Childhood vaccination schedule overview by country
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Ein Impfplan für Kinder ist eine Liste von Impfungen, die Kinder in einem bestimmten Alter erhalten sollten. Diese Impfungen schützen vor gefährlichen Krankheiten wie Masern, Keuchhusten oder Kinderlähmung.
Wichtige Fakten
- Impfungen werden in den ersten Lebensjahren nach einem festen Zeitplan verabreicht.
- In Deutschland gibt es die Ständige Impfkommission (STIKO), die den Impfplan empfiehlt.
- Die meisten Impfungen sind in Deutschland für Kinder kostenlos.
Ja, Impfungen für Kinder sind weltweit üblich. In Deutschland werden die meisten Kinder nach dem STIKO-Plan geimpft.
Der Impfplan betrifft alle Kinder von der Geburt bis zum Jugendalter. Besonders wichtig ist er für Säuglinge und Kleinkinder, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist.
Symptome
- Plötzliche Atemnot oder bläuliche Lippen
- Bewusstlosigkeit oder Krampfanfälle
- Zeichen einer Hirnhautentzündung: steifer Nacken, starke Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit
- ⚠Hohes Fieber über 39°C, das nicht sinkt
- ⚠Anhaltender Durchfall mit Anzeichen von Austrocknung
- ⚠Ausschlag, der sich schnell ausbreitet oder nicht wegdrückbar ist
Häufige Symptome
- Fieber und Hautausschlag (z. B. bei Masern oder Röteln)
- Starker Husten, der in Anfällen kommt (Keuchhusten)
- Durchfall und Erbrechen (z. B. bei Rotaviren)
Symptome bei Kindern
- Bei Kindern können die Symptome schwerer verlaufen. Achten Sie auf hohes Fieber, Krampfanfälle oder Atemnot.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Obwohl der Impfplan für Kinder ist, können auch Erwachsene diese Krankheiten bekommen, wenn sie nicht geimpft sind. Symptome sind dann ähnlich, aber oft schwerer.
Ursachen
Hauptursachen
- Die Krankheiten werden durch Viren oder Bakterien verursacht.
- Ohne Impfung kann das Kind sich leicht anstecken, z. B. in der Kita oder Schule.
Risikofaktoren
- Nicht geimpft zu sein ist der größte Risikofaktor.
- Kinder mit geschwächtem Immunsystem haben ein höheres Risiko für schwere Verläufe.
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Ihr Kind plötzlich sehr krank wirkt, hohes Fieber hat oder schwer atmet, suchen Sie sofort einen Arzt auf oder rufen Sie den Notruf 112.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Gehen Sie zu den regulären Vorsorgeuntersuchungen (U-Untersuchungen), bei denen die Impfungen besprochen und durchgeführt werden.
- Wenn Sie Fragen zum Impfplan haben, sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Kinderärztin.
Diagnose
Wenn Ihr Kind Symptome einer impfpräventablen Krankheit zeigt, kann der Arzt die Krankheit durch eine Untersuchung und manchmal durch Labortests wie einen Bluttest oder einen Abstrich feststellen.
Mögliche Untersuchungen
- Blutuntersuchung auf Antikörper
- Abstrich aus Nase oder Rachen
- Stuhlprobe bei Durchfallerkrankungen
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Der Arzt wird Ihr Kind gründlich untersuchen und nach dem Impfstatus fragen. Bei Verdacht auf eine meldepflichtige Krankheit wird der Arzt das Gesundheitsamt informieren.
Behandlung
Die Behandlung einer impfpräventablen Krankheit hängt von der Art der Erkrankung ab. Viele Viruskrankheiten heilen von selbst aus, während bakterielle Infektionen mit Antibiotika behandelt werden können. Wichtig ist eine gute Unterstützung des Körpers.
Selbsthilfe zu Hause
- Viel Flüssigkeit geben, um Austrocknung vorzubeugen
- Bei Fieber: leichte Kleidung und Ruhe
- Bei Husten: viel trinken und die Luft feucht halten
Medizinische Behandlungen
Bei bakteriellen Infektionen wie Keuchhusten verschreibt der Arzt ein Antibiotikum. Bei Viruserkrankungen wie Masern gibt es keine spezifische Behandlung, aber Medikamente können die Symptome lindern. Bei schweren Verläufen kann eine Krankenhausbehandlung nötig sein, z. B. mit Sauerstoff oder Flüssigkeit über die Vene. Wichtig: Geben Sie niemals eigenmächtig Medikamente, ohne den Arzt zu fragen.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Operation ist bei diesen Krankheiten in der Regel nicht nötig.
Leben mit der Erkrankung
Wenn Ihr Kind eine impfpräventable Krankheit hat, braucht es viel Ruhe und Zuwendung. Halten Sie es von anderen Kindern fern, um eine Ansteckung zu vermeiden.
Tipps für den Alltag
- Ausreichend Schlaf
- Gute Hygiene, z. B. Händewaschen
- Lüften des Zimmers
- Gesunde Ernährung zur Stärkung des Immunsystems
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse hilft dem Körper, sich zu erholen. Leichte Bewegung ist erst nach Abklingen der Symptome wieder erlaubt.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Eine schwere Erkrankung des Kindes kann für die ganze Familie belastend sein. Es ist normal, sich Sorgen zu machen. Holen Sie sich Unterstützung bei Ihrem Arzt oder einer Beratungsstelle.
Vorbeugung
Ja, viele dieser Krankheiten lassen sich durch Impfungen zuverlässig verhindern. Der Impfplan der STIKO bietet einen optimalen Schutz.
Impfungen
In Deutschland sind Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten, Tetanus, Kinderlähmung, Hepatitis B, Rotaviren, Meningokokken, Pneumokokken und andere enthalten. Die Impfungen werden in mehreren Dosen verabreicht.
Früherkennungsprogramme
Nicht zutreffend. Vorsorgeuntersuchungen sind jedoch wichtig, um den Impfstatus zu prüfen.
Komplikationen
Unbehandelt
- Bei Masern kann es zu Lungenentzündung oder Hirnhautentzündung kommen.
- Keuchhusten kann bei Säuglingen zu Atemstillstand führen.
- Kinderlähmung kann dauerhafte Lähmungen verursachen.
Langzeitprognose
Mit der Impfung sinkt das Risiko für diese schweren Komplikationen drastisch. Auch wenn ein Kind doch erkrankt, ist die Prognose bei rechtzeitiger Behandlung meist gut. Bleiben Sie mit Ihrem Arzt in Kontakt und lassen Sie Ihr Kind impfen – das ist der beste Schutz.
Unterstützung finden
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2026
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Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.