Blutstammzellspende: Anderen Menschen helfen
Übersicht
Blutstammzellen sind die „Mutterzellen“ im Knochenmark. Aus ihnen entstehen alle Blutzellen: rote Blutkörperchen für den Sauerstofftransport, weiße Blutkörperchen für die Abwehr und Blutplättchen für die Gerinnung. Bei manchen schweren Erkrankungen – zum Beispiel bei bestimmten Formen von Blutkrebs – funktioniert diese Blutbildung nicht mehr richtig. Dann können gesunde Blutstammzellen von einem anderen Menschen helfen. Eine Blutstammzellspende ist also keine Behandlung für den Spender selbst, sondern eine große Hilfe für einen schwerkranken Menschen. Es gibt zwei Wege: Bei der peripheren Stammzellspende werden die Stammzellen vorher mit einem Wachstumsfaktor ins Blut gelockt und dann aus dem Blut herausgefiltert. Bei der Knochenmarkspende werden die Stammzellen unter Narkose mit einer feinen Nadel aus dem Beckenkamm entnommen.
Wichtige Fakten
- Gesucht wird ein „Match“: Die Gewebemerkmale (HLA-Typ) von Spender und Empfänger müssen möglichst gut zusammenpassen.
- Die meisten registrierten Menschen werden nie um eine Spende gebeten. Eine echte Spende ist also selten.
- Nach einer Spende erholen sich die meisten Menschen innerhalb von wenigen Tagen bis Wochen vollständig.
In Deutschland sind mehrere Millionen Menschen in Spenderdateien registriert. Eine tatsächliche Spende bleibt trotzdem selten, weil nur für wenige Erkrankte eine passende Spenderin oder ein passender Spender gefunden wird.
Gebraucht werden Stammzellen vor allem von Menschen mit Erkrankungen des Blutes und des Knochenmarks – etwa Leukämie, Lymphdrüsenkrebs oder einer aplastischen Anämie (einer Störung, bei der das Knochenmark zu wenig Blutzellen bildet). Auch manche Kinder mit angeborenen Erkrankungen des Immunsystems oder des Blutes brauchen eine Übertragung. Als Spenderinnen und Spender kommen meist gesunde Erwachsene infrage, häufig zwischen 18 und etwa 55 Jahren – die genauen Regeln unterscheiden sich je nach Spenderdatei.
Symptome
- Plötzliche Atemnot oder Brustschmerzen
- Starke, unerwartete Schmerzen im linken Oberbauch – möglicher Hinweis auf eine vergrößerte Milz
- Hohes Fieber oder Schüttelfrost in den Tagen nach der Spende
- Starke Blutung oder schnell zunehmende Schwellung an der Einstichstelle
- Ohnmacht, Verwirrtheit oder Kreislaufzusammenbruch
- ⚠Anhaltende Knochenschmerzen, die nicht besser werden
- ⚠Ausgeprägte Erschöpfung über mehrere Tage
- ⚠Rötung, Überwärmung oder Eiter an der Einstichstelle
- ⚠Anhaltendes Kribbeln, Muskelkrämpfe oder Gefühlsstörungen
- ⚠Nach einer Knochenmarkspende: zunehmende Schmerzen oder Probleme beim Wasserlassen
Häufige Symptome
- Druckgefühl oder Knochenschmerzen, vor allem im Becken und im unteren Rücken – eine Folge des Wachstumsfaktors, meist gut aushaltbar
- Grippeähnliches Gefühl, Kopfschmerzen oder Müdigkeit an den Vorbereitungstagen
- Kribbeln oder Taubheitsgefühl um den Mund und an den Fingern während der Blutfilterung – verschwindet in der Regel schnell wieder
- Müdigkeit und ein blauer Fleck an der Einstichstelle nach der Sammlung
- Nach einer Knochenmarkspende: Wundschmerz im Bereich des Beckenkamms für einige Tage
Symptome bei Kindern
- Kinder sind in der Regel Empfänger, nicht Spender. Als Spenderinnen und Spender sind meist Erwachsene vorgesehen.
- Kinder mit einer Blutbildungsstörung fallen oft durch Blässe, häufige Infekte, Müdigkeit oder blaue Flecken auf – solche Zeichen sollten ärztlich abgeklärt werden.
- Bei einer Spende für ein Kind gelten besonders strenge Prüfungen, und die Vorbereitung wird eng ärztlich begleitet.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Für die Registrierung als Spenderin oder Spender gibt es oft eine Altersgrenze, häufig bei etwa 55 Jahren; die Regeln unterscheiden sich je nach Spenderdatei.
- Ältere Menschen sind häufiger Empfänger von Stammzellen. Ob eine Übertragung möglich und sinnvoll ist, entscheiden die behandelnden Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit der betroffenen Person und der Familie.
- Bei älteren Empfängern werden vorher gründlich Herz, Lunge, Nieren und Leber geprüft.
Ursachen
Hauptursachen
- Eine Spende ist keine Krankheit, sondern eine Behandlung für andere Menschen. Stammzellen werden zum Beispiel gebraucht bei akuter und chronischer Leukämie (Blutkrebs)
- bei Lymphdrüsenkrebs (Lymphomen) und beim Multiplen Myelom, einer Krebserkrankung des Knochenmarks
- bei aplastischer Anämie, einer Störung, bei der das Knochenmark zu wenig Blutzellen bildet
- bei angeborenen Immundefekten und bestimmten angeborenen Bluterkrankungen wie Thalassämie oder Sichelzellkrankheit
- bei einigen seltenen Stoffwechselerkrankungen
Risikofaktoren
- Für Erkrankte: Höheres Alter, frühere Chemo- oder Strahlentherapie und bestimmte angeborene Erkrankungen können eine Übertragung nötig machen.
- Für Spendewillige: Ein höheres Lebensalter, bestimmte Vorerkrankungen, eine Schwangerschaft oder eine schwere Infektion können eine Spende zeitweise oder dauerhaft ausschließen.
- Reisen in Malariagebiete oder Infektionen wie Hepatitis oder HIV werden bei der Registrierung geprüft.
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn nach einer Spende Fieber, Atemnot, Brustschmerzen oder starke Bauchschmerzen auftreten – rufen Sie den Notruf 112.
- Wenn eine Einstichstelle stark blutet, stark anschwillt oder sich entzündet.
- Wenn Sie sich nach der Spende sehr schwach fühlen oder ohnmächtig werden.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich als Spenderin oder Spender registrieren zu lassen.
- Wenn in Ihrer Familie oder Ihrem Umfeld jemand eine Stammzellspende braucht und Sie Fragen zur Vereinbarkeit haben.
- Wenn Sie unsicher sind, ob Sie als Spenderin oder Spender infrage kommen, zum Beispiel wegen einer Vorerkrankung oder Medikamenten.
- Wenn Sie nach einer Spende Fragen zu Erholung, Sport oder Arbeit haben.
Diagnose
Bei einer Spende wird nicht eine Krankheit „diagnostiziert“, sondern es wird geprüft, ob Sie als Spenderin oder Spender geeignet sind und ob Ihre Gewebemerkmale zu einem erkrankten Menschen passen. Zuerst wird bei der Registrierung ein Abstrich der Mundschleimhaut oder eine kleine Blutprobe genommen. Daraus werden die Gewebemerkmale (HLA-Typ) bestimmt. Passt ein Erkrankter zu Ihnen, folgen eine Bestätigungsuntersuchung und ein gründlicher Gesundheitscheck.
Mögliche Untersuchungen
- HLA-Typisierung: Bestimmung der Gewebemerkmale aus Mundschleimhautzellen oder Blut
- Bestätigungstest, wenn Sie als mögliche Spenderin oder möglicher Spender ausgewählt wurden
- Blutbild und Blutuntersuchungen auf Infektionen, die übertragen werden könnten
- Ärztliche Untersuchung mit Fragen zu Vorerkrankungen, Medikamenten und Reisen
- Je nach Befund zusätzlich ein EKG (Herzstrommessung) oder eine Untersuchung der Lunge
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter ein Schwangerschaftstest vor der Spende
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Der Weg bis zur Spende dauert meist einige Wochen. Nach der Registrierung kann es Jahre dauern, bis Sie vielleicht kontaktiert werden – oder auch nie. Werden Sie ausgewählt, sprechen Sie zuerst mit dem Spendenzentrum, werden erneut getestet und ärztlich untersucht. Erst wenn alles passt und Sie weiterhin einverstanden sind, beginnt die Vorbereitung. Sie können jederzeit bis zur Spende Ihre Zustimmung zurückziehen.
Behandlung
Bei einer Blutstammzellspende gibt es zwei Verfahren. Bei der peripheren Stammzellspende bekommen Sie einige Tage lang einen körpereigenen Wachstumsfaktor, der die Stammzellen vermehrt und ins Blut abgibt. Danach werden die Stammzellen über mehrere Stunden aus dem Blut gefiltert – ähnlich wie bei einer Blutspende mit einem Schlauchsystem. Bei der Knochenmarkspende werden die Stammzellen unter Narkose mit einer feinen Nadel aus dem Beckenkamm entnommen; dafür ist meist ein kurzer Krankenhausaufenthalt nötig. Welches Verfahren gewählt wird, hängt vor allem vom erkrankten Menschen ab.
Selbsthilfe zu Hause
- Vorher gut schlafen, ausreichend trinken und sich normal ernähren – keine besondere Diät nötig
- Am Tag der Sammlung bequeme Kleidung tragen und jemanden zum Abholen mitbringen
- Nach der Sammlung ein bis zwei Tage Ruhe einplanen und schwere Lasten sowie Kraftsport kurz vermeiden
- Die Einstichstelle in den ersten Tagen trocken halten und auf Sauberkeit achten
- Auf den Körper hören: Wenn Sie sich schlapp fühlen, gönnen Sie sich Pausen – das ist keine Schwäche
- Ausreichend trinken und eisenreiche Lebensmittel essen, um den Flüssigkeits- und Blutverlust auszugleichen
Medizinische Behandlungen
Vor der peripheren Spende wird ein körpereigener Wachstumsfaktor gespritzt. Dieses Eiweiß regt das Knochenmark an, mehr Stammzellen zu bilden und ins Blut abzugeben. Während der Sammlung kann ein leichtes Kribbeln auftreten, weil dem Körper dabei etwas Kalzium entzogen wird; das Team im Spendenzentrum kennt das und kann gegensteuern. Bei der Knochenmarkspende sorgt die Narkose dafür, dass Sie nichts spüren. Schmerzmittel sind danach meist nur kurz nötig. Alle Maßnahmen werden von geschulten Teams begleitet – sprechen Sie offen über Beschwerden, Ihnen wird geholfen.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Knochenmarkspende ist ein kleiner operativer Eingriff. Er findet meist in einer Klinik statt, oft in Vollnarkose, seltener mit einer Betäubung des unteren Rückens. Über kleine Hautschnitte werden mehrere feine Nadeln in den Beckenkamm geführt und etwas Knochenmark mit Stammzellen entnommen. Der Eingriff dauert meist unter einer Stunde, danach bleiben Sie meist ein bis zwei Tage zur Beobachtung im Krankenhaus. Die kleinen Wunden heilen in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen ab.
Leben mit der Erkrankung
Für die meisten Spenderinnen und Spender ist die Spende ein kurzer Abschnitt im Leben: einige Vorbereitungstage, ein Tag der Sammlung und danach ein paar Tage zum Erholen. Viele gehen innerhalb weniger Tage wieder zur Arbeit oder zur Schule. Nach einer Knochenmarkspende kann der Bereich am Becken noch ein bis zwei Wochen druckempfindlich sein. In dieser Zeit helfen Pausen, bequemes Sitzen und Geduld.
Tipps für den Alltag
- Regelmäßig trinken – vor allem an den Tagen der Vorbereitung und nach der Spende
- Eisenreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkorn, grünes Gemüse und Nüsse in den Alltag einbauen
- Bewegung in Maßen: Spaziergänge sind meist schnell wieder möglich, Kraftsport erst nach Rücksprache
- Ausreichend Schlaf und Pausen in den ersten Tagen
- Nicht rauchen und Alkohol nur in Maßen – das unterstützt die Erholung
- Impfungen und Vorsorgetermine nicht vergessen
Ernährung und Bewegung
Eine spezielle Diät ist weder vor noch nach einer Spende nötig. Essen Sie ausgewogen und trinken Sie genug. Nach der Spende kann der Körper vorübergehend etwas weniger rote Blutkörperchen haben; eisenreiche Kost und ausreichend Flüssigkeit unterstützen die Erholung. Bewegung ist ausdrücklich erwünscht: kurze Spaziergänge fördern die Durchblutung. Anstrengender Sport, schweres Heben und Saunabesuche sollten Sie in den ersten Tagen bis Wochen mit dem Spendenzentrum oder Ihrer Hausarztpraxis besprechen.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Eine Spende kann emotional viel auslösen: Freude, Stolz, aber auch Anspannung, Verantwortungsgefühl oder Angst vor dem Eingriff. Manche fragen sich, ob sie durchhalten, oder sind enttäuscht, wenn es doch nicht zu einer Spende kommt. Auch nach der Spende kann die Sorge um den erkrankten Menschen belasten. All diese Gefühle sind normal. Sprechen Sie darüber – mit dem Spendenzentrum, mit Menschen, die Ihnen nahestehen, oder mit Ihrer Hausarztpraxis. In einer seelischen Krise hilft die Telefonseelsorge; die aktuelle Nummer finden Sie in Ihrem Telefonbuch oder auf deren offizieller Internetseite. Bei akuter Gefahr für sich oder andere gilt der Notruf 112.
Vorbeugung
Eine Spende selbst kann man nicht „verhindern“ – sie ist eine freiwillige Hilfe. Auch die Erkrankungen, die eine Übertragung nötig machen, lassen sich nicht gezielt verhindern. Wichtig ist, dass Menschen sich registrieren lassen, damit für möglichst viele Erkrankte eine passende Spenderin oder ein passender Spender gefunden wird. Ein gesunder Lebensstil und regelmäßige Vorsorge unterstützen zudem die eigene Spendentauglichkeit.
Impfungen
Vor einer geplanten Spende sollten Ihre Impfungen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) aktuell sein. Impfungen, die erst kurz vor der Spende erfolgen, werden individuell besprochen – klären Sie das mit dem Spendenzentrum.
Früherkennungsprogramme
Bei der Registrierung findet automatisch ein Gesundheitscheck statt: Fragebogen, Blutuntersuchungen und ein ärztliches Gespräch. Wer sich registrieren lässt, sollte ehrlich zu Vorerkrankungen, Medikamenten und Reisen antworten – das schützt sowohl die eigene Gesundheit als auch die des erkrankten Menschen.
Komplikationen
Unbehandelt
- Für Erkrankte: Ohne eine rechtzeitige Übertragung können manche Erkrankungen des Blutes fortschreiten und lebensbedrohlich werden.
- Für Spendende: Häufig sind vorübergehende Knochenschmerzen und grippeähnliche Beschwerden durch den Wachstumsfaktor.
- Selten kann sich die Milz durch den Wachstumsfaktor vergrößern; eine sehr seltene Komplikation ist ein Milzriss – deshalb gilt: starke Bauchschmerzen sofort abklären lassen.
- Selten kommt es zu Infektionen an der Einstichstelle oder, bei der Knochenmarkspende, zu Risiken der Narkose.
- Vorübergehend kann ein Mangel an Kalzium oder ein leichter Blutverlust auftreten – beides wird im Spendenzentrum gut im Blick behalten.
Langzeitprognose
Die Aussichten sind gut: Die allermeisten Spenderinnen und Spender erholen sich vollständig, und das Knochenmark bildet die entnommenen Zellen innerhalb weniger Wochen neu. Für die erkrankten Menschen ist eine passende Spende oft eine echte Chance auf Heilung. Nicht jede Spende gelingt, und nicht jede Erkrankung kann besiegt werden – aber jede Registrierung erhöht die Chance, dass irgendwo ein passender Mensch gefunden wird.
Unterstützung finden
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht für externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsempfehlungen unterscheiden sich nach Land und Region. Diese Seite ist allgemeine Aufklärung und entspricht möglicherweise nicht den Leitlinien, Arzneimitteln oder der Praxis an Ihrem Wohnort. Besprechen Sie Ihre Anliegen mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer anderen medizinischen Fachperson und folgen Sie lokalen Empfehlungen, soweit es sie gibt.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Ähnliche Erkrankungen
Quellen und Leitlinien
Keine Leitlinie nennt dieses Thema
Hier wird keine Gesundheitsleitlinie und kein klinisches Kapitel zitiert, das genau dieses Thema nennt. Diese Seite dient nur der allgemeinen Bildung und Information. Sie ist keine Diagnose, kein Behandlungsplan und kein persönlicher medizinischer Rat. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und folgen Sie deren Rat. Bei starken, plötzlichen oder beunruhigenden Beschwerden holen Sie zeitnah medizinische Hilfe, und rufen Sie im Notfall die örtliche Notrufnummer an. Ruqelo LLC ist nicht verantwortlich für medizinische oder rechtliche Folgen von Entscheidungen, die auf diesen Informationen beruhen.
Zuletzt aktualisiert: 3. November 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Guidance may differ by country or region. Confirm local recommendations with a qualified healthcare provider.