Red eye what it can mean
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Ein rotes Auge bedeutet, dass die weiße Augenhaut (Sklera) gerötet ist. Das kann viele Ursachen haben, von harmlosen Reizungen bis zu ernsteren Erkrankungen. Meist ist es kein Grund zur Sorge, aber es gibt Symptome, bei denen Sie schnell ärztliche Hilfe brauchen.
Wichtige Fakten
- Ein rotes Auge entsteht oft durch erweiterte Blutgefäße im Auge.
- Häufige Ursachen sind trockene Augen, Allergien oder eine Bindehautentzündung.
- Bei Schmerzen, Sehstörungen oder Lichtempfindlichkeit sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
Ja, ein rotes Auge ist sehr häufig – fast jeder hat es einmal im Leben.
Es kann Menschen jeden Alters treffen – Kinder, Erwachsene und ältere Menschen.
Symptome
- Plötzlicher, starker Augenschmerz
- Plötzlicher Sehverlust oder verschwommenes Sehen ohne erkennbaren Grund
- Rotes Auge nach einer Augenverletzung (z. B. durch einen Schlag)
- Schwere Übelkeit oder Erbrechen zusammen mit Augenschmerzen
- ⚠Lichtempfindlichkeit, die stark ausgeprägt ist
- ⚠Gefühl von etwas im Auge, das nicht weggeht
- ⚠Eitriger oder sehr dicker Ausfluss aus dem Auge
- ⚠Rötung, die sich innerhalb von Stunden verschlechtert
- ⚠Bekannte Augenerkrankung wie grüner Star (Glaukom) und plötzlich gerötetes Auge
Häufige Symptome
- Rötung des weißen Augenteils
- Leichtes Brennen oder Fremdkörpergefühl
- Verstärkter Tränenfluss
- Leichte Verkrustung der Wimpern, vor allem morgens
Symptome bei Kindern
- Verklebte Augenlider, besonders nach dem Schlafen
- Häufiges Reiben der Augen
- Vermehrte Lichtempfindlichkeit
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Trockeneres und gerötetes Auge
- Eventuell dumpfer Schmerz hinter dem Auge
- Verschwommenes Sehen oder Druckgefühl
Ursachen
Hauptursachen
- Bindehautentzündung – oft durch Viren oder Bakterien
- Trockene Augen – zu wenig Tränenflüssigkeit
- Allergien – zum Beispiel auf Pollen oder Tierhaare
- Verletzung der Hornhaut (z. B. durch einen Splitter oder eine Kratzer)
- Entzündung der Regenbogenhaut (Uveitis) oder der Lederhaut (Skleritis)
- Akuter Glaukom-Anfall – hoher Augeninnendruck, Notfall
Risikofaktoren
- Kontaktlinsenträger (erhöhtes Infektionsrisiko)
- Allergiker oder Menschen mit trockenen Augen
- Beruf oder Hobby mit Staub, Rauch oder Chemikalien
- Schwaches Immunsystem (z. B. durch Erkrankungen oder Medikamente)
- Ältere Menschen (häufiger trockene Augen und grüner Star)
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Starke Schmerzen im oder um das Auge
- Plötzliche Sehverschlechterung oder Sehverlust
- Verletzung des Auges
- Lichtempfindlichkeit oder krampfartiges Zusammenziehen der Augenlider
- Augenrötung zusammen mit Kopfschmerzen und Übelkeit
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Leichte Rötung ohne Schmerzen, die nach 2–3 Tagen nicht besser wird
- Immer wiederkehrende Rötung
- Trockenheitsgefühl, das mit künstlichen Tränen nicht verschwindet
- Leichte Verkrustung morgens ohne Sehstörungen
Diagnose
Der Arzt fragt nach Ihren Beschwerden und untersucht Ihr Auge mit einer speziellen Lampe (Spaltlampe). So kann er die Ursache der Rötung feststellen.
Mögliche Untersuchungen
- Spaltlampenuntersuchung – betrachtet Hornhaut, Bindehaut und Vorderkammer
- Druckmessung am Auge (Tonometrie) – misst den Augeninnendruck
- Tränenfilmtest (z. B. Schirmer-Test) – prüft, ob die Augen trocken sind
- Vorsichtiger Abstrich bei Verdacht auf Infektion
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Eventuell bekommen Sie Augentropfen, um die Pupille zu erweitern. Danach kann das Sehen kurzzeitig unscharf sein.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Viele rote Augen heilen von selbst oder mit einfachen Hausmitteln. Bei Infektionen oder Entzündungen kann der Arzt Medikamente verschreiben. Wichtig: Nehmen Sie keine Augentropfen aus der Hausapotheke ohne ärztlichen Rat.
Selbsthilfe zu Hause
- Augen schonen und Reiben vermeiden
- Bei trockenen Augen: künstliche Tränen ohne Konservierungsstoffe (fragen Sie in der Apotheke)
- Kühle, feuchte Kompressen auf das geschlossene Auge legen
- Kontaktlinsen weglassen, bis die Rötung abgeklungen ist
Medizinische Behandlungen
Bei bakterieller Bindehautentzündung kann der Arzt antibiotische Augentropfen oder -salbe verschreiben. Bei Allergien helfen antiallergische Augentropfen. Bei trockenen Augen werden befeuchtende Augentropfen empfohlen. Bei einer Entzündung der Regenbogenhaut sind kortisonhaltige Tropfen möglich – immer nach ärztlicher Anweisung. Bei akutem Glaukom muss der Augeninnendruck notfallmäßig gesenkt werden.
Wann kommt eine Operation infrage?
Ein operativer Eingriff ist nur in seltenen Fällen nötig, zum Beispiel bei einem unbehandelten Glaukom oder schweren Verletzungen.
Leben mit der Erkrankung
Die meisten roten Augen sind vorübergehend. Vermeiden Sie es, die Augen zu reiben, und schützen Sie sie vor Zugluft und trockener Heizungsluft.
Tipps für den Alltag
- Regelmäßig blinzeln, vor allem bei Bildschirmarbeit
- Ausreichend trinken – das unterstützt die Tränenproduktion
- Rauch und Staub meiden
- Kontaktlinsenhygiene beachten: Hände waschen, Linsen regelmäßig reinigen und wechseln
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit genügend Vitamin A (z. B. Karotten, Spinat) kann die Augengesundheit fördern. Bewegung an der frischen Luft tut den Augen gut – aber bei Allergien auf Pollenflug achten.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Ein anhaltend rotes Auge kann verunsichern oder das Selbstbewusstsein beeinträchtigen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder vertrauten Personen, wenn Sie sich belastet fühlen.
Vorbeugung
Nicht immer, aber Sie können das Risiko senken, indem Sie Ihre Augen vor Verletzungen schützen (z. B. Schutzbrille bei Heimwerken) und auf gute Hygiene achten.
Impfungen
Gegen manche Erreger, die zu Augenentzündungen führen können, gibt es Impfungen – zum Beispiel gegen Masern oder Röteln. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten.
Früherkennungsprogramme
Regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt sind besonders für Menschen ab 40 Jahren oder mit erhöhtem Risiko (z. B. Diabetes) sinnvoll.
Komplikationen
Unbehandelt
- Verschlechterung der Sehkraft
- Ausbreitung der Entzündung auf andere Augenteile
- Narbenbildung auf der Hornhaut
- Chronische Trockenheit oder Reizung
Langzeitprognose
Die allermeisten roten Augen heilen gut aus. Selbst bei ernsteren Ursachen wie einer Uveitis ist mit moderner Behandlung die Prognose meist günstig. Wichtig ist, frühzeitig ärztlichen Rat einzuholen.
Unterstützung finden
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 17. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
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Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.