Kidney stones prevention living in teenagers
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Nierensteine sind harte, kristallartige Ablagerungen, die sich in den Nieren bilden. Sie können Schmerzen verursachen, wenn sie durch die Harnwege wandern. Bei Teenagern treten sie seltener auf als bei Erwachsenen, aber die richtigen Gewohnheiten können helfen, sie zu verhindern.
Wichtige Fakten
- Nierensteine entstehen oft, wenn zu wenig getrunken wird.
- Eine gesunde Ernährung mit wenig Salz und viel Gemüse kann das Risiko senken.
- Die meisten Nierensteine sind klein und werden von selbst ausgeschieden.
Nierensteine kommen bei Teenagern nicht sehr häufig vor, aber sie werden heutzutage etwas öfter gesehen als früher. Etwa 1 von 100 Jugendlichen könnte betroffen sein.
Sie können jeden Teenager betreffen, unabhängig vom Geschlecht. Einige Risikofaktoren wie erbliche Veranlagung oder bestimmte Erkrankungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit.
Symptome
- Sehr starke Schmerzen, die nicht nachlassen
- Fieber und Schüttelfrost zusammen mit den Schmerzen
- Übelkeit und Erbrechen, sodass nichts mehr im Magen bleibt
- Es ist gar kein Urin mehr möglich (Harnverhalt)
- ⚠Blut im Urin (auch ohne starke Schmerzen)
- ⚠Anhaltende Schmerzen, die die Bewegung einschränken
- ⚠Wiederholte Schmerzepisoden innerhalb kurzer Zeit
Häufige Symptome
- Starke, wellenförmige Schmerzen im unteren Rücken oder an der Seite
- Schmerzen, die in den Unterbauch oder die Leiste ausstrahlen
- Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
- Rosa, rote oder braune Urinverfärbung (Blut im Urin)
- Übelkeit und Erbrechen
- Häufiger Harndrang oder nur wenig Urin
Symptome bei Kindern
- Bei jüngeren Kindern können die Schmerzen schwer zu beschreiben sein, sie wirken oft unruhig oder weinen viel.
- Sie können auch über Bauchschmerzen klagen, die nicht lokalisiert werden.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Bei älteren Erwachsenen (nicht im Fokus dieses Artikels) können ähnliche Symptome auftreten, aber sie haben häufiger Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Nierenprobleme.
Ursachen
Hauptursachen
- Zu wenig Flüssigkeit: Konzentrierter Urin begünstigt die Kristallbildung.
- Ernährung mit viel Salz oder oxalathaltigen Lebensmitteln (z.B. Spinat, Rhabarber, Schokolade) in großen Mengen.
- Übermäßiger Verzehr von tierischem Eiweiß (Fleisch, Wurst).
Risikofaktoren
- Familienanamnese: Wenn Eltern oder Geschwister Nierensteine hatten, ist das Risiko erhöht.
- Bestimmte Erkrankungen wie Typ-1-Diabetes oder Übergewicht.
- Einnahme mancher Medikamente (z.B. bestimmte Diuretika) – immer mit dem Arzt besprechen.
- Einseitige Ernährung oder Crash-Diäten.
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Bei sehr starken Schmerzen, die nicht nachlassen.
- Bei Fieber und Schüttelfrost während der Schmerzen.
- Wenn Sie nicht mehr urinieren können.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Nachdem ein Stein abgegangen ist, zur Nachsorge und Prävention.
- Wiederkehrende leichte Schmerzen oder Blut im Urin.
- Fragen zur Ernährung und Lebensstiländerung zur Vorbeugung.
Diagnose
Der Arzt fragt nach den Symptomen und der Krankengeschichte. Dann folgen meist ein Urintest und bildgebende Verfahren, um die Steine zu sehen.
Mögliche Untersuchungen
- Urinuntersuchung: Auf Blut, Kristalle oder Anzeichen einer Infektion.
- Bluttest: Check der Nierenfunktion und auf mögliche Risikofaktoren.
- Ultraschall: Schmerzfrei und ohne Strahlung – zeigt größere Steine.
- CT-Scan: Detaillierte Bilder, besonders bei sehr kleinen Steinen – nur wenn nötig.
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchungen sind schmerzfrei. Sie müssen vielleicht etwas warten, bis die Ergebnisse da sind. Der Arzt wird Ihnen alles genau erklären.
Behandlung
Das Ziel ist, den Stein loszuwerden und neue zu verhindern. Bei kleinen Steinen reicht es oft, viel zu trinken und die Schmerzen zu lindern. Größere Steine brauchen manchmal eine Behandlung.
Selbsthilfe zu Hause
- Trinken Sie viel Wasser (2–3 Liter pro Tag), um den Urin zu verdünnen.
- Bei Schmerzen: Wärmflasche oder warmes Bad auf der schmerzenden Stelle.
- Bewegung (z.B. Spazierengehen) kann helfen, den Stein zu bewegen.
- Vermeiden Sie zu salzige Speisen und zu viel tierisches Eiweiß.
Medizinische Behandlungen
Der Arzt kann Schmerzmittel verschreiben, die den Krampf der Harnleiter lösen, sodass der Stein leichter abgeht. Bei größeren Steinen werden Verfahren wie die Stoßwellentherapie (ESWL) eingesetzt, die den Stein zertrümmert. Oder ein dünnes Endoskop (Ureteroskopie) wird eingeführt, um den Stein zu entfernen.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Operation ist selten nötig. Sie kommt infrage, wenn der Stein sehr groß ist, starke Schmerzen verursacht oder eine Infektion vorliegt, die sich nicht anders behandeln lässt.
Leben mit der Erkrankung
Nach einem Nierenstein ist es wichtig, die Trinkgewohnheiten umzustellen. Ein kleiner Aufkleber am Handy oder in der Schultasche kann ans Trinken erinnern.
Tipps für den Alltag
- Tragen Sie immer eine Wasserflasche bei sich.
- Reduzieren Sie Softdrinks und Energy-Drinks – sie enthalten oft viel Zucker und Phosphat.
- Essen Sie weniger Fertiggerichte und Fastfood (viel Salz).
- Bewegung in der Freizeit (Sport, Tanzen, Radfahren) hilft ebenfalls.
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkorn ist gut. Zu viel Fleisch und Wurst sollte vermieden werden. Sport fördert die Durchblutung und kann helfen, den Urin zu verdünnen, da man mehr trinkt.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Die Schmerzen können beängstigend sein. Manche Teenager haben Angst, dass es wiederkommt. Es ist ganz normal, sich Sorgen zu machen. Sprechen Sie mit Ihren Eltern oder Ihrem Arzt darüber – das hilft.
Vorbeugung
Ja, in vielen Fällen lassen sich Nierensteine verhindern. Die wichtigsten Maßnahmen sind: ausreichend trinken (Wasser ist am besten), salzarm essen und auf eine gesunde Ernährung achten.
Impfungen
Es gibt keine Impfung gegen Nierensteine.
Früherkennungsprogramme
Wenn in Ihrer Familie bereits Nierensteine aufgetreten sind, kann der Arzt gelegentlich den Urin untersuchen lassen, um frühe Anzeichen zu erkennen.
Komplikationen
Unbehandelt
- Harnwegsinfektionen, die auf die Nieren übergreifen können (Nierenbeckenentzündung).
- Narbenbildung oder Schädigung der Niere, wenn der Stein den Harnleiter dauerhaft blockiert.
- Wiederkehr weiterer Steine.
Langzeitprognose
Die meisten Teenager erholen sich vollständig von einem Nierenstein. Mit den richtigen Trink- und Essgewohnheiten können Sie das Risiko für neue Steine deutlich senken. Bei manchen Menschen kommen sie trotzdem wieder, aber die Behandlung ist heute sehr gut möglich.
Unterstützung finden
Lokale Organisationen
- Patientenleitlinie der AWMF ↗ · Deutschland
Hilfetelefone
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.