Miktionszystourethrografie (VCUG): Blase und Harnröhre im Röntgenbild
Übersicht
Die Miktionszystourethrografie – kurz VCUG – ist eine besondere Röntgenuntersuchung von Blase und Harnröhre. Über einen dünnen, weichen Schlauch (Katheter) wird eine kontrastgebende Flüssigkeit in die Blase gefüllt. Dieser Kontraststoff macht Blase, Harnleiter und Harnröhre auf den Röntgenbildern sichtbar. Es werden Bilder gemacht, während sich die Blase füllt, und noch einmal, während Wasser gelassen wird („Miktion“ bedeutet Wasserlassen). So lässt sich erkennen, ob der Urin seinen normalen Weg nach außen nimmt – oder ob er von der Blase zurück in die Harnleiter und bis in die Nieren fließt. Dieses Zurückfließen heißt vesikoureteraler Reflux (kurz Reflux). Die VCUG ist keine Behandlung, sondern eine Untersuchung. Sie beantwortet eine wichtige Frage: Sind die Harnwege normal gebaut, oder gibt es einen Grund für wiederkehrende Harnwegsinfekte? Ob eine VCUG sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Wichtige Fakten
- Die VCUG ist eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel, die Blase und Harnröhre sichtbar macht.
- Sie zeigt vor allem, ob Urin von der Blase zurück in die Harnleiter und Nieren fließt (Reflux) und ob Form und Funktion der Harnwege unauffällig sind.
- Die Strahlenmenge ist gering und wird so niedrig wie möglich gehalten – der Nutzen der Untersuchung überwiegt in der Regel das kleine Risiko.
- Die Untersuchung dauert meist etwa 15 bis 30 Minuten. Sie wird häufig bei Kindern gemacht, ist aber auch bei Erwachsenen möglich.
Ja. Die VCUG gehört zu den häufigeren speziellen Untersuchungen bei Kindern, die einen Harnwegsinfekt mit Fieber hatten oder bei denen der Ultraschall auffällige Nieren oder Harnwege gezeigt hat. Auch bei Erwachsenen mit wiederkehrenden Harnwegsinfekten, Blasenentleerungsstörungen oder nach bestimmten Operationen kann sie zum Einsatz kommen.
Am häufigsten betrifft sie Säuglinge und Kleinkinder – vor allem nach einem fieberhaften Harnwegsinfekt oder wenn beim Baby schon vor der Geburt erweiterte Nieren aufgefallen sind. Auch Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene können die Untersuchung brauchen, zum Beispiel bei immer wiederkehrenden Blasenentzündungen, bei Problemen mit der Blasenentleerung oder bei bestimmten neurologischen Erkrankungen.
Symptome
- Plötzlich kein Urin mehr möglich, verbunden mit starken Schmerzen im Unterbauch – hier sofort den Notruf 112 wählen
- Hohes Fieber mit Schüttelfrost, starken Flankenschmerzen und Kreislaufproblemen (mögliche Nierenbeckenentzündung mit Blutvergiftung)
- Verwirrtheit, extreme Schwäche oder Bewusstseinstrübung, besonders bei älteren Menschen
- Blut im Urin mit großen Gerinnseln und Schwindel oder Kreislaufschwäche
- Bei Kindern: hohes Fieber, das Kind ist schlapp, trinkt nicht mehr oder reagiert nicht richtig – sofort den Notruf 112 wählen
- ⚠Fieber über etwa 38,5 Grad zusammen mit Schmerzen beim Wasserlassen oder Flankenschmerzen – noch am selben Tag ärztlich abklären lassen
- ⚠Blut im Urin, das länger als einen Tag anhält
- ⚠Nach der Untersuchung: Fieber, Schüttelfrost oder starke Bauchschmerzen
- ⚠Nach der Untersuchung: Schmerzen beim Wasserlassen, die nicht nachlassen, oder gar kein Wasserlassen mehr möglich
- ⚠Rötung, Schwellung oder Eiter an der Stelle, an der der Katheter lag
Häufige Symptome
- Wiederkehrende Harnwegsinfekte oder Blasenentzündungen, besonders wenn sie mit Fieber einhergehen
- Auffälliger Ultraschallbefund, zum Beispiel erweiterte Nieren oder Harnleiter
- Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
- Häufiger Harndrang oder nur kleine Mengen Urin auf einmal
- Schwacher oder unterbrochener Harnstrahl
- Blut im Urin
- Wieder Einnässen am Tag, obwohl das Kind schon trocken war
Symptome bei Kindern
- Fieber ohne erkennbaren Grund, besonders bei Säuglingen und Kleinkindern
- Unruhe, häufiges Schreien oder Weinen beim Wasserlassen
- Trinkunlust, wenig Appetit, Erbrechen oder schlechtes Gedeihen
- Auffällig übelriechender oder trüber Urin
- Erweiterte Nieren oder Harnwege, die bereits beim Baby-Ultraschall in der Schwangerschaft aufgefallen sind
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Wiederholte Harnwegsinfekte, oft ohne typische Beschwerden
- Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung oder Restharn
- Harninkontinenz (ungewollter Urinverlust) oder häufiger nächtlicher Harndrang
- Blasenentleerungsstörungen nach Operationen oder bei neurologischen Erkrankungen
Ursachen
Hauptursachen
- Die VCUG selbst hat keine „Ursache“ – sie wird durchgeführt, um eine Ursache für Beschwerden zu finden. Häufige Anlässe sind:
- Vesikoureteraler Reflux: Der Urin fließt von der Blase rückwärts in die Harnleiter und manchmal bis in die Nieren. Das begünstigt Harnwegsinfekte.
- Angeborene Engstellen, zum Beispiel eine verengte Harnröhre bei Jungen (hintere Harnröhrenklappe)
- Blasenentleerungsstörungen, bei denen die Blase sich nicht vollständig oder nicht richtig entleert
- Eine neurogene Blase – die Blase funktioniert wegen einer Nervenerkrankung nicht normal, etwa bei Spina bifida
- Wiederkehrende Harnwegsinfekte ohne andere erklärbare Ursache
Risikofaktoren
- Junge Säuglinge und Kleinkinder mit fieberhaften Harnwegsinfekten
- Reflux oder Fehlbildungen der Harnwege, die in der Familie vorkommen
- Auffälliger Nieren-Ultraschall beim ungeborenen Kind oder nach der Geburt
- Angeborene oder erworbene Nervenerkrankungen, die die Blase betreffen
- Häufige oder lange bestehende Blasenentleerungsstörungen
- Wiederholte Harnwegsinfekte, besonders wenn sie mit Fieber einhergehen
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Fieber mit Schüttelfrost und Flankenschmerzen – Verdacht auf Nierenbeckenentzündung
- Kein Wasserlassen mehr möglich, verbunden mit starken Schmerzen
- Sichtbares Blut im Urin, besonders mit Gerinnseln
- Nach der VCUG: anhaltendes Brennen, Fieber oder Blut im Urin über einen Tag hinaus
- Bei einem Säugling: Trinkverweigerung, Erbrechen oder ungewöhnliche Schlappheit
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Ihr Kind hatte einen Harnwegsinfekt mit Fieber – dann sollte das weitere Vorgehen besprochen werden
- Im Ultraschall sind erweiterte Nieren oder Harnwege aufgefallen
- Sie oder Ihr Kind haben immer wieder Blasenentzündungen
- Sie möchten wissen, ob eine VCUG sinnvoll ist, und haben Fragen zum Ablauf
- Nach der Untersuchung: Sie möchten die Ergebnisse und die nächsten Schritte besprechen
Diagnose
Die VCUG ist selbst ein Teil der Diagnostik. Vorher wird meist der Urin untersucht und ein Ultraschall der Nieren und der Blase gemacht. Für die VCUG liegt Ihr Kind oder Sie auf einer Liege. Eine Pflegekraft oder Ärztin reinigt die Harnröhrenöffnung und schiebt einen dünnen, weichen Katheter (einen kleinen Schlauch) in die Harnröhre bis in die Blase. Das kann kurz brennen oder kribbeln. Über den Katheter läuft dann die Kontrastflüssigkeit in die Blase. Während die Blase sich füllt, werden Röntgenbilder gemacht. Danach wird der Katheter oft entfernt oder es wird gewartet, bis das Kind oder der Erwachsene auf einer Toilette oder einer Unterlage Wasser lässt – dabei entstehen weitere Bilder. Die gesamte Untersuchung dauert meist etwa 15 bis 30 Minuten. Eltern dürfen in der Regel dabei sein und das Kind halten.
Mögliche Untersuchungen
- Urinuntersuchung (Urinstatus und Urinkultur), um eine Infektion nachzuweisen
- Ultraschall von Nieren und Blase – schmerzfrei und ohne Strahlung
- Die Miktionszystourethrografie (VCUG) selbst – die eigentliche Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel
- Bei Bedarf eine Blutuntersuchung, zum Beispiel um die Nierenfunktion zu prüfen
- In manchen Fällen weitere Bildgebung, etwa eine Nierenszintigrafie, um mögliche Narben im Nierengewebe zu erkennen
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Vor der Untersuchung sollten Sie oder Ihr Kind gut trinken und vorher noch einmal auf die Toilette gehen. Für Kinder ist es hilfreich, die Untersuchung vorher in einfachen Worten zu erklären: „Ein dünner Schlauch füllt die Blase mit Wasser, das auf dem Bild hell leuchtet, und dann darfst du Pipi machen.“ Ein vertrautes Kuscheltier, ein Lieblingslied oder eine Hand zum Festhalten helfen oft. Nach der Untersuchung dürfen Sie meist sofort wieder nach Hause. Manchmal brennt es beim ersten Wasserlassen noch etwas – das legt sich in der Regel bald. Trinken Sie oder Ihr Kind danach gut, damit die Blase gespült wird. Die Ergebnisse besprechen Sie in einem gesonderten Termin mit der Ärztin oder dem Arzt – dort werden auch die nächsten Schritte geplant.
Behandlung
Die VCUG ist eine Untersuchung, keine Behandlung. Behandelt wird das, was dabei herauskommt. Wichtig zu wissen: Bei vielen Kindern, besonders bei jüngeren, bildet sich ein Reflux mit dem Wachstum von selbst zurück. Deshalb ist nicht immer eine Behandlung nötig – manchmal reicht es, gut hinzuschauen. Welcher Weg zu Ihnen oder Ihrem Kind passt, hängt vom Alter, vom Schweregrad des Refluxes, von der Nierenfunktion und von der Zahl der Infekte ab. Diese Entscheidung treffen Sie am besten gemeinsam mit einem Kinderarzt, Kinderurologen oder Nephrologen beziehungsweise mit Ihrer Haus- oder Facharztpraxis.
Selbsthilfe zu Hause
- Ausreichend trinken – das spült die Harnwege und beugt Infekten vor
- Regelmäßig zur Toilette gehen und die Blase möglichst vollständig entleeren
- Bei Kindern: eine entspannte, ungestörte Toilettenroutine ohne Zeitdruck
- Auf Verstopfung achten – ein harter Stuhlgang kann das Wasserlassen erschweren. Ballaststoffe und Bewegung helfen.
- Nach der VCUG viel trinken, damit die Kontrastflüssigkeit gut ausgeschieden wird
- Nach der Untersuchung auf Fieber, Schmerzen oder Blut im Urin achten und bei Auffälligkeiten die Praxis kontaktieren
- Bei Fragen zu Medikamenten oder zur Vorbeugung wenden Sie sich an Ihre Apotheke oder Ihre Arztpraxis
Medizinische Behandlungen
Die Behandlung richtet sich nach dem Befund. Bei einem leichten Reflux ohne Komplikationen wird oft abgewartet und regelmäßig kontrolliert – mit Ultraschall und manchmal später erneut mit einer VCUG. Kommt es wiederholt zu Harnwegsinfekten, kann eine vorbeugende Behandlung mit Antibiotika in niedriger Dosierung erwogen werden; über Nutzen und Dauer entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Bei einer Blasenentleerungsstörung hilft oft ein Blasentraining, manchmal unterstützt durch Physiotherapie. Bei einer neurogenen Blase kann das Erlernen eines regelmäßigen Katheterisierens (Entleeren der Blase über einen dünnen Schlauch) nötig sein. Besteht eine Verstopfung, wird sie mitbehandelt, weil sie das Wasserlassen beeinflusst. Wichtig: Nennen Sie niemals selbst Medikamentennamen oder Dosierungen – lassen Sie sich die Behandlung immer von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt erklären und verordnen.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Operation oder ein kleiner Eingriff kommt nur bei bestimmten Befunden infrage, zum Beispiel bei einer angeborenen Engstelle der Harnröhre, bei einem ausgeprägten Reflux mit wiederholten fieberhaften Infekten trotz vorbeugender Behandlung oder wenn die Nieren Schaden zu nehmen drohen. Möglich sind unter anderem ein kleiner Eingriff, bei dem eine Engstelle eröffnet wird, eine endoskopische Unterspritzung an der Mündung des Harnleiters oder eine Operation, bei der der Harnleiter neu in die Blase eingenäht wird. Solche Entscheidungen werden sorgfältig und im Team abgewogen. Eine zweite Meinung in einem spezialisierten Zentrum ist dabei immer möglich und sinnvoll.
Leben mit der Erkrankung
Nach einer VCUG und je nach Befund ändert sich der Alltag oft gar nicht stark. Viele Familien kommen mit regelmäßigen Kontrollterminen und ein paar einfachen Gewohnheiten gut zurecht. Hilfreich ist ein ruhiger Blick auf die Zeichen eines Harnwegsinfekts: Fieber ohne klare Ursache, auffälliger Urin, Schmerzen beim Wasserlassen. Bei einem Baby zählt auch, ob es plötzlich schlechter trinkt oder unruhig ist. Halten Sie fest, wann solche Zeichen auftreten, und melden Sie sich frühzeitig in Ihrer Praxis – dann lässt sich vieles gut behandeln. Und: Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Sie müssen sich nicht alles merken.
Tipps für den Alltag
- Täglich ausreichend trinken – Wasser ist am besten geeignet
- Regelmäßige Toilettengänge, ohne Hetzen und ohne Zurückhalten
- Auf gute Intimhygiene achten, aber keine aggressiven Seifen oder Sprays verwenden
- Verstopfung vermeiden – viel Obst, Gemüse, Vollkorn und Bewegung
- Bei Kindern: nach dem Toilettengang von vorne nach hinten abwischen
- Zuverlässige Termine für Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen wahrnehmen
Ernährung und Bewegung
Eine besondere Diät ist meist nicht nötig. Wichtig ist, regelmäßig zu trinken – oft hilft es, über den Tag verteilt kleine Mengen anzubieten, besonders bei Kindern. Süße Getränke und stark gesüßte Säfte sollten die Ausnahme bleiben. Eine ausgewogene Kost mit Obst, Gemüse und Vollkornprodukten beugt Verstopfung vor. Bewegung tut gut und unterstützt die Verdauung. Wenn Ihr Kind oder Sie bestimmte Lebensmittel schlecht vertragen, besprechen Sie das mit Ihrer Praxis – echte Unverträglichkeiten sind aber selten die Ursache von Harnwegsproblemen.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Untersuchungen wie eine VCUG können Sorgen machen – bei Kindern und bei Eltern. Das ist völlig normal. Manche Kinder fürchten sich vor dem Katheter oder vor dem Röntgengerät; manche Eltern machen sich Gedanken, ob sie etwas übersehen haben. Solche Gefühle dürfen sein. Sprechen Sie offen darüber – mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt, in der Familie oder mit anderen betroffenen Eltern. Für Kinder hilft oft eine ehrliche, einfache Erklärung im Vorfeld. Wenn Ängste oder Sorgen über längere Zeit belasten, suchen Sie Unterstützung, zum Beispiel über Ihre Arztpraxis oder eine psychosoziale Beratungsstelle. In akuten seelischen Krisen gibt es rund um die Uhr Hilfe über den Notruf 112 oder die Telefonseelsorge.
Vorbeugung
Die VCUG selbst lässt sich nicht „verhindern“ – sie ist eine Untersuchung, die bei einem konkreten Verdacht hilft. Vorbeugen kann man aber den Problemen, die zu ihr führen: mit ausreichendem Trinken, regelmäßiger Blasenentleerung, guter Toilettenroutine und der Behandlung von Verstopfung. Auch wiederkehrende Harnwegsinfekte lassen sich oft verringern. Wichtig ist außerdem, bei Fieber ohne erkennbaren Grund – besonders bei kleinen Kindern – früh ärztlichen Rat zu suchen.
Impfungen
Es gibt keine Impfung, die speziell vor Reflux oder vor der Notwendigkeit einer VCUG schützt. Halten Sie die empfohlenen Standardimpfungen für Ihr Kind ein – das stärkt die allgemeine Abwehr. Fragen Sie Ihre Kinderarztpraxis nach dem aktuellen Impfplan.
Früherkennungsprogramme
Ein generelles Screening mit VCUG für alle Kinder gibt es nicht und ist auch nicht sinnvoll, weil die Untersuchung mit einer kleinen Strahlenmenge verbunden ist. Sinnvoll ist die Untersuchung bei einem klaren Anlass: nach einem fieberhaften Harnwegsinfekt im Säuglings- und Kleinkindalter, bei auffälligem Ultraschall oder bei wiederkehrenden Infekten. In Deutschland orientieren sich Ärztinnen und Ärzte dabei an den AWMF-Leitlinien zu Harnwegsinfektionen im Kindesalter. Sprechen Sie mit Ihrer Praxis, ob in Ihrem Fall eine Untersuchung empfohlen wird.
Komplikationen
Unbehandelt
- Unbehandelte oder übersehene Harnwegsinfekte können sich zu einer Nierenbeckenentzündung entwickeln.
- Ein ausgeprägter Reflux mit wiederholten fieberhaften Infekten kann im Laufe der Zeit Nierengewebe vernarben lassen.
- Narben im Nierengewebe können die Nierenfunktion beeinträchtigen und später einen hohen Blutdruck begünstigen.
- Bei einer angeborenen Engstelle der Harnröhre kann der Urin gestaut werden und die Nieren belasten.
- Selten kann eine schwere Infektion sich auf den ganzen Körper ausbreiten – dann ist eine sofortige Behandlung im Krankenhaus nötig.
Langzeitprognose
Die Aussichten sind in den allermeisten Fällen gut. Viele Kinder mit einem leichten bis mittleren Reflux wachsen aus dem Problem heraus, weil die Harnwege mit dem Körper reifen. Mit regelmäßigen Kontrollen, guter Trinkmenge und einer frühzeitigen Behandlung von Infekten lassen sich Komplikationen meist vermeiden. Auch bei einem auffälligen Befund gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten. Wichtig ist, dass Sie sich gut begleitet fühlen: Stellen Sie Fragen, holen Sie sich bei Bedarf eine zweite Meinung und nehmen Sie die Kontrolltermine wahr. Nichts davon müssen Sie allein schaffen.
Unterstützung finden
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht für externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsempfehlungen unterscheiden sich nach Land und Region. Diese Seite ist allgemeine Aufklärung und entspricht möglicherweise nicht den Leitlinien, Arzneimitteln oder der Praxis an Ihrem Wohnort. Besprechen Sie Ihre Anliegen mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer anderen medizinischen Fachperson und folgen Sie lokalen Empfehlungen, soweit es sie gibt.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Ähnliche Erkrankungen
Quellen und Leitlinien
Keine Leitlinie nennt dieses Thema
Hier wird keine Gesundheitsleitlinie und kein klinisches Kapitel zitiert, das genau dieses Thema nennt. Diese Seite dient nur der allgemeinen Bildung und Information. Sie ist keine Diagnose, kein Behandlungsplan und kein persönlicher medizinischer Rat. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und folgen Sie deren Rat. Bei starken, plötzlichen oder beunruhigenden Beschwerden holen Sie zeitnah medizinische Hilfe, und rufen Sie im Notfall die örtliche Notrufnummer an. Ruqelo LLC ist nicht verantwortlich für medizinische oder rechtliche Folgen von Entscheidungen, die auf diesen Informationen beruhen.
Zuletzt aktualisiert: 3. November 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Guidance may differ by country or region. Confirm local recommendations with a qualified healthcare provider.