Acne in teenagers
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Akne ist eine häufige Hauterkrankung, bei der die Talgdrüsen verstopfen und sich entzünden. Sie zeigt sich durch Mitesser, Pickel und manchmal tiefere Knoten.
Wichtige Fakten
- Akne ist meist harmlos, aber kann das Selbstbewusstsein stark beeinträchtigen.
- Sie tritt vor allem in der Pubertät auf, kann aber auch später kommen.
- Mit guter Pflege und Behandlung lassen sich Narben oft vermeiden.
Ja, Akne ist die häufigste Hauterkrankung bei Jugendlichen. Fast alle haben irgendwann einmal Pickel.
Jugendliche beiderlei Geschlechts zwischen 12 und 18 Jahren. Jungen haben oft schwerere Formen.
Symptome
- Plötzlich auftretende, sehr schmerzhafte, stark geschwollene Hautpartien mit Fieber – das könnte eine schwere Infektion sein. Rufen Sie sofort den Notruf 112.
- ⚠Sehr starke, schmerzhafte Entzündungen am ganzen Körper
- ⚠Blutige oder nässende Krusten
- ⚠Wenn Ihr Kind plötzlich sehr hohes Fieber bekommt und rote Streifen auf der Haut sichtbar sind
Häufige Symptome
- Mitesser (Komedonen) – kleine, schwarze oder weiße Punkte
- Pickel (Pusteln) – kleine, rote Erhebungen mit Eiter
- Rote, entzündete Knötchen
- Zysten – tiefe, schmerzhafte Knoten unter der Haut
Symptome bei Kindern
- Bei Kindern vor der Pubertät ist Akne seltener. Es können leichte Mitesser oder Pickel auftreten.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Akne bei Erwachsenen ist ungewöhnlich, kann aber vorkommen, oft hormonell bedingt.
Ursachen
Hauptursachen
- Verstopfte Talgdrüsen durch überschüssiges Hautfett
- Hormonelle Veränderungen in der Pubertät
- Bakterien auf der Haut, die Entzündungen verstärken
- Entzündungsreaktionen des Körpers
Risikofaktoren
- Hormonschwankungen (z.B. während der Pubertät oder Menstruation)
- Familiäre Veranlagung (wenn Eltern schwere Akne hatten)
- Stress
- Fettige oder verstopfende Hautpflegeprodukte
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Bei sehr starken, schmerzhaften Entzündungen mit Fieber
- Bei Anzeichen einer Hautinfektion (z.B. eitrige, warme Stellen)
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn die Pickel nicht auf einfache Hautpflege ansprechen
- Wenn das Aussehen der Haut psychisch sehr belastet
- Wenn Sie unsicher sind, wie Sie Ihre Haut richtig pflegen sollen
Diagnose
Der Arzt oder die Ärztin stellt die Diagnose meist durch eine einfache Untersuchung der Haut. Er oder sie schaut sich die Pickel, Mitesser und Knoten genau an.
Mögliche Untersuchungen
- In der Regel sind keine speziellen Tests nötig.
- Bei Verdacht auf eine hormonelle Störung kann eine Blutuntersuchung durchgeführt werden.
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Der Arzt fragt nach Ihren Beschwerden, Ihren Hautgewohnheiten und ob schon jemand in der Familie Akne hatte. Er gibt dann Tipps zur Hautpflege und bespricht mit Ihnen die nächsten Schritte.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Akne. Sie reicht von einfachen Hautpflegetipps bis zu Medikamenten, die Entzündungen lindern oder die Talgproduktion verringern.
Selbsthilfe zu Hause
- Tägliche milde Reinigung der Haut mit lauwarmem Wasser
- Nicht an Pickeln herumdrücken (das verschlimmert Entzündungen)
- Fettfreie Feuchtigkeitscremes verwenden
- Hände so oft wie möglich vom Gesicht fernhalten
- Wechseln Sie täglich den Waschlappen oder verwenden Sie Einmalpads
Medizinische Behandlungen
Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, wie Cremes, Gele oder Tabletten. Die Wahl hängt von der Art und Schwere der Akne ab. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin bespricht mit Ihnen die beste Option – manchmal ist auch eine Kombination sinnvoll.
Wann kommt eine Operation infrage?
Nur in sehr seltenen Fällen, wenn sich tiefe Zysten oder Narben gebildet haben, kann ein kleiner Eingriff nötig sein. Das wird dann mit dem Hautarzt besprochen.
Leben mit der Erkrankung
Akne erfordert eine konsequente, aber sanfte Hautpflege. Mit der richtigen Behandlung können die Pickel oft deutlich zurückgehen.
Tipps für den Alltag
- Regelmäßige, schonende Reinigung der Haut (morgens und abends)
- Nicht rauchen – Rauchen kann Akne verschlechtern
- Stress so gut es geht vermeiden (z.B. durch Entspannungsübungen)
Ernährung und Bewegung
Eine gesunde Ernährung mit wenig Zucker und fettigen Speisen kann helfen. Auch Sport ist gut für die Haut – duschen Sie aber nach dem Training, damit Schweiß und Bakterien nicht die Poren verstopfen.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Akne kann das Selbstbewusstsein stark beeinträchtigen. Jugendliche fühlen sich oft unsicher oder traurig. Es ist wichtig, offen darüber zu sprechen. Bei starker Belastung kann psychologische Unterstützung hilfreich sein.
Vorbeugung
Akne lässt sich nicht immer verhindern, aber Sie können das Risiko für schwere Verläufe senken: durch eine gute Hautpflege, eine ausgewogene Ernährung und indem Sie Pickel nicht ausdrücken.
Impfungen
Für Akne gibt es keine Impfung.
Früherkennungsprogramme
Ein spezielles Früherkennungsprogramm für Akne existiert nicht. Bei ersten Anzeichen ist ein Arztbesuch aber immer sinnvoll.
Komplikationen
Unbehandelt
- Narben auf der Haut, die dauerhaft bleiben können
- Dunkle Flecken (Hyperpigmentierung) nach Abheilen der Pickel
- Psychische Belastung, wie geringes Selbstwertgefühl oder soziale Ängste
Langzeitprognose
Mit der richtigen Behandlung heilt Akne meist folgenlos ab. Bei leichter Akne bessert sie sich oft von selbst nach der Pubertät. Sollten Narben entstanden sein, gibt es heute gute Behandlungsmöglichkeiten. Lassen Sie sich beraten – die Haut kann sich wieder erholen.
Unterstützung finden
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 18. Juli 2026
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