Giemen – Pfeifen und Brummen beim Atmen
Übersicht
Giemen (ausgesprochen „gie-men“) ist ein pfeifendes, brummendes oder zischendes Geräusch beim Atmen. Man hört es oft, wenn die Person ausatmet – manchmal auch beim Einatmen. Der Grund: Die Atemwege sind enger als normal. Durch die enge Stelle strömt die Luft schneller und erzeugt dabei das pfeifende Geräusch – ähnlich wie Wasser in einem zusammengedrückten Gartenschlauch. Wichtig zu wissen: Giemen ist keine eigene Krankheit, sondern ein Zeichen. Es sagt: „Irgendetwas verengt gerade die Atemwege.“ Das kann harmlos sein, etwa bei einem Baby mit einer Erkältung. Es kann aber auch ein Hinweis auf Asthma oder eine andere Erkrankung der Lunge sein. Deshalb ist es gut, Giemen ärztlich abklären zu lassen – vor allem, wenn es zum ersten Mal auftritt oder öfter wiederkommt.
Wichtige Fakten
- Giemen ist ein Geräusch, kein eigenes Krankheitsbild – die Ursache dahinter muss gefunden werden.
- Am häufigsten hört man es beim Ausatmen, weil die Atemwege dabei von selbst enger werden.
- Bei Babys und Kleinkindern ist Giemen im Rahmen von Atemwegsinfekten sehr verbreitet und meist vorübergehend.
- Giemen mit starker Atemnot ist ein Notfall und gehört sofort in ärztliche Hände.
Ja, Giemen ist häufig. Besonders bei Babys und Kleinkindern tritt es oft auf: Bis zu einem Drittel der kleinen Kinder hat im ersten Lebensjahr mindestens einmal ein pfeifendes Atemgeräusch, meist im Rahmen einer Erkältung. Bei Erwachsenen ist Giemen ebenfalls verbreitet und oft mit Asthma, einer chronischen Bronchitis oder einer Allergie verbunden.
Grundsätzlich kann Giemen jeden treffen – in jedem Alter. Am häufigsten betroffen sind kleine Kinder mit Atemwegsinfekten, Menschen mit Asthma oder Allergien, Raucherinnen und Raucher sowie Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD – eine dauerhafte Verengung der Atemwege durch langjährige Schädigung). Auch wer beruflich Staub oder Dämpfen ausgesetzt ist, kann betroffen sein.
Symptome
- Starke Atemnot in Ruhe oder das Gefühl, keine Luft zu bekommen
- Sprechen ist kaum möglich – nur einzelne Wörter oder gar nichts
- Bläuliche oder graue Lippen, Gesicht oder Fingernägel
- Schläfrigkeit, Verwirrtheit oder kaum ansprechbar sein
- Ein Kind mit Einziehungen am Brustkorb, Nasenflügeln oder Trinkschwäche
- Plötzliches Giemen nach dem Verschlucken oder Essen – Verdacht auf einen Fremdkörper in den Atemwegen
- Schwellung von Gesicht, Lippen oder Zunge, oft mit Quaddeln – mögliche schwere allergische Reaktion
- Ein „stiller“ Brustkorb: keine Pfeifgeräusche mehr, aber weiter schwere Atemnot – dann ist es besonders ernst
- ⚠Giemen zum ersten Mal im Leben, besonders bei Erwachsenen
- ⚠Giemen zusammen mit Fieber über mehrere Tage
- ⚠Zunehmende Atemnot innerhalb von Stunden bis einem Tag
- ⚠Husten mit blutigem oder grünlich-gelbem Auswurf
- ⚠Neues Giemen nach Beginn eines neuen Medikaments
- ⚠Ein Kind, das schlechter trinkt oder weniger aktiv ist als sonst
Häufige Symptome
- Pfeifendes oder zischendes Geräusch beim Atmen, meist beim Ausatmen
- Gefühl einer engen Brust oder eines „Bandes“ um den Brustkorb
- Kurzatmigkeit, besonders bei Anstrengung oder Treppensteigen
- Husten, oft trocken und nachts stärker
- Schnellere Atmung als sonst
- Beschwerden, die sich bei kalter Luft, bei Anstrengung oder nachts verschlimmern
- Manchmal Husten mit zähem Schleim
Symptome bei Kindern
- Pfeifende Atemgeräusche, die man ohne Stethoskop hört
- Schnelle, angestrengte Atmung mit Einziehungen – die Haut zwischen den Rippen oder am Hals zieht sich beim Einatmen ein
- Nasenflügel bewegen sich beim Atmen deutlich mit
- Trinkschwierigkeiten, weniger Windeln oder weniger Essen als sonst
- Unruhe oder auffällige Müdigkeit und Schlappheit
- Husten, der nachts und beim Hinlegen schlimmer wird
- Blasse oder leicht bläuliche Lippen (sofort Notruf)
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Giemen kann fehlen oder sehr leise sein, obwohl die Atemwege deutlich verengt sind
- Atemnot wird oft als „normale Alterserscheinung“ abgetan – das ist sie nicht
- Zunehmende Müdigkeit und Leistungsabfall statt deutlicher Atemnot
- Verwirrtheit oder Schläfrigkeit können ein Warnzeichen für Sauerstoffmangel sein
- Giemen bei älteren Menschen kann auch von einer Herzschwäche kommen und nicht nur von der Lunge
- Verschlechterung nachts im Liegen oder geschwollene Beine als möglicher Zusatzhinweis
Ursachen
Hauptursachen
- Atemwegsinfekte durch Viren – die häufigste Ursache bei Kindern
- Asthma bronchiale: eine dauerhaft entzündliche, empfindliche Lunge mit anfallsartiger Verengung
- Allergien, zum Beispiel auf Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare
- Tabakrauch, auch Passivrauch, sowie Dämpfe und Staub am Arbeitsplatz
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) – meist nach langjährigem Rauchen
- Verschluckter Fremdkörper in den Atemwegen, vor allem bei kleinen Kindern
- Herzschwäche mit Flüssigkeit in der Lunge, besonders bei älteren Menschen
- Reflux – aufsteigender Mageninhalt, der die Atemwege reizt
- Stimmband-Fehlfunktion (die Stimmbänder schließen sich beim Einatmen ungewollt)
- Sehr selten: Tumoren oder andere raumfordernde Prozesse in den Atemwegen
Risikofaktoren
- Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis – bei der Person selbst oder in der Familie
- Asthma in der Familie
- Rauchen in der Schwangerschaft oder Passivrauch im Haushalt
- Frühgeburt oder sehr kleine Geburt
- Übergewicht
- Beruflicher Kontakt mit Staub, Mehl, Chemikalien oder Dämpfen
- Wohnen in feuchten oder schimmelbelasteten Räumen
- Wenig Bewegung und häufige Atemwegsinfekte
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Giemen zum ersten Mal auftritt
- Wenn die Atmung schnell schwerer wird oder das Sprechen anstrengt
- Wenn ein Kind mit pfeifender Atmung weniger trinkt, schlapp wirkt oder Fieber hat
- Wenn Giemen nach einem neuen Medikament beginnt
- Wenn Husten und Giemen länger als eine Woche nicht besser werden
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Giemen immer wieder kommt, etwa bei Anstrengung oder nachts
- Wenn Sie das Gefühl haben, beim Treppensteigen schneller außer Atem zu sein als früher
- Wenn Sie rauchen und Husten oder Giemen haben
- Wenn Sie wissen möchten, ob ein Asthma vorliegt
- Wenn Ihr Kind häufig pfeifend atmet und Sie unsicher sind
Diagnose
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch: Wann tritt das Giemen auf? Nachts, bei Anstrengung, bei Kälte, nach dem Essen? Gibt es Allergien, raucht jemand im Haushalt? Danach hört die Ärztin oder der Arzt mit dem Stethoskop (Hörrohr) zu, wie die Luft durch die Atemwege strömt. Manchmal ist das Geräusch schon dann deutlich hörbar. Je nach Alter und Befund kommen weitere Untersuchungen dazu. Wichtig zu wissen: Nicht jedes Giemen ist Asthma – die Untersuchungen helfen, die Ursache zu finden und gezielt zu behandeln.
Mögliche Untersuchungen
- Körperliche Untersuchung mit Abhören der Lunge und Atemfrequenz messen
- Lungenfunktionstest (Spirometrie) – dabei atmet man in ein Gerät, das misst, wie viel und wie schnell Luft durch die Atemwege geht
- Test vor und nach einem atemwegserweiternden Spray, um zu sehen, ob sich die Atemwege öffnen
- Allergietest, zum Beispiel als Hauttest oder Bluttest
- Blutuntersuchung, wenn eine Entzündung oder eine andere Ursache vermutet wird
- Röntgenaufnahme der Lunge bei unklaren Befunden oder bestimmten Warnzeichen
- Sauerstoffmessung am Finger (Pulsoximeter) – ein kleiner Clip, der die Sauerstoffsättigung misst
- Bei Kindern manchmal ein Therapieversuch über einige Wochen, um zu sehen, ob die Beschwerden darauf ansprechen
- Bei Verdacht auf einen Fremdkörper oder seltene Ursachen: Überweisung an eine Lungenfachpraxis
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die meisten Untersuchungen sind schmerzfrei und dauern nur wenige Minuten. Der Lungenfunktionstest verlangt etwas Übung: Man atmet mehrmals kräftig in ein Mundstück – das ist anstrengend, aber nicht schmerzhaft. Bei kleinen Kindern ist ein Lungenfunktionstest oft nicht möglich; dann stützt sich die Diagnose auf Untersuchung, Verlauf und das Ansprechen auf eine Behandlung. Es kann sein, dass nicht beim ersten Termin alles geklärt ist – manchmal braucht es Geduld und einen zweiten Blick in einigen Wochen.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich immer nach der Ursache. Bei einem Infekt reicht meist Ruhe und Abwarten. Bei Asthma oder einer Allergie geht es darum, Auslöser zu meiden und die Entzündung in den Atemwegen dauerhaft in den Griff zu bekommen. Bei Raucherinnen und Rauchern ist der Rauchstopp der wichtigste Schritt. Kurz gesagt: Es gibt fast immer etwas, das hilft – aber das Richtige hängt von der Ursache ab, deshalb ist die ärztliche Abklärung so wichtig.
Selbsthilfe zu Hause
- Viel trinken – das hält den Schleim flüssig
- Aufrecht sitzen oder liegen, nicht flach – so fällt das Atmen oft leichter
- Frische, kühle Luft und ein gut gelüftetes Zimmer können wohltun
- Reizstoffe meiden: Zigarettenrauch, Räucherstäbchen, Duftkerzen, scharfe Reinigungsmittel, Staub
- Bei allergischem Auslöser: Pollenflug beachten, Bettwäsche regelmäßig heiß waschen, Haustiere aus dem Schlafzimmer halten
- Bei Kindern: in Ruhe trinken lassen, auf ausreichend Flüssigkeit achten und das Kind gut beobachten
- Vorsicht bei Dampfinhalationen – heißer Wasserdampf kann besonders bei Kindern Verbrennungen verursachen. Lieber auf sanfte Maßnahmen setzen und im Zweifel nachfragen
- Einen kurzen Notfallplan besprechen: Was tun, wenn es schlimmer wird?
Medizinische Behandlungen
Je nach Ursache gibt es verschiedene Wege. Bei einer Verengung der Atemwege werden meist Medikamente eingeatmet (inhaliert) – sie wirken direkt in der Lunge. Es gibt zwei Hauptgruppen: Mittel, die die Atemwege schnell weit stellen, und Mittel, die die Entzündung über längere Zeit dämpfen und dadurch die Überempfindlichkeit senken. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt vom Befund ab und wird ärztlich festgelegt. Wichtig: Die Langzeitmedikamente wirken nur, wenn man sie regelmäßig nimmt – auch an guten Tagen. Bei Infekten helfen in der Regel Ruhe und Zeit; Antibiotika wirken nur bei bakteriellen Infektionen und sind bei den meisten Fällen von Giemen nicht nötig. Bei Allergien kann eine Allergiebehandlung (Hyposensibilisierung) infrage kommen. Bei Reflux oder Herzschwäche wird die jeweilige Grunderkrankung behandelt. Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke, wie Sie ein Inhalationsgerät richtig benutzen – die Technik entscheidet oft darüber, ob ein Medikament überhaupt ankommt.
Wann kommt eine Operation infrage?
Operationen sind bei Giemen nur sehr selten nötig. Ein möglicher Fall: Wenn ein Fremdkörper in den Atemwegen steckt, muss er meist über eine Spiegelung (Bronchoskopie – ein dünner Schlauch mit Kamera) entfernt werden. Auch andere seltene Ursachen wie Engstellen oder raumfordernde Prozesse können eine Behandlung mit einem Eingriff erfordern. In den allermeisten Fällen geht es aber ohne Operation.
Leben mit der Erkrankung
Giemen kann den Alltag beeinflussen – aber mit einem guten Plan lässt sich vieles gut in den Griff bekommen. Hilfreich ist ein persönlicher „Asthma- oder Atemplan“, auf dem steht, was bei Beschwerden zu tun ist und wann man Hilfe holen soll. Beobachten Sie, wann das Pfeifen auftritt: nachts, bei Kälte, bei Anstrengung, in bestimmten Räumen? Solche Notizen sind für das Arztgespräch sehr wertvoll. Und: Sprechen Sie offen darüber, wenn Sie sich Sorgen machen – das ist keine Schwäche, sondern hilft, die richtige Unterstützung zu bekommen.
Tipps für den Alltag
- Rauchstopp – für Sie selbst und für alle im Haushalt. Das ist der wirksamste einzelne Schritt
- Zuhause rauchfrei halten, auch im Auto
- Regelmäßig lüften und Feuchtigkeit in der Wohnung im Blick behalten, um Schimmel zu vermeiden
- Auslöser kennen und möglichst meiden (Pollen, Staub, Tierhaare, kalte Luft, starke Gerüche)
- Bei Kälte einen Schal vor Mund und Nase tragen – das wärmt die Luft an
- Impfungen aktuell halten
- Ausreichend Schlaf und Pausen, denn Erschöpfung macht Atemprobleme oft spürbarer
- Bei Kindern: nicht in geschlossenen Räumen rauchen und auf gute Belüftung achten
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst unterstützt die Abwehrkräfte. Bei Übergewicht kann eine moderate Gewichtsabnahme die Atmung spürbar erleichtern. Bewegung ist ausdrücklich erwünscht – auch mit empfindlichen Atemwegen. Gut geeignet sind Schwimmen, Radfahren, Spazierengehen oder Nordic Walking. Bei Anstrengungsasthma kann es helfen, sich vorher aufzuwärmen und – falls ärztlich verordnet – das Notfallspray vor dem Sport zu nutzen. Wichtig: Bewegung sollte Freude machen und nicht außer Atemnot geraten. Bei Unsicherheit fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, welche Belastung für Sie passt.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Atemnot macht Angst – das ist eine ganz normale Reaktion des Körpers. Wer oft pfeifend atmet, schläft manchmal schlechter, fühlt sich unsicher oder vermeidet Situationen, die anstrengend werden könnten. Auch Eltern von betroffenen Kindern machen sich häufig große Sorgen. All das ist verständlich und verdient Beachtung. Sprechen Sie darüber – mit Ihrem Behandlungsteam, in der Familie oder mit Freunden. Atemübungen und Entspannungstechniken können zusätzlich helfen, das Gefühl von Kontrolle zurückzugewinnen. Wenn Ängste oder Niedergeschlagenheit Sie über längere Zeit belasten, suchen Sie bitte professionelle Unterstützung. In einem seelischen Notfall finden Sie in Deutschland rund um die Uhr Hilfe bei der Telefonseelsorge; fragen Sie auch Ihre Hausarztpraxis nach lokalen Angeboten.
Vorbeugung
Nicht jedes Giemen lässt sich verhindern – manche Ursachen wie eine Virus-Erkältung gehören zum Leben dazu. Aber vieles lässt sich beeinflussen: Rauchfreiheit, saubere Luft, der Umgang mit Allergien und ein aufmerksamer Blick auf frühe Zeichen. Wer bereits Asthma hat, kann mit einer konsequenten Behandlung und einem guten Plan die Zahl und Schwere der Anfälle deutlich senken.
Impfungen
Impfungen können Atemwegsinfekte verhindern, die Giemen auslösen. Für Kinder gibt es eine Impfung gegen RS-Viren (Atemwegsvirus), die besonders bei Säuglingen schwere Verläufe verursachen können. Auch die Grippeimpfung und die Impfung gegen Pneumokokken (Bakterien, die Lungenentzündungen auslösen können) sind für viele Menschen sinnvoll – vor allem für ältere Menschen, chronisch Kranke und Menschen mit Lungenerkrankungen. Ob und wann eine Impfung für Sie oder Ihr Kind passt, klären Sie am besten in Ihrer Arztpraxis.
Früherkennungsprogramme
Ein eigenes Reihenuntersuchungsprogramm nur für Giemen gibt es nicht. Aber: Wenn Sie rauchen, sprechen Sie Ihre Praxis auf die Lungenfunktionsprüfung an – sie kann eine beginnende COPD früh zeigen, oft Jahre bevor Beschwerden stark werden. Bei Kindern mit wiederkehrendem Giemen lohnt sich eine regelmäßige Verlaufskontrolle, damit ein mögliches Asthma nicht übersehen wird.
Komplikationen
Unbehandelt
- Wiederkehrende oder zunehmende Atemnot bis hin zu einem Asthmaanfall
- Schlechter Schlaf und Erschöpfung am Tag
- Bei Kindern: Trink- und Essprobleme, die das Wachstum bremsen können
- Häufigere Atemwegsinfekte und Lungenentzündungen
- Dauerhafte Veränderungen der Atemwege, wenn eine Entzündung lange unbehandelt bleibt
- Vermeidung von Bewegung und damit sinkende Belastbarkeit
- Bei älteren Menschen: Sauerstoffmangel, der Herz und Kreislauf zusätzlich belastet
Langzeitprognose
Die Aussichten sind meist gut. Sehr viele Kinder mit Giemen im Rahmen von Infekten wachsen einfach darüber hinaus. Bei Asthma und anderen chronischen Lungenerkrankungen lässt sich mit der richtigen Behandlung und etwas Geduld eine gute Lebensqualität erreichen – viele Menschen mit Asthma leben beschwerdefrei, wenn sie ihre Behandlung ernst nehmen. Der wichtigste Schritt ist immer derselbe: abklären lassen, die Ursache kennen und dann gezielt dagegen vorgehen. Und bei akuter, starker Atemnot gilt: nicht warten, sondern sofort den Notruf 112 wählen.
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Zuletzt aktualisiert: 3. November 2026
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