DLCO – die Diffusionskapazität der Lunge verstehen
Übersicht
DLCO ist die Abkürzung für „Diffusing Capacity for Carbon Monoxide“ und heißt auf Deutsch „Diffusionskapazität für Kohlenmonoxid“. Damit ist ein Wert gemeint, der bei einer Lungenfunktionsprüfung gemessen wird. Er zeigt, wie gut Sauerstoff aus der Atemluft durch die feinen Wände der Lungenbläschen ins Blut gelangt. Man kann sich das wie einen Filter vorstellen: Ist die Wand dünn und gut durchblutet, kommt viel Sauerstoff hindurch. Ist sie verdickt, vernarbt oder sind weniger Lungenbläschen vorhanden, kommt weniger hindurch – der DLCO-Wert ist dann niedriger. Wichtig zu wissen: Die DLCO ist keine Krankheit, sondern ein Messwert. Ein auffälliger Wert allein sagt nicht, welche Ursache dahintersteckt.
Wichtige Fakten
- Die DLCO wird mit einem speziellen Atemtest gemessen: Sie atmen einmal tief ein und halten kurz die Luft an, danach wird ausgeatmet und gemessen.
- Der Wert wird immer mit Vergleichswerten verglichen, die sich nach Alter, Größe, Geschlecht und manchmal auch dem Blutfarbstoff richten.
- Ein einzelner Wert reicht nie aus – Ärztinnen und Ärzte beurteilen ihn immer zusammen mit Beschwerden, Untersuchung und weiteren Tests.
Ja. Die DLCO gehört in der Lungenfachmedizin zu den routinely durchgeführten Untersuchungen und wird sehr häufig zusammen mit anderen Lungenfunktionstests gemacht – zum Beispiel bei Menschen mit Atemnot, chronischem Husten oder einer bekannten Lungenerkrankung.
Gemessen wird der Wert bei Menschen jeden Alters, die an einer Lungenfunktionsprüfung teilnehmen. Besonders oft wird er bestimmt bei Raucherinnen und Rauchern, bei Menschen mit chronischer Bronchitis oder Asthma, bei Beschäftigten mit Staubbelastung am Arbeitsplatz, bei Menschen mit Autoimmun- oder Herzerkrankungen und zur Verlaufskontrolle bei bereits bekannten Lungenerkrankungen. Bei Kindern ist die Messung erst möglich, wenn sie gut mitmachen können – meist ab etwa sechs bis acht Jahren.
Symptome
- Starke Atemnot in Ruhe, Sprechen nur noch in einzelnen Wörtern möglich
- Bläuliche Lippen, Zunge oder Fingerspitzen
- Verwirrtheit, Benommenheit oder Bewusstlosigkeit
- Plötzlicher, stechender Brustschmerz mit Atemnot
- Husten mit größeren Mengen Blut
- Schnell zunehmende Atemnot nach einer Operation oder einer längeren Bettlägerigkeit
- ⚠Atemnot, die innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen deutlich schlimmer wird
- ⚠Fieber zusammen mit Husten und Atemnot
- ⚠Neu aufgetretener oder sich verändernder Husten über mehr als zwei bis drei Wochen
- ⚠Ein deutlich geringerer Sauerstoffwert, wenn Sie ein Messgerät für zu Hause haben
- ⚠Zunehmende Beinschwellung zusammen mit Atemnot
Häufige Symptome
- Die DLCO selbst verursacht keine Beschwerden. Auffällig wird sie meist, weil Beschwerden wie Atemnot oder Husten abgeklärt werden.
- Kurzatmigkeit bei Belastung, zum Beispiel beim Treppensteigen oder Spazierengehen
- Anhaltender Husten oder Auswurf
- Müdigkeit und ein Gefühl, weniger leistungsfähig zu sein
- Pfeifende oder rasselnde Atemgeräusche
- Längere Erholungszeit nach körperlicher Anstrengung
Symptome bei Kindern
- Kinder beschreiben Atemnot oft nicht direkt, sondern sagen eher „Ich bin schnell müde“ oder bleiben beim Spielen zurück
- Häufiges Husten, besonders nach Anstrengung oder nachts
- Weniger Ausdauer beim Sport oder beim Toben im Vergleich zu Gleichaltrigen
- Bei Säuglingen und Kleinkindern: schnelleres Atmen, Trinkschwierigkeiten, schlechtes Gedeihen – hier ist eine ärztliche Abklärung wichtig
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Atemnot wird manchmal fälschlich als „normale Alterserscheinung“ abgetan – das ist sie nicht und sollte abgeklärt werden
- Die DLCO sinkt mit dem Alter natürlicherweise etwas ab; die Vergleichswerte berücksichtigen das
- Oft stehen allgemeine Müdigkeit, Kraftlosigkeit oder ein Rückgang der Belastbarkeit im Vordergrund
- Bei mehreren Erkrankungen gleichzeitig (zum Beispiel Herz und Lunge) ist eine sorgfältige Einordnung besonders wichtig
Ursachen
Hauptursachen
- Verengung oder Überblähung der Atemwege mit Abbau von Lungenbläschen, wie bei COPD oder einem Lungenemphysem
- Vernarbungen des Lungengewebes (Lungenfibrose): Die Wand zwischen Luft und Blut wird dicker, der Sauerstoff kommt schwerer hindurch
- Erkrankungen der Lungengefäße, zum Beispiel nach einer Lungenembolie (Blutgerinnsel in der Lunge) oder bei einem erhöhten Druck im Lungenkreislauf
- Blutarmut (Anämie): Ist weniger roter Blutfarbstoff vorhanden, kann weniger Sauerstoff aufgenommen werden
- Entzündliche oder autoimmune Erkrankungen, die auch die Lunge betreffen
- Manchmal ist der Wert auch erhöht – etwa bei einer Blutung in die Lunge oder bei einer Vermehrung der roten Blutkörperchen
- Auch Rauchen, ein Aufenthalt in großer Höhe und die Körperhaltung können den gemessenen Wert beeinflussen
Risikofaktoren
- Rauchen, auch früheres Rauchen und Passivrauchen
- Staub, Dämpfe oder Gase am Arbeitsplatz, zum Beispiel Asbest, Quarzstaub oder Schweißrauch
- Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Sklerodermie
- Herzerkrankungen, besonders solche, die den Druck im Lungenkreislauf erhöhen
- Eine Frühgeburt oder eine Störung der Lungenentwicklung in der Kindheit
- Bestimmte Medikamente oder eine Strahlentherapie, die die Lunge schädigen können
- Eine familiäre Veranlagung zu Lungenvernarbungen
- Eine frühere schwere Lungenerkrankung oder eine Lungenembolie
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Atemnot, die plötzlich auftritt oder rasch zunimmt
- Brustschmerz beim Atmen
- Husten mit Blut
- Fieber mit Atemnot oder ein starkes Krankheitsgefühl
- Bläuliche Verfärbung von Lippen oder Fingern – dann sofort den Notruf 112 wählen
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Atemnot bei Belastung, die über Wochen bestehen bleibt oder zunimmt
- Husten, der länger als drei Wochen anhält
- Pfeifende Atemgeräusche oder ein Engegefühl in der Brust
- Wiederkehrende Atemwegsinfekte
- Wenn Sie beruflich Staub ausgesetzt sind und Beschwerden entwickeln
- Wenn in Ihrer Familie eine Lungenvernarbung bekannt ist
- Wenn Ihr Lungenfunktionswert kontrolliert werden soll – zum Beispiel als Verlaufskontrolle
Diagnose
Die DLCO wird mit einem Atemtest gemessen, dem sogenannten Einatemzug-Verfahren. Sie sitzen dabei aufrecht, bekommen ein Mundstück mit einer Nasenklammer und atmen so tief wie möglich aus. Dann atmen Sie zügig ein Gasgemisch ein, das eine sehr kleine, unbedenkliche Menge Kohlenmonoxid und ein Markergas enthält, halten die Luft etwa zehn Sekunden an und atmen wieder aus. Aus der Menge des Gases, die im Ausatemgemisch übrig bleibt, lässt sich berechnen, wie gut der Übergang in das Blut funktioniert. Der Test wird meist zwei- bis dreimal wiederholt, damit der Wert zuverlässig ist. Für die Beurteilung werden außerdem Alter, Größe, Geschlecht und teilweise der Blutfarbstoffwert berücksichtigt. Der DLCO-Wert wird fast immer zusammen mit einer normalen Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) beurteilt, weil erst die Kombination ein aussagekräftiges Bild ergibt.
Mögliche Untersuchungen
- Spirometrie: Sie atmen in ein Gerät und pusten kräftig aus – so wird gemessen, wie viel Luft in die Lunge passt und wie schnell sie herausströmt
- Ganzkörperplethysmografie: Messung in einer durchsichtigen Kammer, um das gesamte Lungenvolumen zu bestimmen
- DLCO-Test (Diffusionskapazität)
- Blutgasanalyse: Messung von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut, oft aus dem Ohrläppchen oder der Fingerbeere
- Blutuntersuchung, zum Beispiel zum Blutfarbstoff und zu Entzündungswerten
- 6-Minuten-Gehtest: Sie gehen sechs Minuten in Ihrem eigenen Tempo, dabei werden Strecke und Sauerstoffsättigung gemessen
- Bildgebung der Lunge, etwa Röntgenaufnahme oder Computertomografie
- Herzultraschall, wenn ein Problem mit dem Lungenkreislauf oder dem Herzen vermutet wird
- Allergietests oder eine Bronchoskopie (Lungenspiegelung), wenn dies zur Abklärung nötig ist
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchung ist schmerzlos und dauert insgesamt meist zwischen 15 und 30 Minuten. Sie werden gebeten, bequeme Kleidung zu tragen und vorher nicht zu rauchen, nichts Schweres zu essen und keine anstrengende Bewegung zu machen – das kann den Wert verfälschen. Manche Menschen husten beim Einatmen des Gasgemischs kurz; das ist harmlos. Die Ergebnisse liegen oft schon am selben Tag vor, die ausführliche Besprechung findet aber meist in einem eigenen Gespräch statt. Bringen Sie gerne eine Liste Ihrer Medikamente und Ihrer Beschwerden mit und fragen Sie nach, wenn etwas unklar ist.
Behandlung
Die DLCO selbst wird nicht behandelt – sie ist ein Messwert. Behandelt wird, wenn nötig, die Erkrankung, die hinter einem auffälligen Wert steckt. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt ganz von der Ursache ab: Bei einer Lungenerkrankung mit verengten Atemwegen gibt es andere Möglichkeiten als bei einer Vernarbung der Lunge oder bei einer Blutarmut. Das Behandlungsteam wird mit Ihnen gemeinsam entscheiden, was in Ihrer Situation passt.
Selbsthilfe zu Hause
- Nicht rauchen – das ist der wichtigste Schritt für die Lungengesundheit, und Hilfe beim Aufhören ist verfügbar
- Bewegung in einem Tempo, das sich gut anfühlt, zum Beispiel regelmäßige Spaziergänge
- Atem- und Körperübungen erlernen, etwa durch eine Atemphysiotherapie
- Auf gute Raumluft achten und Schadstoffe wie Rauch, Lösungsmittel oder starke Düfte meiden
- Bei Staub am Arbeitsplatz: Schutzmaßnahmen konsequent nutzen und die Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen
- Ausreichend trinken und bei Atemwegsinfekten frühzeitig ärztlichen Rat einholen
- Einen Notfallplan besprechen, wenn Sie zu Hause Sauerstoff messen oder nutzen
Medizinische Behandlungen
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei entzündlichen oder verengenden Atemwegserkrankungen kommen zum Beispiel Medikamente zum Inhalieren oder in Tablettenform zum Einsatz, die das Behandlungsteam verordnet. Bei einer Vernarbung der Lunge können bestimmte Medikamente den Verlauf bremsen. Bei Blutarmut wird die Ursache behandelt. Bei Sauerstoffmangel im Blut kann eine Sauerstofftherapie zu Hause sinnvoll sein. Sehr wirksam ist eine pneumologische Rehabilitation: ein betreutes Programm mit Bewegung, Atemtraining und Schulung, das Ausdauer und Lebensqualität verbessert. Ergänzend helfen Atemphysiotherapie, eine Grippe- und Pneumokokken-Impfung sowie eine gute Behandlung von Begleiterkrankungen. Sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam über Nutzen und Risiken, bevor Sie etwas verändern.
Wann kommt eine Operation infrage?
Operationen sind nur in bestimmten Fällen ein Thema, etwa bei einer starken Überblähung der Lunge (Lungenvolumenreduktion) oder als Lungen-transplantation bei schweren fortgeschrittenen Lungenerkrankungen. Solche Eingriffe werden immer von spezialisierten Zentren sorgfältig geprüft und mit Ihnen ausführlich besprochen. Für die meisten Menschen mit einem auffälligen DLCO-Wert ist das kein Thema.
Leben mit der Erkrankung
Ein auffälliger DLCO-Wert bedeutet nicht automatisch, dass sich Ihr Alltag stark ändern muss. Viele Menschen lernen, ihre Kräfte gut einzuteilen: Aufgaben in kleinere Schritte zerlegen, zwischen anstrengenden Tätigkeiten Pausen einlegen und Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß so planen, dass sie gut zu bewältigen sind. Hilfreich kann auch sein, Dinge, die viel Kraft kosten, zu vereinfachen – etwa Einkäufe liefern zu lassen oder Haushaltsaufgaben aufzuteilen. Wichtig ist ein guter Rhythmus zwischen Aktivität und Erholung.
Tipps für den Alltag
- Rauchstopp – fragen Sie nach Unterstützung, sie ist wirksamer als allein aufzuhören
- Regelmäßige, moderate Bewegung, die Freude macht
- Ausreichend Schlaf und Pausen
- Impfungen aktuell halten – sprechen Sie mit Ihrer Hausarztpraxis
- Auf Warnzeichen wie zunehmende Atemnot achten und frühzeitig Hilfe holen
- Schadstoffe am Arbeitsplatz und zu Hause konsequent meiden
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst und ausreichend Eiweiß unterstützt die Kraft. Wenn Essen wegen Atemnot anstrengend ist, helfen kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt und ein ruhiger Moment vor dem Essen. Bei Bewegung gilt: lieber regelmäßig und moderat als selten und sehr anstrengend. Gut geeignet sind Spazierengehen, Radfahren in flachem Gelände, Wassergymnastik oder ein betreutes Trainingsprogramm. Atmen Sie beim Anstrengen aus, statt die Luft anzuhalten. Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich ein Trainingsprogramm zeigen – zum Beispiel in einer pneumologischen Rehabilitation.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Atemnot und eine unklare Diagnose können verunsichern, Angst machen oder zu Grübeln führen. Das ist sehr verständlich und betrifft viele Menschen. Sprechen Sie darüber – mit Ihrem Behandlungsteam, mit vertrauten Menschen oder in einer Selbsthilfegruppe. Bei anhaltender Ängstlichkeit, Niedergeschlagenheit oder Hoffnungslosigkeit holen Sie bitte professionelle Unterstützung. In akuten seelischen Krisen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenlos erreichbar; in einer lebensbedrohlichen Situation gilt der Notruf 112.
Vorbeugung
Ein auffälliger DLCO-Wert lässt sich nicht immer verhindern. Aber vieles, was die Lunge schädigt, lässt sich vermeiden oder früh erkennen: vor allem das Rauchen und der Kontakt mit schädlichem Staub. Wer nicht raucht und Schadstoffe am Arbeitsplatz konsequent meidet, tut seiner Lunge viel Gutes. Frühes Erkennen ist ebenfalls wichtig – denn je früher eine Lungenerkrankung erkannt wird, desto besser lassen sich Verlauf und Lebensqualität beeinflussen.
Impfungen
Impfungen sind ein wichtiger Schutz für die Lunge. Empfohlen sind in Deutschland unter anderem die Grippeimpfung und die Impfung gegen Pneumokokken, besonders für ältere Menschen und Menschen mit einer Lungenerkrankung. Auch die Impfung gegen COVID-19 und, je nach Situation, gegen Keuchhusten kann sinnvoll sein. Welche Impfungen zu Ihnen passen, besprechen Sie am besten in Ihrer Hausarztpraxis.
Früherkennungsprogramme
Ein allgemeines Screening der DLCO für alle Menschen gibt es nicht. Die Messung wird gezielt eingesetzt, etwa bei Beschwerden, bei bekannter Lungenerkrankung zur Verlaufskontrolle oder bei beruflicher Belastung im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge. Wenn Sie rauchen, beruflich Staub ausgesetzt sind oder in der Familie Lungenvernarbungen vorkommen, sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt darauf an.
Komplikationen
Unbehandelt
- Eine zugrunde liegende Lungenerkrankung kann fortschreiten, wenn sie nicht erkannt und behandelt wird
- Zunehmende Atemnot und ein Rückgang der körperlichen Belastbarkeit
- Häufigere Atemwegsinfekte
- Mögliche Belastung des Herzens durch dauerhaft erhöhten Druck im Lungenkreislauf
- Eingeschränkte Lebensqualität durch ständige Luftnot und Erschöpfung
Langzeitprognose
Die Aussichten sind sehr unterschiedlich – und oft besser, als man zunächst befürchtet. Ein niedriger DLCO-Wert kann sich mit der richtigen Behandlung stabilisieren oder langsamer verschlechtern. Viele Menschen können mit Bewegung, Atemtraining, Rauchstopp und guter medizinischer Betreuung ihren Alltag gut bewältigen und ihre Lebensqualität erhalten. Entscheidend ist, dass die Ursache geklärt wird und Sie regelmäßig in Betreuung bleiben.
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Zuletzt aktualisiert: 3. November 2026
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