HIDA-Scan (Gallenblasen-Szintigrafie): So wird die Galle untersucht
Übersicht
Ein HIDA-Scan ist eine Untersuchung, die zeigt, wie Leber, Gallenblase und Gallenwege arbeiten. Auf Deutsch heißt sie auch Gallenblasen-Szintigrafie. Sie bekommen dabei über eine Vene eine kleine Menge eines schwach radioaktiven Stoffes gespritzt. Die Leber nimmt diesen Stoff auf und gibt ihn mit der Galle weiter. Eine spezielle Kamera zeichnet von außen auf, wie sich der Stoff verteilt. So lässt sich sehen, ob die Galle frei fließen kann und ob sich die Gallenblase richtig entleert. Die Untersuchung tut nicht weh und ist keine Behandlung – sie liefert nur Bilder und Informationen. Radioaktiv klingt im ersten Moment beunruhigend: Die Menge ist aber sehr klein, und der Stoff wird innerhalb von etwa ein bis zwei Tagen über Darm und Niere wieder ausgeschieden.
Wichtige Fakten
- Ein HIDA-Scan ist eine Bildgebung der Galle, keine Therapie.
- Die Untersuchung dauert meist zwischen einer und zwei Stunden, manchmal mit einer Pause und späteren Bildern.
- Für die Untersuchung müssen Sie einige Stunden nüchtern sein – das Team sagt Ihnen vorher genau, ab wann Sie nichts mehr essen und trinken dürfen.
- Die Strahlenbelastung ist gering und mit anderen bildgebenden Verfahren vergleichbar.
- Die Ergebnisse liegen in der Regel nach wenigen Tagen vor, und Ihr Behandlungsteam bespricht sie mit Ihnen.
Ja. Der HIDA-Scan gehört in vielen nuklearmedizinischen Praxen und Kliniken zum Alltag. Er wird vor allem bei Verdacht auf eine entzündete Gallenblase, bei unklaren Oberbauchschmerzen oder nach einer Operation an der Galle eingesetzt.
Häufig sind Erwachsene betroffen, die Schmerzen im rechten Oberbauch haben, besonders nach fettreichen Mahlzeiten. Gallensteine treten bei Frauen etwas häufiger auf als bei Männern, und das Risiko steigt mit dem Alter. Auch Kinder können einen HIDA-Scan bekommen, wenn unklare Bauchbeschwerden oder eine Erkrankung der Gallenwege abgeklärt werden müssen.
Symptome
- Sehr starke, plötzlich einsetzende Bauchschmerzen, besonders mit Fieber und Schüttelfrost
- Bauchschmerzen mit Gelbverfärbung der Haut oder der Augen und Bewusstseinstrübung
- Erbrechen von Blut oder schwarzer, teerartiger Stuhl
- Plötzlicher starker Schwächeanfall, kalter Schweiß oder Kreislaufkollaps
- ⚠Anhaltende Bauchschmerzen, die nicht nachlassen, mit Fieber
- ⚠Neu aufgetretene Gelbverfärbung von Haut oder Augen
- ⚠Dunkler Urin zusammen mit hellem Stuhl
- ⚠Ständiges Erbrechen und das Gefühl, nichts bei sich behalten zu können
Häufige Symptome
- Wiederkehrende oder anhaltende Schmerzen im rechten Oberbauch, oft nach einer fettreichen Mahlzeit
- Schmerzen, die in die rechte Schulter oder in den Rücken ausstrahlen
- Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen nach dem Essen
- Fieber und Schüttelfrost zusammen mit Bauchschmerzen
- Gelbliche Verfärbung von Haut und Augenweiß (Gelbsucht)
- Dunkler Urin und heller, entfärbter Stuhl
- Beschwerden, die nach einer Gallenoperation nicht verschwinden – dann wird manchmal ein Leck oder eine Engstelle gesucht
Symptome bei Kindern
- Unklare, wiederkehrende Bauchschmerzen oder Erbrechen, für die sich keine andere Ursache findet
- Bei Kindern wird die Untersuchung seltener gemacht; das Team erklärt Ihnen und Ihrem Kind vorher jeden Schritt
- Kinder brauchen oft mehr Zeit und Ruhe; fragen Sie, ob ein Elternteil mit in den Untersuchungsraum darf
- Wichtig: Sagen Sie vorher, wenn Ihr Kind schwanger sein könnte – das ist bei Jugendlichen zu bedenken – oder wenn es stillt
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Ältere Menschen haben bei einer entzündeten Gallenblase manchmal keine typischen Beschwerden: Fieber kann fehlen, und statt Schmerzen steht Verwirrtheit oder Appetitlosigkeit im Vordergrund
- Neue Verwirrtheit oder ein plötzlicher Leistungsabfall sollten immer ärztlich abgeklärt werden
- Erzählen Sie dem Team von allen Medikamenten und von Nieren- oder Herzerkrankungen, weil sie den Untersuchungsablauf beeinflussen können
Ursachen
Hauptursachen
- Ein HIDA-Scan wird nicht durch eine Krankheit ausgelöst, sondern hilft, eine Ursache für Beschwerden zu finden
- Gallensteine, die den Ausgang der Gallenblase verstopfen und eine Entzündung auslösen
- Eine Gallenblase, die sich nicht richtig entleert (Fachbegriff: biliäre Dyskinesie)
- Ein Verschluss oder eine Engstelle in den Gallenwegen
- Ein Leck in den Gallenwegen nach einer Operation
- Ein Rückfluss von Galle in den Magen oder andere Störungen des Gallenflusses
Risikofaktoren
- Weibliches Geschlecht und höheres Lebensalter
- Übergewicht und starkes Übergewicht
- Sehr schneller Gewichtsverlust oder sehr seltene Mahlzeiten
- Schwangerschaft
- Gallenstein-Erkrankungen in der Familie
- Bestimmte Bluterkrankungen mit vermehrtem Abbau roter Blutkörperchen
- Zuckerkrankheit und Störungen des Fettstoffwechsels
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Bauchschmerzen mit Fieber, Schüttelfrost oder Gelbsucht auftreten, suchen Sie noch am selben Tag ärztliche Hilfe
- Wenn die Schmerzen so stark sind, dass Sie sich nicht mehr aufrichten können, rufen Sie den Rettungsdienst unter 112
- Wenn nach einer Gallenoperation Fieber, zunehmende Schmerzen oder eine Wundsekretion auftreten
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Sie immer wieder Schmerzen im rechten Oberbauch nach dem Essen bemerken
- Wenn Sie häufiger Übelkeit, Völlegefühl oder Blähungen nach fettreichen Mahlzeiten haben
- Wenn Ihr Behandlungsteam einen HIDA-Scan empfohlen hat, besprechen Sie offene Fragen vor dem Termin – zum Beispiel, ob Sie nüchtern sein müssen
Diagnose
Der HIDA-Scan ist selbst ein Teil der Diagnostik. Bevor er gemacht wird, sprechen Sie meist mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt und werden untersucht; oft kommt zuerst ein Ultraschall. Der HIDA-Scan liefert dann zusätzliche Informationen über die Funktion von Leber, Gallenblase und Gallenwegen – also darüber, wie gut die Galle fließt und ob sich die Gallenblase entleert.
Mögliche Untersuchungen
- Blutuntersuchung: Leberwerte, Gallenfarbstoff (Bilirubin) und Entzündungswerte
- Ultraschall des Bauches – meist der erste Schritt, weil er unkompliziert und gut verfügbar ist
- HIDA-Scan: Aufzeichnung der Gallenfunktion über eine Kamera nach einer Injektion in eine Vene
- Manchmal eine zweite Bildserie nach einer Mahlzeit oder nach einem Medikament, das die Gallenblase zum Entleeren anregt
- Magnetresonanztomografie der Gallenwege (MRT oder MRCP), wenn eine Engstelle genauer geklärt werden soll
- Endoskopische Untersuchung der Gallenwege (ERCP), meist nur, wenn gleichzeitig behandelt werden soll
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Vor dem Termin erklärt Ihnen das Team, wie lange Sie nüchtern bleiben sollen. Sagen Sie bitte, wenn Sie schwanger sind oder stillen könnten, und bringen Sie eine Liste Ihrer Medikamente mit. Beim Termin liegt man meist auf einer Liege. Über eine kleine Kanüle in der Armvene wird der schwach radioaktive Stoff gespritzt. Das kann sich kurz kühl anfühlen. Danach nimmt eine Kamera über einen längeren Zeitraum Bilder auf – Sie liegen dabei ruhig und können meist entspannen. Manchmal wird nach einer Weile eine zweite Bildserie gemacht oder die Gallenblase mit einer Mahlzeit beziehungsweise einem Medikament zur Entleerung angeregt. Danach können Sie in der Regel nach Hause gehen. Trinken Sie am Rest des Tages viel, damit der Stoff gut ausgeschieden wird, und gehen Sie häufiger zur Toilette. Nach der Untersuchung dürfen Sie meist normal am Alltag teilnehmen; die Ergebnisse bespricht Ihr Behandlungsteam in einem eigenen Termin mit Ihnen.
Behandlung
Der HIDA-Scan ist eine Untersuchung und keine Behandlung. Behandelt wird das, was dabei oder bei den anderen Untersuchungen gefunden wird. Je nach Ergebnis kann das bedeuten: abwarten und beobachten, Beschwerden lindern, eine Entzündung behandeln oder – bei wiederkehrenden Problemen – die Gallenblase entfernen. Ihr Behandlungsteam erklärt Ihnen die Möglichkeiten und bespricht mit Ihnen gemeinsam den nächsten Schritt.
Selbsthilfe zu Hause
- Halten Sie die Anweisungen zum Nüchternbleiben genau ein – so sind die Bilder am aussagekräftigsten
- Bringen Sie eine aktuelle Liste aller Medikamente mit, auch von frei verkäuflichen Präparaten und pflanzlichen Mitteln
- Sagen Sie vorher Bescheid, wenn Sie schwanger sind, schwanger sein könnten oder stillen
- Trinken Sie nach der Untersuchung ausreichend Wasser
- Planen Sie für den Tag nicht zu viel – manche Menschen fühlen sich danach müde, auch wenn die Untersuchung selbst harmlos ist
- Notieren Sie Ihre Beschwerden vor dem Termin: Wann treten sie auf, was hilft, was macht es schlimmer? Das hilft beim Gespräch über die Ergebnisse
Medizinische Behandlungen
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei einer Entzündung kommen entzündungshemmende und schmerzlindernde Mittel sowie – wenn Bakterien beteiligt sind – Antibiotika zum Einsatz. Bestimmte Gallensteine können in ausgewählten Fällen mit einer über längere Zeit eingenommenen Medizin aufgelöst werden; das dauert Monate und ist nicht für jede Situation geeignet. Verengte Gallenwege lassen sich im Rahmen einer Spiegelung aufdehnen. Stillende und schwangere Frauen sowie Menschen mit anderen Erkrankungen brauchen manchmal eine angepasste Vorgehensweise. Welche Behandlung zu Ihnen passt, entscheidet Ihr Behandlungsteam individuell – bitte nehmen Sie keine Medikamente ohne Rücksprache ein.
Wann kommt eine Operation infrage?
Wenn die Gallenblase entzündet war, wenn Steine immer wieder Beschwerden machen oder wenn die Gallenblase sich nicht richtig entleert, wird häufig die Gallenblase entfernt – der Fachbegriff ist Cholezystektomie. Meist geschieht das mit einer sogenannten Schlüsselloch-Technik: Über kleine Zugänge wird mit einer Kamera und feinen Instrumenten gearbeitet. Der Körper kann ohne Gallenblase gut leben, weil die Galle dann direkt aus der Leber in den Darm fließt. Ob eine Operation sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden, den Befunden und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand ab – das besprechen Sie am besten ausführlich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Leben mit der Erkrankung
Der Untersuchungstag selbst ist schnell vorbei. Der radioaktive Stoff verlässt den Körper in den ersten ein bis zwei Tagen überwiegend über den Darm und die Niere. Sie können normal zur Arbeit, zur Schule oder in den Alltag zurückkehren. Bis die Ergebnisse da sind, können Anspannung und Ungeduld groß sein – das ist ganz normal. Schreiben Sie sich Fragen auf, damit Sie im Gespräch nichts vergessen.
Tipps für den Alltag
- Essen Sie regelmäßig und in Ruhe – sehr lange Essenspausen können die Galle belasten
- Bei Beschwerden nach fettreichen Speisen kann es helfen, aufzupassen, welche Lebensmittel Ihnen bekommen
- Vermeiden Sie crashartige Diäten und sehr schnellen Gewichtsverlust, weil sie Gallensteine begünstigen können
- Bewegen Sie sich regelmäßig im Rahmen Ihrer Möglichkeiten
- Trinken Sie ausreichend Wasser über den Tag verteilt
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Mischkost mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und guten Ölen tut der Galle in der Regel gut. Wer sehr fettreich und schwer isst, merkt häufig mehr Beschwerden – das ist aber individuell verschieden. Nach einer Entfernung der Gallenblase vertragen manche Menschen fettige Speisen anfangs schlechter; das gibt sich meist mit der Zeit. Bewegen Sie sich regelmäßig, und bauen Sie Übergewicht langsam und Schritt für Schritt ab, statt radikal zu hungern.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Warten auf Untersuchungsergebnisse macht vielen Menschen Angst. Vielleicht sorgen Sie sich, dass etwas Ernstes gefunden wird, oder Sie sind genervt, weil die Beschwerden schon länger da sind. Solche Gefühle sind verständlich und verdienen Platz. Sprechen Sie mit Menschen, denen Sie vertrauen, und scheuen Sie sich nicht, Ihr Behandlungsteam um ein ausführliches Gespräch zu bitten. Wenn die Anspannung Ihren Schlaf oder Ihren Alltag stark beeinträchtigt, holen Sie sich Unterstützung – zum Beispiel über Ihre Hausarztpraxis oder eine Beratungsstelle. In akuten seelischen Krisen erreichen Sie die Telefonseelsorge kostenlos und rund um die Uhr.
Vorbeugung
Einen HIDA-Scan verhindert man nicht – er ist eine Untersuchung, die Klarheit schaffen soll. Gallensteine und Gallenblasenentzündungen lassen sich nicht sicher verhindern, aber ein gesundes Gewicht, regelmäßige Mahlzeiten, langsames Abnehmen und ausreichend Bewegung können das Risiko senken.
Früherkennungsprogramme
Ein routinemäßiges Screening auf Gallensteine wird bei Menschen ohne Beschwerden in der Regel nicht empfohlen. Wenn bei Ihnen Gallensteine bekannt sind, kann es sinnvoll sein, sie in Absprache mit Ihrer Praxis im Blick zu behalten.
Komplikationen
Unbehandelt
- Eine nicht erkannte Entzündung der Gallenblase kann sich ausbreiten und zu einer ernsten Erkrankung werden
- Ein dauerhafter Verschluss der Gallenwege kann zu Gelbsucht und Beschwerden führen
- Selten kommt es zu einem Durchbruch (Perforation) der Gallenblase – das ist ein Notfall
- Die Untersuchung selbst hat nur wenige Risiken: einen kleinen blauen Fleck an der Einstichstelle, sehr selten eine allergische Reaktion, und eine geringe Strahlenbelastung
Langzeitprognose
Die Aussichten sind meist gut. Der HIDA-Scan liefert oft schnell eine klare Antwort, und viele Erkrankungen der Gallenblase lassen sich gut behandeln – auch eine Operation ist heute in der Regel schonend. Viele Menschen haben nach der Behandlung keine oder deutlich weniger Beschwerden. Wichtig ist, dass Sie bei unklaren Bauchschmerzen ärztlichen Rat suchen und Termine zur Nachbesprechung wahrnehmen.
Unterstützung finden
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht für externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsempfehlungen unterscheiden sich nach Land und Region. Diese Seite ist allgemeine Aufklärung und entspricht möglicherweise nicht den Leitlinien, Arzneimitteln oder der Praxis an Ihrem Wohnort. Besprechen Sie Ihre Anliegen mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer anderen medizinischen Fachperson und folgen Sie lokalen Empfehlungen, soweit es sie gibt.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Ähnliche Erkrankungen
Quellen und Leitlinien
Keine Leitlinie nennt dieses Thema
Hier wird keine Gesundheitsleitlinie und kein klinisches Kapitel zitiert, das genau dieses Thema nennt. Diese Seite dient nur der allgemeinen Bildung und Information. Sie ist keine Diagnose, kein Behandlungsplan und kein persönlicher medizinischer Rat. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und folgen Sie deren Rat. Bei starken, plötzlichen oder beunruhigenden Beschwerden holen Sie zeitnah medizinische Hilfe, und rufen Sie im Notfall die örtliche Notrufnummer an. Ruqelo LLC ist nicht verantwortlich für medizinische oder rechtliche Folgen von Entscheidungen, die auf diesen Informationen beruhen.
Zuletzt aktualisiert: 3. November 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Guidance may differ by country or region. Confirm local recommendations with a qualified healthcare provider.