Fibroids living in children
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Fibrose (auch Myome genannt) sind gutartige Wucherungen der Gebärmuttermuskulatur. Sie sind sehr selten bei Kindern – meist treten sie bei Frauen im gebärfähigen Alter auf. Bei einem Kind bedeutet es, dass ein solcher gutartiger Knoten in der Gebärmutter vorhanden ist, der in der Regel keine Krebserkrankung ist.
Wichtige Fakten
- Fibrose sind gutartige Geschwülste – sie sind kein Krebs.
- Bei Kindern sind Fibrose äußerst selten; die meisten Fälle betreffen Erwachsene.
- Sie können unterschiedlich groß sein und Beschwerden verursachen oder auch nicht.
- Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt, aber Hormone spielen eine Rolle.
Nein, Fibrose sind bei Kindern sehr selten. Die meisten Fibrose werden bei Frauen zwischen 30 und 50 Jahren festgestellt.
Normalerweise betreffen Fibrose Frauen im gebärfähigen Alter. Bei Kindern kommen sie so gut wie nie vor. Sollte ein Kind dennoch davon betroffen sein, ist eine ärztliche Abklärung wichtig.
Symptome
- Plötzliche, sehr starke Bauchschmerzen, die nicht nachlassen
- Starke Blutung mit Schwindel oder Ohnmachtsgefühl
- Zeichen eines Kreislaufschocks (kalte, feuchte Haut, schneller Puls)
- ⚠Anhaltende Schmerzen im Bauch, die den Alltag beeinträchtigen
- ⚠Ungewöhnliche Blutungen (bei Kindern vor der Pubertät sofort ärztlich vorstellen)
- ⚠Fieber zusammen mit Bauchschmerzen
Häufige Symptome
- Starke oder verlängerte Monatsblutungen (bei Jugendlichen nach der ersten Regel)
- Schmerzen im Unterbauch oder Rücken
- Druckgefühl im Bauch
- Häufiger Harndrang
Symptome bei Kindern
- Sehr selten: Schmerzen im Bauch ohne ersichtlichen Grund
- Ungewöhnliche Blutungen (vor der Pubertät bitte sofort ärztlich abklären)
- Vergrößerter Bauchumfang
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Bei erwachsenen Frauen typische Symptome wie starke Regelblutungen und Unterleibsschmerzen
- Mögliche Fruchtbarkeitsprobleme
- Druck auf Blase oder Darm
Ursachen
Hauptursachen
- Die genaue Ursache ist nicht bekannt. Vermutlich spielen weibliche Hormone (Östrogen) eine Rolle.
- Bei Kindern könnten seltene genetische Veränderungen oder hormonelle Störungen beteiligt sein.
Risikofaktoren
- Alter (tritt meist bei Erwachsenen auf)
- Familiäre Vorbelastung – wenn nahe Verwandte Fibrose haben
- Übergewicht
- Bestimmte Ernährungsgewohnheiten (viel rotes Fleisch, wenig Gemüse)
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Starke, plötzliche Bauchschmerzen
- Ungewöhnliche Blutungen (besonders bei Kindern vor der Pubertät)
- Anzeichen eines Kreislaufproblems (Schwindel, Ohnmacht)
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Ihr Kind wiederkehrende Bauchschmerzen hat, die nicht erklärbar sind
- Bei Verdacht auf eine vergrößerte Gebärmutter oder Tastbefund im Bauch
- Wenn die Regelblutung (bei Jugendlichen) sehr stark oder schmerzhaft ist
Diagnose
Der Arzt oder die Ärztin stellt die Diagnose meist mit einer Ultraschalluntersuchung des Bauches. Dabei kann man die Fibrose als runde, gut abgrenzbare Knoten in der Gebärmutter erkennen.
Mögliche Untersuchungen
- Ultraschall (Sonographie) des Bauches
- Bei Bedarf Magnetresonanztomographie (MRT) zur genaueren Darstellung
- Blutuntersuchungen (zur Überprüfung der Hormone und zum Ausschluss anderer Ursachen)
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchungen sind schmerzfrei und belasten Ihr Kind nicht. Der Arzt wird mit Ihnen die Befunde besprechen und erklären, ob eine Behandlung nötig ist.
Behandlung
Bei Kindern ist eine Behandlung von Fibrose nur selten nötig, da die meisten Beschwerden ausbleiben. Wenn Symptome auftreten, richtet sich die Behandlung nach der Schwere der Beschwerden und dem Alter des Kindes.
Selbsthilfe zu Hause
- Bei leichten Schmerzen: Wärme (Wärmflasche oder warmes Bad) kann helfen
- Ausreichend trinken und gesund essen
- Bewegung und Entspannung fördern das Wohlbefinden
Medizinische Behandlungen
Ärzte können Medikamente einsetzen, die die Hormonproduktion beeinflussen, um das Wachstum der Fibrose zu stoppen oder die Symptome zu lindern. Diese Medikamente werden nur unter strenger ärztlicher Aufsicht angewendet. Bei starken Beschwerden kann eine Operation in Betracht gezogen werden.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Operation kommt nur sehr selten bei Kindern in Frage, zum Beispiel wenn die Fibrose sehr groß ist oder starke Schmerzen verursacht. Der Eingriff wird dann von einem erfahrenen Kinderchirurgen durchgeführt.
Leben mit der Erkrankung
Die meisten Kinder mit einer Fibrose haben keine alltäglichen Einschränkungen. Regelmäßige ärztliche Kontrollen reichen meist aus, um sicherzustellen, dass sich die Fibrose nicht verändert.
Tipps für den Alltag
- Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse
- Fördern Sie regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf
- Vermeiden Sie Stress – das hilft dem ganzen Körper
Ernährung und Bewegung
Eine gesunde Ernährung mit wenig rotem Fleisch und reichlich Ballaststoffen kann unterstützend wirken. Bewegung wie Radfahren, Schwimmen oder Tanzen ist in der Regel problemlos möglich.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Die Diagnose einer Fibrose kann bei Ihrem Kind oder Ihnen als Eltern Ängste auslösen. Sprechen Sie offen darüber. Bei anhaltender Belastung kann eine psychologische Beratung helfen.
Vorbeugung
Da die genaue Ursache nicht bekannt ist, gibt es keine sichere Möglichkeit, Fibrose zu verhindern. Ein gesunder Lebensstil kann das allgemeine Risiko senken.
Impfungen
Es gibt keine Impfung gegen Fibrose.
Früherkennungsprogramme
Es gibt keine routinemäßige Vorsorgeuntersuchung für Kinder auf Fibrose. Nur bei Beschwerden wird der Arzt eine Ultraschalluntersuchung durchführen.
Komplikationen
Unbehandelt
- Bei sehr großen Fibrosen kann es zu starken Blutungen oder Schmerzen kommen.
- Sehr selten kann eine Fibrose die Fruchtbarkeit im Erwachsenenalter beeinträchtigen.
- Eine Verdrehung (Torsion) des Knotens kann akute Bauchschmerzen verursachen – das ist ein Notfall.
Langzeitprognose
Die Prognose ist in den allermeisten Fällen sehr gut. Fibrose bei Kindern sind extrem selten und in der Regel harmlos. Viele bilden sich sogar von selbst zurück. Mit regelmäßigen Kontrollen ist eine gute Überwachung möglich.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2026
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