
Hauptursachen
- Bei der AMD sammeln sich mit dem Alter Ablagerungen (sogenannte Drusen) unter der Netzhaut an. Dadurch werden die lichtempfindlichen Zellen in der Netzhautmitte geschädigt.
- Bei der feuchten Form der AMD wachsen krankhafte, undichte Blutgefäße unter die Netzhaut. Sie können bluten oder Flüssigkeit absondern und das Sehen rasch verschlechtern.
- ASS hemmt die Verklumpung von Blutplättchen – das ist gewollt, kann aber die Blutungsneigung erhöhen. Deshalb wird diskutiert, ob kleine Blutungen am Auge bei langfristiger Einnahme häufiger vorkommen.
- Zusätzlich wird vermutet, dass Entzündungs- und Gefäßprozesse eine Rolle spielen, die durch ASS beeinflusst werden könnten. Bewiesen ist dieser Mechanismus nicht.
- Die genauen Ursachen der AMD sind insgesamt noch nicht vollständig geklärt; Alter, Erbanlagen, Rauchen und Umweltfaktoren wirken zusammen.
Risikofaktoren
- Höheres Lebensalter (etwa ab 60 bis 65 Jahren)
- Rauchen – einer der stärksten beeinflussbaren Risikofaktoren
- Familiäre Häufung von AMD
- Langjährige, dauerhafte Einnahme von ASS (umstritten, aber Gegenstand der Forschung)
- Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen
- Übergewicht und Bewegungsmangel
- Starke, langjährige Sonnenlichtbelastung ohne Schutz
- Hellere Augenfarbe und heller Hauttyp
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Plötzlicher Sehverlust oder ein plötzlicher Schatten über dem Sichtfeld – sofort Notruf 112
- Neue Blitze, viele „Rußflocken“ oder ein Vorhang im Sichtfeld – sofort Notruf 112
- Starke Augenschmerzen mit Übelkeit und rotem Auge – sofort Notruf 112
- Plötzlich verzerrtes Sehen oder ein neuer dunkler Fleck in der Bildmitte – noch am selben Tag augenärztlich abklären lassen
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Sie nehmen ASS dauerhaft ein und möchten wissen, ob das für Ihre Augen eine Rolle spielt
- In Ihrer Familie gibt es Fälle von Makuladegeneration
- Sie bemerken langsame Veränderungen beim Lesen oder beim Erkennen von Gesichtern
- Ihre Sehhilfe (Brille) scheint nicht mehr richtig zu passen
- Sie sind über 60 und hatten seit mehreren Jahren keine Augenuntersuchung
- Sie rauchen und möchten Unterstützung beim Aufhören
Diagnose
Die Abklärung erfolgt bei einer Augenärztin oder einem Augenarzt. Zuerst wird das Sehen geprüft, dann wird das Auge von außen und innen untersucht. Für den Blick auf die Netzhaut werden meist Augentropfen gegeben, die die Pupille weit stellen. Ergänzend kommen bildgebende Verfahren zum Einsatz, die die Schichten der Netzhaut sichtbar machen. Wichtig ist auch ein Gespräch über Ihre Medikamente – bringen Sie deshalb wenn möglich eine aktuelle Medikamentenliste mit.
Mögliche Untersuchungen
- Sehtest (Visusprüfung) mit und ohne Brille
- Amsler-Netz-Test: Sie schauen auf ein Gitter und beschreiben, ob Linien verzerrt oder fehlend erscheinen
- Untersuchung des Augenhintergrunds nach Weitstellung der Pupille
- Optische Kohärenztomographie (OCT): ein bildgebendes Verfahren, das die Netzhautschichten darstellt – schmerzfrei und ohne Strahlung
- Fluoreszein-Angiographie: ein Farbstoff macht undichte Gefäße unter der Netzhaut sichtbar
- Bei Bedarf zusätzlich Blutdruckmessung und Blutzuckerwerte, um Gefäßrisiken einzuschätzen
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchung dauert meist zwischen 30 und 60 Minuten und ist in der Regel schmerzlos. Die Tropfen zum Weitstellen der Pupille machen das Sehen für einige Stunden verschwommen und blendempfindlich – planen Sie deshalb besser keine Autofahrt für den Rest des Tages ein. Eine Begleitung ist sinnvoll. Die Ergebnisse erfahren Sie meist noch im selben Termin, manchmal auch bei einem zweiten Gespräch.
Behandlung
Ob ASS weiter eingenommen werden soll, ist eine Entscheidung, die Risiken und Nutzen abwägt – und die Sie mit der Ärztin oder dem Arzt treffen sollten, die oder der es verordnet hat. Setzen Sie es nicht selbstständig ab. Für die AMD selbst gibt es je nach Form unterschiedliche Behandlungswege. Ziel ist es, den Verlauf zu bremsen, das vorhandene Sehen möglichst lange zu erhalten und im Alltag gut zurechtzukommen.
Selbsthilfe zu Hause
- Prüfen Sie Ihr Sehen zu Hause regelmäßig mit einem Amsler-Netz – ein Blatt mit Gitterlinien, das Sie bei Ihrer Augenarztpraxis erhalten. Melden Sie neue Verzerrungen zeitnah.
- Sorgen Sie für gutes, blendfreies Licht beim Lesen und für einen festen Platz für Brille, Lupe und Telefon.
- Vergrößernde Sehhilfen (Lupen, Bildschirmlesegeräte, große Tastaturen) können den Alltag deutlich erleichtern.
- Setzen Sie ASS oder andere Blut verdünnende Mittel niemals eigenmächtig ab – sprechen Sie zuerst mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
- Notieren Sie Veränderungen Ihres Sehens mit Datum, damit Sie beim Termin davon berichten können.
- Lassen Sie empfohlene Kontrolltermine nicht ausfallen, auch wenn Sie keine Beschwerden bemerken.
Medizinische Behandlungen
Bei der feuchten Form der AMD können Wirkstoffe, die krankhaftes Gefäßwachstum bremsen, direkt in das Auge gespritzt werden. Diese Behandlung muss regelmäßig wiederholt werden und kann den Verlauf deutlich verlangsamen, manchmal das Sehen sogar etwas verbessern. Daneben kommen Laserbehandlungen und bestimmte lichtaktivierte Verfahren in Frage. Bei der trockenen Form gibt es bislang keine Behandlung, die die Erkrankung ursächlich aufhält; hier stehen Vorsorge, Kontrolle und Sehhilfen im Vordergrund. Ob und wie lange ASS weiter eingenommen wird, entscheidet die verordnende Ärztin oder der verordnende Arzt gemeinsam mit Ihnen – abhängig davon, warum Sie es bekommen und wie hoch Ihr Risiko für Blutungen ist. Welche Behandlung zu Ihnen passt, besprechen Sie bitte immer persönlich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Operation ist bei AMD nur selten nötig. Sie kann zum Beispiel erwogen werden, wenn es zu einer stärkeren Blutung in den Glaskörper gekommen ist, die sich nicht von selbst zurückbildet. Auch andere Ursachen einer Sehverschlechterung, etwa ein Grauer Star, lassen sich operativ behandeln. Ob ein Eingriff sinnvoll ist, klärt die Augenärztin oder der Augenarzt individuell.
Leben mit der Erkrankung
Veränderungen des Sehens brauchen Zeit, um sich im Alltag einzurichten. Viele Menschen finden mit etwas Geduld gute Lösungen: hellere Lampen, größere Schrift auf dem Telefon, ein fester Platz für alles Wichtige, Kontrastmarkierungen an Treppenstufen. Hilfsmittel sind kein Zeichen von Schwäche, sondern praktische Werkzeuge. Und: Ihr Sehen kann sich über Jahre stabil halten – nicht jede Veränderung wird automatisch schlimmer.
Tipps für den Alltag
- Nicht rauchen – das ist der wichtigste beeinflussbare Faktor für die Augengesundheit
- Blutdruck und, falls relevant, Blutzucker gut im Blick behalten
- Augen bei starker Sonne mit geeignetem Sonnenschutz schützen
- Regelmäßige Bewegung in den Alltag einbauen
- Ausreichend schlafen und Pausen für die Augen einplanen
- Bei Sehhilfen regelmäßig prüfen lassen, ob sie noch passen
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst, besonders grünem Blattgemüse, sowie mit gesunden Fetten gilt als günstig für die Augen – auch wenn damit keine Augenerkrankung sicher verhindert werden kann. Bewegung an der frischen Luft unterstützt Herz und Gefäße und damit indirekt auch die Durchblutung der Augen. Ob zusätzliche Nährstoffpräparate für Sie sinnvoll sind, klären Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt statt auf eigene Faust.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Wenn das Sehen nachlässt, ist das oft belastend – Trauer, Ärger, Angst vor der Zukunft oder Rückzug sind verständliche Reaktionen. Sprechen Sie darüber. Vielen hilft ein offenes Gespräch in der Praxis, in einer Selbsthilfegruppe oder mit vertrauten Menschen. Wenn Sie merken, dass Sie sich über längere Zeit niedergeschlagen fühlen, nicht mehr schlafen oder Freude verlieren, wenden Sie sich an Ihre Hausarztpraxis oder an eine psychotherapeutische Anlaufstelle. In akuten seelischen Notlagen gibt es rund um die Uhr Hilfe – die aktuellen Kontaktdaten der Telefonseelsorge finden Sie auf deren offizieller Internetseite. Im Notfall gilt der Notruf 112.
Vorbeugung
Eine altersabhängige Makuladegeneration lässt sich nicht sicher verhindern. Was Sie tun können: nicht rauchen, Blutdruck und Gefäßgesundheit im Blick behalten, die Augen vor starker Sonne schützen und regelmäßig zur Augenuntersuchung gehen. Zur Frage ASS: Nehmen Sie es weiter wie verordnet und lassen Sie in Ruhe prüfen, ob die langfristige Einnahme für Sie noch notwendig ist. Eine Selbstmedikation mit ASS zur „Vorsorge“ ohne ärztliche Rücksprache ist nicht empfehlenswert.
Früherkennungsprogramme
Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind der beste Weg, Veränderungen früh zu erkennen. Ab etwa 40 Jahren sind Kontrolluntersuchungen sinnvoll, bei Risikofaktoren oder familiärer Häufung auch früher und in kürzeren Abständen. Zwischen den Terminen können Sie Ihr Sehen zu Hause mit einem Amsler-Netz prüfen – immer ein Auge abdecken und beide Augen einzeln testen. Fragen Sie Ihre Augenarztpraxis, wie oft eine Kontrolle für Sie persönlich sinnvoll ist. Die deutsche AWMF-Leitlinie zur altersabhängigen Makuladegeneration beschreibt die empfohlenen Untersuchungs- und Behandlungswege.
Komplikationen
Unbehandelt
- Die trockene AMD kann in eine Spätform übergehen, bei der das zentrale Sehen dauerhaft stark eingeschränkt wird
- Die feuchte AMD kann ohne Behandlung innerhalb von Wochen bis Monaten zu deutlichem Sehverlust führen
- Alltagstätigkeiten wie Lesen, Autofahren, Kochen oder das Erkennen von Gesichtern können schwerfallen
- Erhöhte Sturzgefahr durch schlechteres Kontrast- und Tiefensehen
- Soziale Teilhabe kann abnehmen, wenn Lesen oder Ausgehen mühsamer werden
- Seelische Belastung bis hin zu Niedergeschlagenheit oder Angst ist möglich und verdient Aufmerksamkeit
- Bei ASS besteht grundsätzlich ein erhöhtes Blutungsrisiko – das muss bei allen Behandlungen mitbedacht werden
Langzeitprognose
Die Aussicht ist besser als ihr Ruf. Viele Menschen mit früher AMD behalten über lange Zeit ein gutes Sehen, und nur bei einem Teil schreitet die Erkrankung fort. Die feuchte Form lässt sich heute mit regelmäßigen Behandlungen oft bremsen. Auch wenn das zentrale Sehen eingeschränkt ist, bleibt das seitliche Sehen meist erhalten – mit Hilfsmitteln und etwas Übung ist vieles weiter möglich. Wichtig sind regelmäßige Kontrollen und ein offenes Gespräch mit Ihrer Augenarztpraxis über Ihre Fragen und Sorgen.
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Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2026
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